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Wettbewerbsfähigkeit: Deutschland verliert durch miserable IT-Werte

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[o1] Mordy am 09.10. 20:20
+5 -
Ist doch kein Wunder, wo das doch alles "Neuland" ist mir der IT. Und da sehe ich jetzt nicht ausschließlich Merkel in der Verantwortung.
[o2] stf am 09.10. 20:30
+4 -
Länder wie Tschechien, Columbien, Polen, Ungarn, Chile, Slowakei, Slowenien, Mexico, Estland, Litauen, Lettland sind in Sachen Glasfaserausbau weiter als wir. Ein echtes Armutszeugnis.

Naja, bis 2030 schaffen wir es eventuell ja 10% der Anschlüsse ins Glasfasernetz zu bringen....
[o3] Freizeitposter am 09.10. 20:54
+5 -
Na ja - bei den osteuropäischen Ländern ist das kein Wunder. Die haben quasi aus dem Nichts aufgebaut. Bis zum Fall des Warschauer Paktes gab es nicht mal Internet für die Massen.
Und Staaten wie Columbien und Mexico nehmen keine Rücksicht auf die Belange der Bevölkerung. Wird beschlossen, wird gebaut, fertisch. Wer gegen Windräder, Staudämme, Kraftwerke demomstriert wird eingesperrt.
Das Hauptproblem bei uns ist nicgt, dass die Industrie nicht könnte, sondern weil sich zu viele Private dagegen wehren können und blockiewren wie blöde.
Wenn es in irgendeiner Region bei uns keine Netzabdeckung gibt oder kein Breitband, liegt das oft an verweigernden GRundstückseigentümern. irgendeiner Antistarhlungsininitiative oder Untätigkeit einer Kommune.
Der rechthaberische deutsche Kniefiesler steht sich meist selbst im Wege.
[re:2] SUZChakuza am 10.10. 08:15
+3 -
@Freizeitposter: Das mit verweigernden Grundstückseigentümern ist doch Blödsinn. Die Telekom und auch der Bund hätte schon längst die Möglichkeit gehabt bei einem Aufreißen der Straße, zu modernisieren. Aber anstatt wenigstens schon mal die Zwischenleitungen auf einen Modernen Stand zu bringen flickt man lieber und hält an Kupferleitungen fest, ich sag nur Vectoring... Solange die Straße und Verteiler nicht für Highspeed vorbereitet sind, macht es keinen Unterschied was der Grundstückseigentümer macht. Allein die Grundvoraussetzung ist nicht geschaffen. Selbst wenn jetzt ein Eigentümer sagt ich modernisiere mein Haus auf Glasfaser, dann ist er trotzdem noch per Kupfer an das restliche Netz angeschlossen und wenn dann die Telekom wieder liefern soll, heißt es nur ja zu teure Rundfunklizenzen und kein Geld.
[re:1] Freizeitposter am 10.10. 10:33
+1 -
@SUZChakuza: Das ist eben kein Blödsinn. Denn die letzten Meter auf deinem Grundstück bezahlst sekber für den Anschluss. Egal ob Kupfer, Glasfaser, Firma oder Staat.
Werden Strassen aufgerissen, so werden die Anlieger an den Kosten beteiligt. Selbiges mit Kanälen - werden diese neu gelegt oder saniert, zahlen das ebenfalls die Anlieger. Und da kommen schnell mal ein paar tausend Euro zusammen.
Man merkt also sehr genau, dass du kein Grundstückseigentümer bist.
Davon ab ist es mir vollkommen egal, ob meine 100 k über Kupfer oder Glasfaser kommen. Hauptsache 100 k und stabil. Und genau das habe ich und fast das ganze Stadtgebiet.
Und ganz seltsam: 75% der Fördergelder für Internetausbau werden gar nicht erst abgerufen. Manche glauben wohl diese Gelder werden automatisch verteilt - nee - die muss man beantragen. Und beantragen muss das die Kommune und nicht der Häuslebauer.
Also mal mit Bürgermeister oder Gemeinderat reden, warum da nichts vorangeht.
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