Googles Chrome bekommt mehrere sehr nützliche GUI-Features

Von Christian Kahle am 20.09.2019 09:18 Uhr
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Zuweilen macht es den Eindruck, als könnte an der Benutzeroberfläche von Browsern nicht mehr allzu viel verbessert werden. Bei Google hat man aber durchaus noch verschiedene Ideen und gab jetzt einen Ausblick auf die Features, die bald kommen sollen.

Ein besonderes Augenmerk legen die Chrome-Entwickler darauf, den Umgang mit Tabs zu optimieren. Denn insbesondere, wenn man parallel auf vielen Webseiten unterwegs ist oder Recherchen in zahlreichen Quellen anstellt, wird es doch ziemlich schnell unübersichtlich. Hier haben die Entwickler aber einige Ideen in der Hinterhand. Unter anderem wird auf Android-Geräten bald die Möglichkeit hinzukommen, einzelne Tabs in Gruppenordnern zusammenzufassen. Das erhöht die Übersichtlichkeit auf ähnliche Weise, die Smartphone-Nutzer bereits von Sammlungen für Apps kennen.


Desktop-Nutzer bekommen aber auch dringend benötigte Unterstützung. Hier kommt es immer wieder vor, dass in einem Browser-Fenster so viele Tabs geöffnet sind, dass gerade noch so das Favicon zu sehen ist. Die Entwickler sorgen hier nun dafür, dass zukünftig zumindest dann, wenn der Mauszeiger über einen Tab-Reiter fährt, der Seitentitel ebenfalls eingeblendet wird.


Und wer auf mehreren Geräten mit dem Chrome arbeitet, kann Seiten nun einfacher auf anderen Arbeitsoberflächen verfügbar machen. Grundsätzlich war dies aufgrund einer Einbindung von Bookmarks und Verlauf in die Google-Cloud schon bisher möglich, doch die neue Funktion funktioniert viel einfacher. Über das Sharing-Menü kann eine Seite direkt auf anderen Geräten verfügbar gemacht werden.


Schneller zur Information

Aber auch inhaltlich wird Google aktiv. Unter anderem sollen Nutzer einfachere Fragestellungen bald zügiger beantwortet bekommen. Und zwar bereits beim Eintippen der Fragestellung in das Suchfeld. Google greift hier auf die Zusammenfassungen zurück, die man bereits aus den Ergebnislisten der Websuche kennt und bindet diese in die Auswahl-Liste ein, in der bisher vor allem URLs gelistet waren. Die Frage, wann beispielsweise ein Saurier gelebt hat, wird so im Grunde schon beantwortet, bevor sie komplett fertig getippt ist.


Und auch die Übersetzungsfunktion macht Google im Chrome nun leichter zugänglich. Ein kleines entsprechendes Icon erscheint automatisch in der Adresszeile, wenn eine Webseite in einer anderen Sprache aufgerufen wird. Wann genau die Features im finalen Chrome ankommen werden, ist bisher noch nicht genau gesagt. Allerdings wird das meiste wohl noch im Laufe dieses Jahres bei den Nutzern ankommen.


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