Huawei Mate 30 (Pro): Verkauf startet in Europa früher als erwartet

Von Stefan Trunzik am 07.10.2019 09:46 Uhr
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Nachdem das Huawei Mate 30 (Pro) in Asien auch ohne Google-Dienste erfolgreich durchstarten konnte, wird der zeitnahe Europa-Launch aktuell vorbereitet. Ein rumänischer Online-Händler bietet die neuen Android-Smartphones der Mate-Serie bereits an.

Über eine Million Einheiten des Mate 30 (Pro) soll Huawei in den ersten drei Stunden am Hei­mat­markt in China abgesetzt haben, gefolgt von einem angeblichen Ausverkauf der ers­ten Charge. In Deutschland hingegen dominieren die neuen Android-Smartphones des Her­stel­lers eher in Verbindung mit dem weiterhin andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China die Schlagzeilen. Aufgrund von US-Sanktionen müssen die Geräte aktuell ohne es­sen­tiel­le Google-Dienste wie Play Store, Maps, Gmail und Co. auskommen. Auch der einst simp­len Installation per LZPlay hat man derzeit einen Riegel vorgeschoben.

Mate 30 Pro - Erste Eindrücke zum neuen Huawei-Flaggschiff

Schnellstart in Rumänien nur wenige Wochen nach der Vorstellung

Der Online-Händler QuickMobile startet in Rumänien ab sofort den Verkauf des Hua­wei Mate 30 und Mate 30 Pro. Obwohl die Einführung in Europa seitens Huawei noch nicht of­fi­ziell verkündet wurde, sollen die Smartphones hier innerhalb von sieben Tagen lieferbar sein. Angeboten werden die meisten Farbvarianten der Mate 30-Serie zu umgerechneten Preisen zwischen 757 Euro und 1156 Euro. Während der Vorstellung der Geräte auf einem Event in München gab Huawei jedoch an, in Europa mindestens 799 Euro für das Mate 30 und 1099 Euro für das Mate 30 Pro zu verlangen.

Einen genauen Release-Termin für Deutschland nannte der Konzern noch nicht, die Smart­phones sollen hierzulande jedoch noch in die­sem Jahr aufschlagen. Inwieweit das Huawei Mate 30 (Pro) ohne die Unterstützung von Google mit Android 10 und EMUI 10 deutsche Kunden überzeugt, bleibt abzuwarten. Die Hard­ware mit einem bis zu 6,62 Zoll großen AMOLED-Display, Kirin 990-Prozessor, acht Gi­ga­byte Ar­beits­spei­cher, 4500-mAh-Akku und der mit bis zu 40 Me­ga­pix­el auflösenden Quad-Kamera kann sich allerdings sehen lassen.

Eine Einigung zwischen den Vereinigten Staaten und China könnte zudem dazu führen, dass die Google-Dienste innerhalb kürzester Zeit nachträglich aktiviert werden.

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