In den USA kann man jetzt per Alexa Wahlkampfspenden machen

Von John Woll am 19.09.2019 17:48 Uhr
In den USA werden die Kampagnen für die Präsidentschaftswahl auch dadurch maßgeblich beeinflusst, wie viele Wahlkampfspenden die Kandidaten einsammeln können. Amazon hat jetzt angekündigt, dass man bald über Alexa per Sprachbefehl spenden kann.

Wahlkampfspenden jetzt auch per digitalem Assistenten

Die US-Präsidentschaftswahl wird maßgeblich von Wahlkampfspenden beeinflusst. Zu den unzähligen Methoden, wie Kandidaten Spenden erhalten können, gesellt sich jetzt bald eine neue: Amazon hat in einem Blogbeitrag angekündigt, dass man ein breites Update für Alexa plant, das den Digitalen Assistenten zu einem besseren Werkzeug für Wähler machen soll, um sich nicht nur über die Wahl zu informieren, sondern auch direkt zu spenden.

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Demnach ist es allen Kandidaten für die Präsidentschaftswahl 2020 möglich, sich ab morgen für einen neuen Service zu registrieren, der es möglich macht, Spenden von Alexa-Nutzern zu erhalten. "Alle Kandidaten sind eingeladen, diese Technologie zu nutzen - mitmachen ist einfach und erfordert keinerlei technische Erfahrung", so der Konzern. Den Anmeldeprozess beschreibt der Konzern auf einer eigenen Support-Seite.

Ab nächstem Monat ist es dann wiederum Nutzern von Alexa möglich, mit einem kurzen Sprachbefehl spenden an Kandidaten auszulösen. Die Summe ist dabei auf 200 US-Dollar beschränkt, der Mindestbetrag liegt bei 5 US-Dollar. Die Abrechnung erfolgt über die bei Amazon Pay hinterlegte Bezahlmethode. Wie im dazugehörigen FAQ erläutert wird, gelten weitere Beschränkungen wie ein Mindestalter von 18 Jahren und die "Nutzung eigener, persönlicher Geldmittel". Um unabsichtliche Spenden zu verhindern, kann ein vierstelliger Bestätigungscode eingerichtet werden.

Gewappnet für die Fragerunde

Die neue Spendenfunktion wird begleitet von einem Update, das Alexa zur besseren Informationsquelle rund um die Wahl machen soll. So soll der Assistent Fragen wie "Wer kandidiert?" und "Wann ist die nächste Debatte angesetzt?" richtig beantworten können. Darüber hinaus gibt Alexa auch Auskunft zur politischen Ausrichtung der Kandidaten, beispielsweise bei Fragen wie "Wie steht (Kandidat) zur Bildungspolitik?". "Alexa selbst hat keine Meinung zu Politik oder Kandidaten", so der Konzern. Die Antworten seien mit "unparteiischen Organisationen" und aus "hunderten Informationsquellen" zusammengestellt.

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