Windows 10X: Microsofts Betriebssystem für Dual- & Falt-Displays

Von Roland Quandt am 01.10.2019 16:11 Uhr
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Microsoft hat offenbar einen Namen für Windows Core OS oder zumindest die neue Variante von Windows 10, die künftig auf neuen Geräten mit zwei Bildschirmen oder faltbaren Displays zum Einsatz kommen soll. Der Name soll anscheinend "Windows 10X" lauten.

Im Vorfeld der morgigen Präsentation des neuen Surface-Lineups von Microsoft gelangen derzeit immer mehr Details zu den Themen der Veranstaltung in New York an die Öf­fent­lich­keit. So ist nun zu hören, dass Microsoft tatsächlich eine neue Variante von Windows 10 vor­stel­len will, die speziell für die Verwendung auf mobilen Geräten mit faltbaren Bildschirmen oder zumindest zwei Displays konzipiert ist.

Wird sich das Windows 10X-Design an Chrome OS orientieren?

Vermutlich handelt es sich dabei um jene Variante, die seit einiger Zeit unter dem Namen Windows Core OS (WCOS) durch die Gerüchteküche geistert und die Grundlage für stark an­ge­passte Oberflächen für bestimmte Formfaktoren bilden soll. Zuletzt war unter anderem da­von die Rede, dass Microsoft bei dieser Version eine optische Anpassung im Stil von Google Chrome OS plant, bei der das Startmenü eher zu einer Art App-Drawer wird und auf die mit Windows 8 einst eingeführten Live-Tiles verzichtet.

Mögliches Update für ARM-Geräte

Eine weitere Neuerung ist laut dem US-Jour­na­lis­ten und Leak-Spezialisten Evan Blass, der die entsprechenden Informationen aus einer wie üblich vertrauenswürdigen Quelle erfahren haben will, dass Windows 10X die ursprünglich für den Desktop-Einsatz entwickelten, normalen Windows-Anwendungen künftig "in Containern" ausführen lassen wird. Dies deutet einmal mehr an, dass diese Variante nicht unbedingt für x86-Plattformen, sondern unter Umständen eher für ARM-Chips gedacht ist.

Blass zufolge will Microsoft als erstes damit ausgerüstetes Gerät ein Surface-Modell mit zwei Displays vorstellen. Ein solches Produkt ist laut früheren Berichten schon seit Jahren in Ar­beit und wurde zuletzt unter anderem unter dem Codenamen "Centaurus" gehandelt. Ver­mut­lich wollen die Redmonder morgen zunächst einen Ausblick auf das neue Produkt geben, bevor man dann vermutlich Anfang 2020 weitere Details nennt und im weiteren Jah­res­ver­lauf mit der Einführung beginnt.

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