Microsoft kann starkes Wachstum halten - Schwachpunkte zeigen sich

Von Christian Kahle am 24.10.2019 08:40 Uhr
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Microsoft hat wie erwartet gute Bilanzen für die vergangenen drei Monate abgeliefert. Allerdings lief nicht alles gut und das Unternehmen tat beispielsweise sehr gut daran, seine Surface-Serie mit neuer Hardware zu bestücken.

Die Redmonder konnten ihren Umsatz im Jahresvergleich noch einmal um ordentliche 14 Prozent ausbauen und kamen so nun auf 33,1 Milliarden Dollar. Und dass man gut wirtschaften kann, belegte das Unternehmen damit, dass der Nettogewinn sogar um 21 Prozent kletterte und einen Wert von 10,7 Milliarden Dollar erreichte. Damit hat Microsoft die Zielsetzungen der Analysten klar erfüllt.

Allerdings war es diesmal keineswegs so, dass einmal mehr alle Geschäftsbereiche ihren Teil zum Wachstum beitrugen. Voran ging es natürlich im schnell wachsenden Cloud-Segment, das seine Einnahmen diesmal um 59 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert ausbauen konnte. Aber auch die Office-Sparte legte deutlich zu: Mit den Office-Produkten für Verbraucher und den damit verbundenen Cloud-Diensten - also Office 365 - steigerte man die Einnahmen um 25 Prozent. Bei den Volumenlizenzen für Unternehmen wurde immerhin ein Wachstum des Umsatzes um 13 Prozent verbucht. Um 9 Prozent ging es im Windows-Geschäft nach oben.

Microsoft: Umsatz Q1 2020

Neue Surfaces dringend erwartet

Bei den Surface-Geräten kam Microsoft im letzten Quartal lediglich auf einen Umsatz von 1,14 Milliarden Dollar. Das sind 4 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum. Da kommen die gerade vorgestellten neuen Produkte der Serie gerade richtig. Diese sollen den Absatz wieder ankurbeln und werden das mit einiger Sicherheit auch tun - immerhin stellen sie gute Weiterentwicklungen zu den letzten Produkten dar.

Rückläufige Umsätze verbucht auch die Gaming-Sparte. Allerdings ist auch dies nicht verwunderlich. Immerhin warten viele Spieler inzwischen auf die nächste Spielekonsolen-Generation, die im Laufe des kommenden Jahres in Fahrt kommen wird. Es ist davon auszugehen, dass auch bei den Spielestudios schon Kapazitäten auf die nächsten Systeme umgeleitet werden, so dass weniger Kraft in die Entwicklung und Vermarktung aktueller Produkte fließt.

Siehe auch: Microsoft Surface Pro 7 und Surface Laptop 3 sind ab jetzt lieferbar

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