Ex-Microsoft-Mitarbeiter erklärt, warum Windows 10 so viele Bugs hat

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[o1] Zonediver am 22.09. 19:33
Schlau von MS... zuerst verkauft man den Leuten das OS um teures Geld und anschließend läßt man sie auf ihre eigenen Kosten (und Zeit) die Fehler suchen und "fachmännisch" dokumentieren.
Teufel, WIE GENIAL! NICHT.
Stampft diese Bananaware endlich ein oder findet die Fehler! Aber so kann das nicht weitergehen!
Pfusch Made in USA!
Das MUSS sich ändern!
[re:1] PsymH am 22.09. 19:47
@Zonediver: Das OS für teures Geld verkaufen? Kann man das pauschal sagen? Denn immerhin wurde damals im Zuge des Upgrades-Programmes alle Windows 7 und 8 Nutzer das neue Windows 10 quasi hinterher geworfen.
[re:1] serra.avatar am 22.09. 20:11
@PsymH: ja weil sie da bereits wussten das sie es nicht verkauft kriegen ... sie schaffen es ja noch nichteinmal durch gratis updates welche offiziell nach 1 Jahr eingestellt wurden, aber weiterhin funktionieren da die Zahlen nicht erreicht wurden und Zwangsupgrades welche erst durch Gerichte gestoppt wurden ... und sogar nachweislich illegale Keys zu aktivieren ... nach immehin fast 5 Jahre ihr ursprüngliches Ziel zu erreichen!

Was glaubst du wohl wo sie wären wenn sie das nur verkauft hätten?
Das Ganze ist ein Armutszeugnis wenn ich so bei der Verbreitung tricksen muss und das Ziel trotzdem verfehle!

Naja jetzt sagt wenigstens mal nen Insider was die Spatzen eh schon von den Dächern pfeifen ... Nix Neues unter der Sonne.
[re:2] Contor am 22.09. 22:53
+6 -6
@serra.avatar: schroff gesprochen, am ende aber wahre worte.

win 10 hätte sich nie so verkaufen können wie win xp oder 7.

wie viele kumpels und kollegen ich noch hab die bei win xp/7 bleiben wollen is unglaublich.

entweder stört das ui oder die datensammelwut oder eben beides.

von der update problematik hat bisher jedoch keiner was verlauten lassen.

die haben eher angst das ihre hardware/treiber/software dann eben nich mehr so funktioniert wie vor "20" jahren noch ....

windows 10 ist ein solides system (meiner meinung nach) aber eben auch nicht das non plus ultra. aber das wirds auch nicht werden wenn sich an der MS situation nix ändert.
[re:1] serra.avatar am 23.09. 06:06
+4 -5
@Contor: naja ich sage was ich denke; ich habe es nicht nötig irgendjemanden in den Arsch zu kriechen! Letztendlich sind das ja auch Fakten die jeder nach recherchieren kann.

Schönreden bringt einem nirgendwo weiter.

Nicht falsch verstehen, Win10 bietet ne solide Basis, die echt zum Überflieger hätte werden können ... wenn sie nicht so gepfuscht hätten.
[re:2] M_Rhein am 23.09. 07:44
+8 -7
@serra.avatar: bei deinen Texten merke man einfach nur dass du Windows 10 nicht magst.

Zitat von dir: sie haben es verschenkt weil sie wussten sie würden es nicht verkauft bekommen.

Wie ich solche Labertaschen mag.

Fehler gibt weil weil du von User meint er kennt sich mit dem PC aus und fummelt am system herum und das ist zu 90% der Fall.

