Windows 10: Microsoft bringt in 20H1 die optionalen Updates zurück

Von Witold Pryjda am 18.09.2019 15:56 Uhr
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Der Update-Bereich ist der vermutlich sensibelste eines Betriebssystems, das gilt natürlich auch in Windows 10. Denn darüber werden alle wich­tigen und auch optionalen Aktualisierungen bereit­gestellt. Im nächsten Jahr gibt hier eine Verbesserung, die nicht vollkommen "neu" ist.

Die nächste "große" Windows 10-Aktualsierung steht in den nächsten Wochen an, bei der diesjährigen Herbst-Ausgabe handelt es sich aber eher um ein Wartungs-Update, das kaum Neuerungen mit sich bringt. Das nächste "echte" Feature-Update wird es erst im nächsten Frühjahr geben, denn im Mai 2020 kommt jene Version, die derzeit als 20H1 entwickelt wird und diese hat dann wieder viel Neues zu bieten.

Denn laut WinAreo (via Ghacks) werden mit der Einführung von 20H1 für Windows 10 optionale Updates wieder separat angezeigt. Damit lässt Microsoft die Update-Zügel weiter schleifen. Zuletzt haben die Redmonder einen Aufschub der Installation auch der Home-Version des Betriebssystems ermöglicht (Version 1903), nun werden optionale Updates quasi ausgelagert.

Windows 10: Optionale Windows Updates
'Optionale Updates anzeigen' führt...


Windows 10: Optionale Windows Updates
...zu einer Treiber-Liste (Bilder: Ghacks)

Vor allem für Treiber relevant

Damit kann man nun wieder beispielsweise Treiber-Updates einsehen und im Bedarfsfall unterbinden, zuletzt ließ Microsoft einem hier kaum eine oder keine Wahl. Treiber stellen auch jenen Bereich dar, der bei diesem Update-Zwang problematisch war.

Wem das bekannt vorkommt, der täuscht sich natürlich nicht, denn optionale Updates wurden bereits früher ganz ähnlich gehandhabt. Die neue (alte) Möglichkeit wurde jedenfalls im neuesten Build von 20H1 gesichtet, man findet sie über "Optionale Updates anzeigen" ("View Optional Updates").

Die optionalen Updates werden in Gruppen eingeteilt, derzeit kann man dort aber nur Treiber finden. Diese werden mit Hersteller, Klassifizierung und Name angezeigt. Theoretisch sollte es also relativ einfach sein, ein möglicherweise problematisches Update auszufiltern. Derzeit wird allerdings keine Versionsnummer des Treibers angezeigt - das reicht Microsoft aber hoffentlich noch nach.
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