Linus Torvalds: Das ganze Anti-Microsoft-Zeug ist unsinnig

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[o2] ContractSlayer am 08.10. 15:26
+4 -
Will da Microsoft nicht vor dem Kopf stoßen, aber es ist nun mal wie Apple, Google, Facebook und Co. ein Wirtschaftsunternehmen, dass nach Gewinn und Wachstum strebt bzw. dies muss, um gegen die Konkurrenz bestehen zu können.
Mit der reihen Linux Philosophie, dass eine Software bzw. ein Betriebssystem vollkommen kostenlos, transparent und von jeden Menschen jeder Zeit veränderbar ist, kann ein wirtschaftliches Unternehmen wie Microsoft seine Kapitalgewinne definitiv nicht ständig steigern.

Evtl. geht Microsoft mit Linux ähnliche Wege wie bereits Fedora, OpenSuse oder Ubuntu und bietet in Zukunft, gerade für Unternehmen eine zusätzliche Art von bezahlbaren Service/Wartung/Beratung oder speziell auf Wunsch individuelle vorkonfigurierte Systeme inkl. dessen Wartung...anders sehe ich hinter Linux keine Gewinnbringende Zukunft für Microsoft.

Es gibt zwar mit Linux Manjaro, Arch, Linux Mint, Debian etc. auch noch einige Linux Distros die sich durch Spenden finanzieren und durch eine sehr aktive Community weiterentwickelt werden...das ist aber für ein Unternehmen wie Microsoft keine effektive Gewinnbringende Möglichkeit.
[re:1] sav am 08.10. 16:07
+1 -1
@ContractSlayer: "anders sehe ich hinter Linux keine Gewinnbringende Zukunft für Microsoft."
Steht doch sogar im Artikel "Azure". Das ist u. A. das womit Microsoft in Zukunft Geld verdienen will. Und wenn der Kunde Linux haben will, muss Linux halt auf Azure laufen, und dafür arbeitet Microsoft halt auch an Linux mit, um sicherzustellen dass alles so wie gewollt läuft. Dazu dann die ganzen 360 Services wie z. B. bei Office. Windows selbst wird dann weiterhin als Plattform für all die Dienste gepflegt, verliert aber immer mehr an Bedeutung fürs Kerngeschäft, wie es ein Microsoft Manager selbst gesagt hat. Darum gibst Office auch für Android, iOS und Co. Vielleicht bauen die auch den MS Store weiter aus, um hier noch eine weitere Einnahmequelle zu finden um die Windows Entwicklung quer zu finanzieren. Hardware kommt natürlich auch dazu.
[re:2] Lucy Fagott am 10.10. 01:25
+ -
@ContractSlayer: naja google und facebook sind da schon eine andere kategorie - wirtschaftsunternehmen, die sich durch wirtschaftsunternehmen finanzieren und nicht vom user
[o3] Gast11962 am 08.10. 15:43
+ -24
Ein Typischer Linus Torvald, ehm ... ne doch nicht ganz, Kritik wird glattgebügelt, niedergemacht, als nicht Existenzberechtig tituliert, nur jetzt in einer Wortwahl und Unpersönlich die man nicht beanstanden kann.

Seine Rhetorik ist wirklich beeindruckend verbessert, nach der "Gehirnwäsche", aber mehr Verstand, Sensibilität und Kritikfähigkeit hat sie nicht gebracht.
[re:1] Knarzi81 am 08.10. 15:51
+15 -
@Gast11962: Eine Psychotherapie als Gehirnwäsche zu bezeichnen, sagt jetzt aber auch so einiges über dich, deinen Verstand und auch deine Sensibilität aus.
[re:2] sav am 08.10. 16:08
+4 -
@Gast11962: Was genau stimmt jetzt nicht mit dem, was Linus gesagt hat?
[o4] Hans3 am 08.10. 20:19
+2 -1
Dieses ganze Hick-Hack bringt auch herzlich wenig. Auch wenn viele wichtige Leute im Linux-Bereich gegen Microsoft wettern wird deshalb Microsoft auch nicht kleiner oder weniger mächtig.
Die aktuelle Entwicklung hat vor allem einen Gewinner: Die Verwender! Mit der Verschmelzung von Windows und Linux werden Dinge ermöglicht die früher undenkbar waren. Entwickler können mit dem Linux-Subsystem entwickeln, die besten Tools aus beiden Welten nutzen.

Mit Azure ist es möglich ungeahnte Flexibilität zu erreichen. Nach Bedarf Dockercontainer in der Azure-Cloud hochzufahren ist ein unglaublicher Fortschritt gegenüber früher.

Natürlich wird es auch ungleich komplexer. Reichte es früher sich ein Buch zu kaufen und eine Programmiersprache zu lernen, muss man heute schon als Entwickler alles mögliche kennen und können um gut dabei zu sein. Natürlich ist jetzt nicht jeder Entwickler gleich ein DevOps aber die Grundlagen muss Azure, Cloud, Docker und co muss jeder Entwickler der was auf sich hält können.
[o5] rallef am 09.10. 12:10
+2 -1
Stellt euch vor es würde die Troll Wars zwischen den beiden Lagern nicht mehr geben... dann würde Linux (außerhalb der persönlichen Blase einiger, natürlich) öffentlich gar nicht mehr wahrgenommen ;-)
[o6] Z3 am 09.10. 14:15
+1 -6
Wie sich die Zeiten ändern. Was wurde früher an dieser Stelle gegen Linux gewettert. Das es heute sachlicher zugeht, ist für mich zwei Umständen geschuldet: 1.Steve Ballmer ist weg und 2. Bill Gates ist weg. Heute kann Microsoft sogar das Geschäftsmodel von Apple übernhemen (Hard-und Software aus einer Hand) und wird von der selben Community, die dies immer sehr scharf an Apple kritisiert hat, gefeiert. Der Edge wird demnächst auf Chrom basieren und Microsoft plant ein Smartphone mit Android. Ganz ehrlich... so ein wenig Schadenfreude empfinde ich schon. Ich war nie ein Freund ideologischer Grabenkämpfe, aber zu sehen (ich bin hier gut 13 Jahre aktiv) wie die s.g "MS-Fans", hier Einer nach dem Anderen kleinlauter werden, oder ganz schweigen, freut mich ausserordentlich. Normale Szene heute: Mama quatsch mit Oma über Android Handy, Tochter shopt am iPad, Papa checkt E-Mails am Win10 PC, Sohn zockt Playstation, oder X-Box. So solls sein...
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