Bei mir hat w10 seit Release keine Probleme gemacht egal wo und bei wem ich es installiert habe...
[re:3] RegularReader am 23.09. 09:24
+6 -8
@M_Rhein: Sehe ich ganz genau so! Probleme gibt es nur bei den "Experten", die direkt nach der Installation ihre Registry verpfuschen und sinnlose Tools installieren. Größere Probleme kenne ich nur von Berichten aus dem Internet, weder ich, noch jemand im meinem Umkreis konnte jemals einen davon nachvollziehen.
[re:4] larsh am 23.09. 12:24
+2 -1
@RegularReader: Nope. Kann ich nicht bestätigen. Habe definitiv keine derartigen Tools installiert und bezweifle, dass Office oder VS oder gar Notepad++ irgendwas dahin gehend an der Registry fummelt. Ok, Steam, Chrome, WinRAR etc. kommt noch dazu, viel mehr ist bei mir aber gar nicht drauf. Und ich hab bei fast jedem großen Update ne Bootschleife gehabt, Update wurde zurück gerollt etc. Aktuell hab ich das Problem, dass der Rechner permanent ausm E-Spar-Modus fährt wegen dem UpdateOrchestra-Task. Ich kann ihn nicht mehr im E-Spar-Modus am Netz lassen. Einfach nervig.
/edit: das Problem ergooglet ergab, dass ich da bei weitem nicht der Einzige bin. Problem besteht schon 1-2 Jahre, aber eine Lösung ist nicht in Sicht. Die Work-Arounds aber funktionieren nach jedem HJ-Patch immer weniger.
[re:5] Nordlicht2112 am 23.09. 12:40
+2 -2
@M_Rhein:

"Fehler gibt weil weil du von User meint er kennt sich mit dem PC aus und fummelt am system herum und das ist zu 90% der Fall."

Ich kenne genügend User die nicht an ihrem System rumfummeln, mich eingeschlossen und trotzdem nicht von Problemen verschont geblieben sind.
Um es mit deinen Worten zu sagen:

"Wie ich solche Labertaschen mag."
, die glauben Fehler von Microsoft den Usern in die Schuhe schieben zu können.
[re:6] feinstein am 23.09. 13:53
+2 -1
@Nordlicht2112: Also ich habe hier auf einem Windows 8.1 Tablet nichts rumgefummeltes und Microsoft bietet ein Update an, das nachweislich seit Jahren Probleme macht und einen sofortiges Herunterfahren nach dem Booten auslöst.
[re:3] Zwerchnase am 23.09. 11:30
+4 -1
@serra.avatar: Nur um es mal erwähnt zu haben, bereits zu Win XP Zeiten wusste MS wer eine gecracktes XP oder einen gefälschten Key einsetzt. Ein Mitarbeiter bei MS meinte damals zu uns "lieber ein illegales Windows, als ein legales Linux" ...
[re:1] Althena am 23.09. 15:21
+2 -2
@Zwerchnase: Genau so ist es. Microsoft hat schon immer gewusst welches Betriebssystem, Office usw. legal ist und welches nicht. Windows hat schon immer fleißig nach Hause telefoniert.

Es gibt aber immer noch Leute die glauben das nur Windows 10 das macht...
[re:2] serra.avatar am 23.09. 20:40
+1 -3
@Zwerchnase: korrekt nur das es bei XP keine zwingende Online Aktivierung benötigte und XP/W7 komplett abstellbar war ... und bei W7 die Telemetrie erst nachträglich reingepatcht wurde. Nicht mehr abstellbar kam erst mit W8 ...
[re:2] Cyber_Hawk am 22.09. 19:48
+5 -7
@Zonediver: Sind die User auch zum teil selber schuld. Es wird immer wieder nach neuen Feature geschrien und wenn mal ein update is ohne irgend ein Feature hört man schon fast buhh rufe. Dann kommt noch hinzu das viele nach Updates lechzen und unbedingt eins haben wollen.
Wenn viel User es mal ruhiger angehen lassen würden und sich MS endlich mal wieder besinnt und etwas umfangreicher Testet dann wird es erst wieder besser.
[re:1] chronos42 am 23.09. 08:31
+2 -1
@Cyber_Hawk: nach welchen Features wurde denn von den Usern geschrien? Nach ständigen Updates ""lechtst" auch niemand.
[re:1] RegularReader am 23.09. 09:25
+1 -1
@chronos42: Doch! Ich! Ich möchte gerne dass kritische Lücken zeitnah geschlossen werden!
[re:1] chronos42 am 23.09. 09:39
+2 -2
@RegularReader: das wird mit den monatlichen Patches erledigt und hat mit den Systemupdates genau hat nichts zu tun.
[re:2] RegularReader am 23.09. 09:41
+1 -
@chronos42: Natürlich ist ein Patch ein Systemupdate, was soll denn da sonst passieren?
Oder meinst du die halbjährlichen Upgrades?
[re:3] chronos42 am 23.09. 12:10
+ -1
@RegularReader: natürlich geht es hier um die halbjährlichen Upgrades und deren Patches der Patches.
[re:3] feinstein am 23.09. 13:58
+1 -1
@Zonediver: Ja, das ist ziemlich raffiniert.
Dumm nur, wenn man dann die Fehler, die wenigstens gefunden werden, nicht patcht und sie trotzdem auf die User loslässt.
[o2] agaiDuiw7 am 22.09. 19:45
Ich hatte von Anfang an das Gefühlt, als Microsoft Windows 10 kostenlos verteilte, dass der End-User hier (mehr oder weniger) den Beta-Tester spielen darf/soll.
Aber wie geht der Spruch: einem geschenkten Gaul schaut man nicht ins Maul.

