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Die Bundeswehr lässt ein "sicheres Android" entwickeln, von Samsung

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[o1] Quasyboy am 09.10. 18:18
Sorry aber Android und Sicher das passt einfach nicht zusammen. Und Samsung und vor allem die Bundeswehr werden es auch nicht gebacken bekommen es sicher zu machen.
[re:1] Mixermachine am 09.10. 19:36
+9 -2
@Quasyboy: ich kenne kein System für das es keine Exploits gibt.
Für Android wurden letztens sogar einmal höhere Bounties für Sicherheitslücken ausgerufen als für iOS.

Am Ende läuft da ein Linux drunter. Wenn man genügend Aufwand betreibt, wird man das schon sicher bekommen.
Geht halt auf Kosten der Bedienerfreundlichkeit.
[re:1] Tom 1 am 10.10. 12:00
+ -
@Mixermachine: und der Performance...
[re:2] ContractSlayer am 10.10. 00:32
+4 -
@Quasyboy: Die Bundeswehr vertraut also ein amerikanischen Betriebssystem und einen koreanischen Konzern. Vertrauen ist zwar gut, bringt aber nichts in Bereichen der Angriffe, (Cyber)abwehr oder Krisen. Wissen und Können ist hier gefragt und man sollte wie die Russen und Chinesen auf eigene entwickelte Betriebssysteme setzen. Nur somit ist man unabhängig, weiß genau wie sich das eigene Betriebssystem zusammensetzt und ob und welche Informationen es ggf. durch kontrollierte Backdoors an das eigene Land sendet.

Das Verhältnis zwischen Deutschland u. der USA ist sowieso schon nicht das beste und zu Südkorea kann auch mal Spannung entstehen. Da schießt sich dann die Bundeswehr ins eigene Bein, gleichzeitig mit ihren mobilen Betriebssystem von diesen beiden Ländern Abhängig zu sein.
Die Bundeswehr wird auf den Support und die Sicherheitsfixes immer von Google und Samsung abhängig sein, denn 100% Schutz wird es niemals geben, sondern immer nur einen Kampf zwischen neuen Angriffsmöglichkeiten, Sicherheitslücken und dessen Schließung.

Denkt da etwa die Bundeswehr, sie bekämen einmalig ein mobiles Betriebssystem ausgehändigt, was dann dauerhaften Schutz, ohne weiteren benötigen Support von Seiten von Samsung u. Google benötigen soll???

Das russische und chinesische Militär scheint somit auch im IT Bereich der Bundeswehr weit voraus zu sein...

[[ Bisher benutzte das russische Militär und die Behörden eine spezielle modifizierte und vom russischen Geheimdienst überprüfte Windows-Versionen. Wegen Closed Source des Microsoft Betriebssystem und der Befürchtung von enthaltenden Backdoors, die von US-Geheimdiensten und den Militär zur Spionage oder Angriffen auf russische Behörden benutzen werden könnten, entwickelte man ein eigenes russisches Betriebssystem namens Astar Linux. Es soll auf sowohl auf Smartphones, Tablets wie auch Rechner und Server laufen und alle Geräte miteinander gleichzeitig verbinden. Damit soll neben der Sicherheit langfristig auch Kosten gespart werden. ]]

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Do-svidaniya-Windows-Russisches-Militaer-kann-komplett-auf-Astra-Linux-umsteigen-4435760.html

Hier gibt ein TestVideos über Astra Linux:
https://www.youtube.com/watch?v=6DmFnibj0Zo

[[ Eine vom Militär unabhängige Behörde entwickelt ein eigens Betriebssystem. Es soll nicht auf Linux basieren. Die "Unverständlichkeit" dieses Betriebssystems soll für mehr Sicherheit sorgen und das chinesische Militär besser vor US-Spionage und Angriffen schützen ]]