Nur wenn "der Gaul" dann regelmäßig krank wird oder gar zusammenbricht, dann.......
[re:1] Bautz am 23.09. 08:33
+7 -1
@agaiDuiw7: Er spricht hier von "insidern". Dafür meldet man sich ganz bewusst an.
[o3] J3rzy am 22.09. 21:32
+6 -1
Also bis dato hatte ich dann echt Glück.
Außer am Mi, da habe ich das Update von letzter Woche eingespielt (beim Neustart einen Bluescreen - dieser war beim erneuten Neustart dann nicht merh vorhanden), hatte ich bis heute keine Probleme.
Auf der anderen Seite kann man mit den ganzen Entwicklerteams natürlich ordentlich Geld einsparen. Die Farge ist natürlich ob es das wert ist. Der Imagesschaden kann da natürlich schnell groß werden, was dann schlecht mit Geld zu bewerten ist (am Anfang).
Die Börse zumindest sieht MS auf einer sehr guten Spur. Seit SN ist der Kurs deutlich gestiegen. Hoffen wir das es besser wird.
[re:1] Contor am 22.09. 23:05
+2 -2
@J3rzy: Imagesschaden hin oder her, (viele) alternativen gibt es ja leider nicht. Und wird sich in absehbarer Zukunft auch nicht ändern.

siehe Intel/AMD da klappt es nu mit konkurenz ....... nur hat Windows keine, zumindest keine ernst zunehmende.

und ich glaub auch nich das irgend jemand mal auf die schnelle eben ein BS als konkurenz zu windows aus dem boden stampfen kann.

linux hat sich zwar inzwichen durchaus gemausert, keine frage, aber konkurenz (ausser im server bereich) sind sie keine.

fazit: MS ist derzeit Konkurenzlos glücklich und wird es auch vorerst bleiben.
[re:1] ZappoB am 23.09. 10:18
+1 -1
@Contor: Was ist mit Macs?
[re:1] Freudian am 23.09. 12:33
+2 -2
@ZappoB:
Was soll denn bitte an so einem geschlossenem OS Konkurrenz für Windows sein?
[re:1] ZappoB am 23.09. 21:19
+ -1
@Freudian: OK, du hast richtig viel Ahnung, vielen Dank.
[re:2] serra.avatar am 23.09. 21:34
+ -2
@ZappoB: naja du vergleichst also ein geschlossenes System mit einem offenen wie Windows?
Und MacOS ist wie Linux keine Alternative, da läuft nämlich noch weniger drauf ... Linux hat wenigstens im Serverbereich was zu melden ...

Der Preis mag vielleicht für manche GeizistGeil Pri***** von Bedeutung sein, aber für den überwiegenden Teil ist eher von Belang das ihre notwendige Software darauf läuft und die besteht eben nicht nur aus Fratzenbuch, Youtube und Office... was leider weder bei Linux noch bei MacOS der Fall ist ... weshalb Microsoft auch so schludern kann.
[re:3] ZappoB am 23.09. 21:48
+ -1
@serra.avatar: Bitte beschäftige dich sowohl mit der Definition von "offenen" oder "geschlossenen" Systemen und dem Software-Angebot unter macOS im Vergleich zu Linux. Ja, noch mehr Software läuft unter Windows, aber hier sind es vornehmlich Spiele, ansonsten gibt es wenig, was es exklusiv für Windows gibt, noch weniger, wenn du die Alternativen auf macOS dazu nimmst.
[re:4] serra.avatar am 23.09. 21:51
+ -
@ZappoB: dazu brauch ich nur in der Firma schauen ... fast keine Software läuft da unter MacOS ...und die die es dafür gibt ist nen Witz, im Vergleich zur Windows Version ...
[re:5] ZappoB am 23.09. 22:00
+ -2
@serra.avatar: Ich weiß nicht, welche hochspezialisierte oder evtl. veraltete Software in "der Firma" eingesetzt werden, die Realität sieht aber tatsächlich anders aus. Und falls es noch notwendig ist zu erwähnen: macOS ist genauso wenig (oder viel) geschlossen, wie Windows. Jeder kann z. B. kostenlos Xcode laden und sofort Apps für macOS schreiben und vertreiben, nur für den App-Store brauchst du eine Entwicklerlizenz für 99 USD im Jahr. Aber es steht dir frei, wie für Windows, die Apps selbst zu vertreiben. Ich bin vor 8 Jahren von Windows auf Mac umgestiegen und es fehlt sowohl im privaten, als auch geschäftlichen Bereich KEINE App. Das Letzte, was ich vermisst hatte, war CorelDRAW, aber auch das gibt es in der Version 2019 für den Mac, ich bin aber schon lange auf Affinity (für einen zehntel des Preises) umgestiegen. Alternativen zu spezieller Windows-Software gibt es meist zuhauf.
[re:6] serra.avatar am 24.09. 06:26
+ -
@ZappoB: Nicht falsch verstehen ich mag MacOS durchaus, halte es sogar für eine besseres OS als Linux ... nützt mir nur nix wenn die Software die ich brauche nicht darauf läuft und das ist in der Industrie nun mal der überwiegende Fall. (Leider)
Und Parallels ist halt auch nicht mehr als eine Notlösung.

PS: von mir ist das Minus nicht, ich bewerte nicht negativ nur weil einer ne andere Meinung hat .
[re:2] Nordlicht2112 am 23.09. 12:46
+1 -1
@ZappoB: die sind leider auf Grund des Preises für Viele keine Alternative.
[re:1] ZappoB am 23.09. 21:20
+ -
@Nordlicht2112: Hmk, wie immer: Geiz ist (un)geil.
[re:2] serra.avatar am 24.09. 06:30
+ -
@Nordlicht2112: das betrifft aber höchstens GeizistGeil Pri***** im privaten Umfeld ... im gewerblich Bereich spielt das weniger eine Rolle ... Investitionen sind absetzbar ... und nen Industrierechner mit Windows steht beim Preis Apple in nix nach ... und schaut man sich FirmenPC an, was da verbaut ist und was die kosten ...

Der Preis ist es garantiert nicht!
[re:3] Nordlicht2112 am 25.09. 08:13
+1 -
@serra.avatar: das die Höhe von Investitionen im gewerblichen Bereich keine Rolle spielen ist leider ein weit verbreitetes Märchen.
Und da die wirtschaftliche Lage in Deutschland gerade bergab geht, spielen Investitionen demnächst noch eine weit größere Rolle als bisher.
[re:2] mcbloch am 23.09. 17:33
+ -
@Contor:
Es hängt einfach viel zu viel an Windows dran.
Ich denke es wird niemals ein Konkurrent Produkt geben.
Alles ist auf Windows aufgebaut, egal ob Software oder Hardware ( Treiber usw... )

Ich hab bisher wohl extremes Glück gehabt, und bis auf seltene BSOD keinerlei Probleme mit Windows ( seit 3.11 ).
[o4] xmSc am 22.09. 22:18
+2 -1
Ich denke eher, dass das Problem am Outsourcen nach Indien liegt und sich somit intern Kommunikationsschwierigkeiten ergeben.
Ein weiterer Grund wäre Azure, was sicherlich auch einiges an guten Programmierern kostet
[re:1] HeadCrash am 23.09. 12:19
+4 -1
@xmSc: Es gibt kein Outsourcing nach Indien. Die Kollegen in Hyderabad waren schon immer Teil des Prozesses. Früher halt als Windows Sustained Engineering, die sich primär um Bugfixing gekümmert haben.