https://www.zdnet.de/88361345/angst-vor-us-hackern-chinesisches-militaer-kehrt-windows-den-ruecken/
[re:3] CodeZero1990 am 10.10. 09:12
+ -2
@Quasyboy: Das beste wäre ein Nokia 3310 zur Verständigung. Kann jedenfalls nicht gehakt werden. Und in Notfall der Kriese reicht der Akku über 1 Woche. Zudem auch noch von Haus aus gepanzert. So ist die Bundeswehr immer erreichbar ;D
[re:1] Vectra-let am 10.10. 15:17
+ -
@CodeZero1990: Aber die alten ;)
Erhöht den Selbstschutz. Kannst zur not auch als Panzersperre aufstellen;)
Ausserdem billiger in der Anschaffung für SMS und Telefonie als nen S8.
[re:4] c[A]rm[A] am 10.10. 12:20
+ -
@Quasyboy: Das Problem ist weniger das BS als die verbauten Teile die teils so geschlossen sind ,dass man nur erahnen kann was da passiert.
[o2] noneofthem am 09.10. 18:19
+22 -
Schon eine Schande, dass wir hierzulande nicht in der Lage sind, selbst so etwas zu entwickeln, vor allem, wenn es um Sicherheitsaspekte geht.
[re:1] dual-o am 09.10. 19:53
+5 -
@noneofthem: Weil wir ja in Deutschland so viele Softwarefirmen haben? Immer wenn es um die neusten Applikationen und Betriebssysteme geht... geht es nicht um Deutschland. Das einzige was wir haben sind strengsten Datenschutzgesetze. Gesetze machen... das kann Deutschland.
[re:2] 0711 am 09.10. 20:06
+3 -1
@noneofthem: nun wer versucht immer weiter von der leistungsgesellschaft abzurücken wird auch nicht mehr zur weltspitze gehören
[o3] kingstyler001 am 09.10. 18:30
+4 -4
Ein Smartphone welches auch unter "widrigen Umständen" funktionieren soll und dann kaufen sie Galaxy S8 Smartphone ein? Das Ding rutscht doch bei jeder Gelegenheit aus der Hand oder aus der Tasche.
[re:1] Ryou-sama am 09.10. 18:58
+3 -1
@kingstyler001: Das wird mit Sicherheit das S8 Active sein, oder es wird eine spezielle Rugged-Hülle verwendet.
[re:2] zalo am 09.10. 20:03
+2 -1
@kingstyler001: Es ist auch ein Gerücht, dass das im Einsatz verwendet wird. Wenn die Medien hören, denken die an widrige Umstände. Das dürfte sicher nicht ohne Grund sein, aber die Bundeswehr hat einige Soldaten die nur Bürojobs machen. Und genau diese Soldaten nutzen die Samsung S8.
[re:1] Stamfy am 10.10. 07:59
+1 -
@zalo: Die Bürojobs sind aber teilweise auch mit im Ausland, Logistik und Co müssen zum Teil einfach vor Ort ausgeführt werden. Zudem gibt es jetzt schon "tablets" um zum Beispiel Nahaufklärungsdrohnen etc zu nutzen.
Dass die Bundeswehr mittelfristig ein "eigenes" militärisches OS nutzen möchte, ergibt sogar Sinn, da Kommunikation deutlich effizienter ist als mehr Mensch und Material in ein Einsatzgebiet zu werfen. Wenn jedes Waffensystem sein eigenes OS und Schnittstelle nutzt, erschwert es das ganze ungemein. Solche Projekte laufen in anderen Staaten seit Jahrzehnten, Aegis wurde bereits in den 70ern entwickelt und in den 80ern auf C3-Ebene eingeführt. Natürlich ist der Maßstab, auch technisch bedingt, deutlich größer, aber das herunterskalieren der aktiven Einheit welche informiert und "gesteuert" werden kann bis zum einzelnen Soldaten ist technisch auch erst in den letzten Jahren ohne riesigen Rucksack möglich geworden.
[o5] gettin am 09.10. 18:55
Google ist für höchsten Datenschutz bekannt.... nicht...
[re:1] 0711 am 09.10. 20:07
+6 -1
@gettin: "dass unter anderem Updates unabhängig von Google möglich werden"
[re:1] gettin am 10.10. 19:54
+ -
@0711: baut aber dennoch auf Google auf. Ein Haus baut man nicht auf Sand...
[re:1] 0711 am 10.10. 21:09
+ -
@gettin: Die Open Handset Alliance ist zwar von Google geführt kann aber von Google nicht bestimmt werden. Da ist kein Sand und Android ist eben eines der wenigen mobilen systeme für die schon viel know how wie auch anwendungen verfügbar sind und das man seinen eigenen ansprüchen nach anpassen kann
[o6] Nibelungen am 09.10. 20:26
+1 -3
Salutiert das auch richtig?
[re:1] Stamfy am 10.10. 07:52
+4 -
@Nibelungen: Mit der rechten Hand nach oben wischen - swipe to salute.
[re:2] Bautz am 10.10. 08:57
+2 -1
@Nibelungen: Nur bis zu einer Wassertiefe von 1,50. Danach beginnt es selbstständig mit Schwimmbewegungen.
[o7] Gevatter am 09.10. 22:11
+3 -3
Eigentlich will ich nicht lachen, aber ich muss sowas von lachen. Deutschland kann nicht mal BER und Soldaten sind eh überbewertet.
[o8] Launebub am 09.10. 22:24
+2 -1
Apple war wohl nicht sicher genug, wie es scheint. Oder einfacher gesagt, das Budget ist bereits für die nächsten 10 bis 20 Jahre aufgebraucht und müssen uns woanders was suchen ^^
[re:2] Stamfy am 10.10. 07:53
+2 -
@Launebub: Apple macht so etwas nicht, zu wenig Gewinn. Und eigenständig darf man an iOS nicht rumfuchteln, oder kennst Du einen open source iOS-fork?
[o9] bLu3t0oth am 10.10. 09:27
+1 -
Statt was eigenes entwickeln zu lassen..
[10] tinko am 10.10. 09:43
+1 -
Daran, Android als Basis zu nehmen, ist prinzipiell nichts einzuwenden. Der Linux Kernel und die Android Bibliotheken sind freie Software, man kann sie auditieren, man kann sie frei verändern, etc. Es gibt keinen Grund etwas neu zu entwicklen wenn es schon eine funktionierende Lösung gibt an der man genau so viele Rechte hat wie an einer Eigenentwicklung.

Aber Samsung? Dieser Konzern ist gerade für so ein Thema eine mehr als kritische Wahl. Ich würde sagen, dass er eng mit dem südkoreanischen Staat verbandelt ist, aber vielleicht sollte ich fast eher sagen, dass der südkoreanische Staat eng mit Samsung verbandelt ist. So oder so, solche Kompetenzen muss man so aufbauen, dass sie im Zweifel wirklich autark funktionieren und nicht nur, wenn man einen ausländischen Milliardenkonzern mit im Bett hat.
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