Die reine Tatsache, dass indische Kollegen an einem Produkt mitarbeiten, macht das Produkt nicht schlechter. Probleme ergeben sich in der Regel immer nur dann, wenn man versucht, ein indisches Team von einem anderen Land aus zu steuern. Dann kommen die ganzen Kulturunterschied etc. zum Tragen. Hält man ein Team in Indien autonom und gibt bloß die konkreten Anforderungen ins Team, sind die Entwickler in Indien auch nicht schlechter als in Deutschland oder den USA.
[o6] Hanni&Nanni am 23.09. 03:07
+5 -3
Das Outsourcing der Testroutine ist doch überhaupt nicht das Problem. Ich bin gerne Insider und es machte Spaß. Allerdings macht es keinen Spaß, wenn man einen Fehler meldet und die das Update dann anschließend dennoch ungepatcht auf die Enduser los lassen! Dann fühlt man sich doch etwas arg verarscht.
[o7] BoniBonus am 23.09. 06:06
+2 -1
"schalten Sie den Rechner nicht aus "

ich habe bis heute an keine Götter geglaubt , so langsam aber
stelle ich fest Beten hilft wirklich. -))
[o8] darius_ am 23.09. 08:05
+4 -
Viele User ( ich kann das vom Xbox insider Programm) sagen. Wollen einfach nur die ersten sein mit den Neuerungen. Die Kompetenz einen Fehler zu melden, geschweige diesen korrekt zu benennen, fehlt meist. Da wird in sozialen Netzwerken im Hilfe gebeten, weil etwas nicht funktioniert. Nach wenigen Zeilen kommt man drauf, dass dies ein Insider Build ist.
[o9] teek am 23.09. 08:18
+3 -3
ist es denn wirklich so, das jedes Release mehr Fehler hat, als die alten Windows releases? nur das wäre ja ein Gradmesser für die Qualität der Qualitätssicherung. nur weil in den letzten 5 Jahren mehr Windows 10 Fehler gemeldet wurden, hat es nichts mit der Qualität der einzelnen releases zu tun, sondern mit der schieren Anzahl an Neuerungen, die alte Versionen von Windows nicht bekommen haben.
[10] Der_da am 23.09. 08:22
+ -7
Was ist denn das für ein Mist? 30 Jahre HAL und das Zeuch muss noch immer auf echter Hardware getestet werden?
[re:1] Kirill am 23.09. 08:41
+1 -1
@Der_da: Dir ist schon klar, dass die HAL eher allgemeine Dinge abbildet, während z.B. die konkreten Codes, die eine Webcam ins System speist, nicht über die HAL abgedeckt sind?
[re:1] Der_da am 24.09. 20:25
+ -1
@Kirill: Nein, ist mir nicht. Mir ist hingegen klar, dass die Firmware vom Rechner an die Webcam geschickt wird, weil diese nicht mehr über einen Firmware-ROM verfügt. Das hat mit meiner Aussage rein gar nichts zu tun.
[re:1] Kirill am 25.09. 09:33
+ -
@Der_da: Das hat mit deiner Aussage erst recht was zu tun. Naheliegenderweise kann die HAL auch die FW nicht rüberschicken, du widerlegst dich hier also selber.
[11] HeadCrash am 23.09. 12:10
+3 -1
Also er hat ja zumindest Ahnung von der Technik und dem alten Testverfahren, das muss man ihm lassen. Einige Dinge bezweifle ich aber bzw. würde ich gerne mit ihm ausdiskutieren:

1. Microsoft hatte früher eine höhere Hardware-Vielfalt als mit Windows Insider
Ganz ehrlich: das halte ich für Bullshit. Es gibt über eine Million Windows Insider, die auf allen möglichen Geräten arbeiten. Mir kann niemand erzählen, dass Microsoft früher mehr Hardware-Varianten bei sich im Lab stehen hatte, als es die Gesamtheit der Insider hat. Dass die Hardware früher "intelligenter" genutzt wurde, davon bin ich überzeugt, da viele Insider entweder gar nichts melden oder den Insider Build auf einer alten Maschine (oder noch schlimmer: in einer VM) installieren, die sie sowieso kaum nutzen.

2. Microsoft brauch mehr Tester, die mehr UI-Tests machen
Auch das halte ich eher für fragwürdig. Manuelles Testen skaliert nun mal leider nicht. Das ist der Grund, warum man heute so viel stärker noch als früher auf automatisches Testen setzt. Vielleicht muss der Fokus bei der Entwicklung noch etwas stärker in Richtung Testentwicklung geschoben werden, aber einfach wieder nur auf manuelles Testen zu setzen, würde in meinen Augen vielleicht eine positive Änderung in der Qualität bringen, gleichzeitig aber auch die Entwicklung wieder deutlich verlangsamen. Ich würde also eher die Entwicklermannschaft etwas aufstocken, so dass mehr Ressourcen für Testautomatisierung bereitstehen und keine reinen Tester mehr einstellen, die nur auf Hardware "rumklicken".

3. Alle Tests laufen heute auf VMs, daher braucht es wieder mehr Tester, die auf Hardware testen
Dieser Zusammenhang erschließt sich mir nicht. Ich sehe keinen Grund, die automatischen Tests nicht auf echter Hardware statt VMs laufen zu lassen. Tatsächlich wäre ich sogar davon ausgegangen, dass genau das gemacht wird. Wenn wirklich nur noch auf VMs gearbeitet wird, dann kann ich das aus vermeintlich wirtschaftlichen Gründen nachvollziehen, aber bzgl. Qualität ist das ganz klar eine dumme Entscheidung. Selbstverständlich braucht man eine solide Basis and grundsätzlichen Tests, die die funktionale Korrektheit des Codes sicherstellen. Aber - wie Jerry in dem Video ganz richtig sagt - erschlägt man damit eben nicht die besonderen Fälle, die mit Timing, bestimmten Kombinationen von Komponenten etc. zu tun haben.

Insgesamt stellt sich mir aber immer wieder eine grundlegende Frage: War es denn früher tatsächlich so viel besser?

Ich glaube das eigentlich nicht. Auch früher schon gab es den Grundsatz "nutze ein MS-OS nicht vor dem ersten Service Pack". Dieser Grundsatz ist auf Basis von Erfahrungen mit den initialen Versionen einer neuen OS-Generation zustande gekommen. Mit anderen Worten: auch damals schon hatte ein neues Windows so viele Fehler, dass es einen Teil der Nutzer davon abgehalten hat, es vor der ersten großen Bugfixing-Runde (SP) zu nutzen. Und das, obwohl es das große Testteam und die ganze Hardware im Lab etc. gab. Ich bin eher der Meinung, dass die Probleme heute nur "lauter" diskutiert werden. Und da wird ein Problem, das 2% aller Nutzer betrifft, gerne mal zu einem katastrophalen Bug hochgespielt. Ich würde gerne mal eine Statistik sehen, wie viele Installation/Updates/Upgrades eines Windows 10 tatsächlich schiefgehen und das vielleicht noch unterteilt nach Schweregrad. Ich bin fast sicher, dass das Bild gar nicht so schlecht wäre.

Ich bin aber auch sicher, dass das Windows Team sich massiv mit der gesteigerten Geschwindigkeit schwer tut, was eben auch an dem hysterisch gewachsenen System liegt. Das wird mit der Zeit besser, wenn das System stärker in saubere Komponenten zerlegt und in vielen Teilen modernisiert ist. Denn so ein Wechsel von Drei-Jahres-Zyklen hin zu Halbjahreszyklen ist immer mit Problemen verbunden. Zumindest, wenn man nicht vorher schon so gut aufgestellt war, dass man jedes halbe Jahr hätte releasen können.
[re:1] Gajus-Julius am 23.09. 14:26
+1 -1
@HeadCrash: Zu 1.
Entweder testen die Insider auf virtuellen Maschinen, und dann gibt es da zwei Fälle:

a) Hyper-V oder VMWare: Das sind Class 1 Virtualizer, die wenigstens einen Teil der CPU und des Chipsatzes an die Gäste weiterreichen. Aber Grafiktreiber, Tools der Hardwarehersteller, etc. pp. bleiben außen vor.
b) Class 2 Virtualizer, wie Oracle: Hier wird die ganze Hardware virtualisiert und das bringt dann gar nichts mehr für aussagekräftige Tests.

Oder sie testen auf physischer Hardware. Und da kommt mit Sicherheit größtenteils alte Hardware zum Zuge, denn das neue Notebook oder der neue Desktop wird für den produktiven Einsatz benötigt. Das bringt es aber auch nicht, denn die meisten Fehler der Updates passieren eben auf moderner Hardware mit relativ aktuellen Intel und AMD Prozessoren und deren Chipsätze.

Zu2:

Manuelle Tests durch persönliche Tester auf physischer Hardware sind durch nichts zu ersetzen. Keine Automatik ist so gut, wie ein erfahrener Ingenieur. In meinem Job bin ich für unsere Hotels zuständig. Wir testen die Fahrstuhlsteuerung unserer Hotels mit bis zu 180 Stockwerken mehrere Monate vor Inbetriebnahme mit verschiedenen Versionen von speziell zertifizierter Animationssoftware. Ganz tolles Kino. Und dann funktioniert in der Praxis meist nicht mal 70%. Folge: Nach drei Monaten am Computer folgen dann 6 Wochen Praxistests, und das sind die teuersten. Denn hier steht der ganze Hotelbetrieb still. Und Du benötigst mindestens 300 Probanden, die vom Messegast bis zum Eigentümer (für den muss der Fahrstuhl bereit stehen, wenn sein Gesicht von irgendeiner Kamera entdeckt wurde) schauspielern. Und das 6 Wochen lang. Ist auch nicht gerade billig. Aber anders geht es nicht.

Zu3:

Siehe meine Antwort zu 1: VMs bieten eine scheinbare Wirklichkeit. Die Praxis sieht anders aus. Und Praxis sind die Tools gerade der Premium Notebooks und Arbeitsplatzrechner sowie die vielen Grafiktreiber und vor allem die 100.000 verschiedenen Implementationen von UEFI-Software. Was sich die Hardwarehersteller hier in den chinesischen Straßengarküchen zusammenbasteln lassen, spottet jeder Beschreibung.

G.-J.
[12] Nunk-Junge am 23.09. 14:12
+3 -2
Gähn. Ein Ex-Mitarbeiter, der schon seit Jahren nicht mehr für die Firma arbeitet, lästert über seinen alten Arbeitgeber. Und damit verdient er über hohe Klickzahlen Geld und bewirbt auch noch ganz direkt: KAUFT MEINE T-SHIRTS. Schlechte Voraussetzungen für einen sinnvollen Beistrag. Und schau an, die Erwartungen werden leider erfüllt. Produkte werden immer komplexer und plattformübergreifender. Gleichzeitig werden Hardware-Zyklen immer kürzer, so sind Grafikkarten oft nur wenige Monate auf dem Markt bevor die Nachfolger erscheinen. Die Forderung nach mehr physikalischen Testmaschinen ist daher absoluter Unsinn. Keine Firma kann die Bandbreite existierender Hardware real abdecken und gleichzeitig auch immer mehr Dienste testen die systemübergreifend arbeiten, z.B. Synchronisation von Spielen, Cloud-Uploads, ... Tests können heutzutage nur sinnvoll in virtuellen Umgebungen ablaufen. Und sich darüber aufzuregen, dass man Beta-Tester Betas testen lässt (selbst wenn sie jetzt Insider heißen), ist auch schon sehr lächerlich. Und dann sogar zu glauben, man selber - als kleiner ExEntwickler - wisse besser wie ein Weltkonzern arbeiten soll und der solle sich doch mal danach richten, DAS zeugt von erheblichem Größenwahn (siehe 9:45 min). -- Man kann gerne über Fehler in Windows lästern, insbesondere über die verbockten Updates, da bin ich auch gerne dabei. Aber man sollte realistisch bleiben und prüfen wieviel wirklich daran ist. Mann muss sich mal die offiziellen Zahlen der Bugs anschauen und sieht dann, dass Windows 10 gar nicht führend in den Listen ist, sondern ganz andere Produkte.
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