Exklusive Serien, Filme und Musik fördern Piraterie, so Regierungsstudie

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[o1] barnetta am 16.09. 10:28
"der muss 30 oder 40 Euro und sogar noch mehr pro Monat investieren."

Und genau darüber muss man reden. Wenn ich bedenke dass ich gerne mal 100 Euro pro Monat in Blu-Rays stecke, sind 30 oder 40 Euro doch ein Klacks. Oder wenn es nur einen Anbieter geben würde mit dem ganzen Angebot, würde man nicht breit sein dafür 30-40 Euro zu bezahlen pro Monat?

Ist es nur Bequemlichkeit, weil man keinen Bock auf verschiedene Accounts hat? Oder ist es eben doch die "geiz ist geil" Gesellschaft? Oder die Generation "kostenlos", welche mit dem Internet und seinen legalen und illegalen Angeboten aufgewachsen und dadurch bereits verwöhnt ist?

Was ist es einem wirklich wert? Über Torrents laden ist ja auch mit Aufwand verbunden.
[re:1] Menschenhasser am 16.09. 10:33
+11 -
@barnetta: Das hat nichts mit Geiz ist geil zutuhen sondern warum sollte ein Mensch nur für Abos und Lizenzen arbeiten? Ist das der neue Lebensinhalt woran wir uns richten und messen?
[re:1] barnetta am 16.09. 10:41
+3 -6
@Menschenhasser: Dinge kosten eben Geld. Und dies sind ja auch Dinge auf die man verzichten könnte, da Luxus.
[re:1] loo_i am 16.09. 11:07
+4 -1
@barnetta: "Dinge kosten eben Geld." und genau darum geht es ja. Keiner will für 5 Streaming Dienste bezahlen nur um Filme/Serien zu kucken. Da bleibt man lieber bei einem und gut ist.
[re:1] heidenf am 16.09. 12:06
+1 -4
@loo_i: Ist ja jedem selbst überlassen. Entweder gebe ich dann mehr Geld aus oder verzichte auf Dinge. Niemand wird zu irgendetwas gezwungen. Ich hätte auch lieber alle Serien bei Netflix, ist aber nicht so. Was vielleicht auch nicht schlecht ist, denn Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft. Soll heißen, um sich bei der Kundschaft populärer zu machen, werden dann schon mal sehr gute eigene Serien produziert a la Game of Thrones z.B.
[re:2] pcfan am 16.09. 10:36
@barnetta: Die wenigsten werden wie du 100 € im Monat in BluRays stecken.

Wenn es EINEN guten Dienst für 20 € gäbe, wäre das OK, es müssen ja nicht immer 5 -10 € sein. Aber dann sollte es auch alles geben.

Für 4k und 8 k kann man ja gerne jeweils noch par € zuätzlich berechnen, das verursacht schließlich auch signifikant mehr traffic.
[re:1] barnetta am 16.09. 10:43
@pcfan: Das ganze Paket für 20 Euro ist aber reines Wunschdenken und irgendwie auch dreist. Ich bin noch mit Videotheken aufgewachsen, oder der Tatsache dass man für Filme tatsächlich nur das Kino hatte um diese zu sehen. Da hätten wir mit Handkuss einen Dienst für 40 Euro im Monat genommen wo man alles sehen kann.

Aber eben, man ist heutzutage auch verwöhnt.
[re:1] Kobold-HH am 16.09. 12:17
+2 -
@barnetta: Das sage ich meinem Chef auch immer. Ich habe gestern doch schon gearbeitet. Warum muss ich das heute wieder tun? Ich will doch nur mein Geld, ohne immer wieder neu dafür arbeiten zu müssen. Er kann sich doch einfach meine Arbeit von gestern nochmal ansehen. Hauptsache, ich bekomme jedes mal Geld, wenn er dies tut.
[re:3] wertzuiop123 am 16.09. 10:43
+ -
@barnetta: Es ist einfach eine persönliche Grenze, wie viel Aufwand jemanden ein günstigeres oder gratis-Variante wert ist. Im Neuromarketing ist der Mensch auch ein "Aufwandsvermeider". Wenn Torrents z.B. für jemanden viel Aufwand bedeutet und man es auch alle meine Lieblingsfilme um 5-10-20€ bei einem Anbieter mit einem Klick bekommt, wird das auch gezahlt. Variablen sind hier Anzahl der Anbieter, bei dem mein gewünschte Inhalt liegt (nur Netflix oder noch 5 andere?) und Preis. Also ganz individuell.
[re:4] mulatte am 16.09. 10:47
+2 -
@barnetta: Das Krasse ist, das man für eine 10 Euro-Flat im Monat alles ziehen kann. Blurays, UHDs, 3D-Blurays, Serien am Stück, alles eben. Der Aufwand ist ein kleines File zu downloaden, doppelt drauf zu klicken und den Stoff nach Download auszupacken. So habe ich mir das mal beschreiben lassen. Man braucht aber wohl trotzdem einiges an Kenntnis um das so zu machen.
Torrent oder Onlinehoster muß man gar nicht nehmen.
Da es so einfach und preiswert ist, ist klar das viele sich illegal das Zeug saugen. Was genau "viel" im Verhältnis zum Streaming sind, kann man wohl nicht sagen.
Dazu hat Streaming nicht die Quali von BD oder UHD und die tollen 3D-Tonspuren dabei sind meistens per DSP künstlich aufgepuscht.
Man macht das den Abstaubern viel zu einfach und bei den Preisen von UHDs kommt der Gedanke schnell an illegal.
[re:1] Freizeitposter am 16.09. 11:07
+1 -1
@mulatte: Auch im Usenet werden viele Dateien mittlerweile verschlüsselt und mit Passwort abgelegt. Das einzige Problem: wo kriege ich die Passwörter und Klarnamen dieser verschlüsselten Dateien her. Mit ein bischen Hirn und Google kriegt man das aber schon hin. Länger als eine Stunde dauert das nicht.
[re:5] Freizeitposter am 16.09. 11:03
+8 -1
@barnetta: Ein UseNet-Zugang kostet zwischen 5€-10€ im Monat. Und dort kriegst alles in allen Formaten. Ohne Kopierschutz, unzensiert, mit reellen Rezensionen, ohne Länderblockierung, ohne dutzende Accounts.
Entweder macht man ein Abo draus oder rechnet die Positionen einzeln aus und verteilt dann entsprechend die Tandiemen.
Drogendealer und "Raubkopierer" zeigen wie Vertrieb geht. Nur die Mediendödel stellen sich blöde.
Über Torrents laden ist nahezu null Aufwand - allerdings wird einem dort die Verfolgung durch die Rechtverwerter ganz schnell einholen. Torrent für illegale Inhalte ist schon lange der denkbar schlechteste Weg.
[re:1] LMG356 am 16.09. 11:07
+2 -1
@Freizeitposter: "Torrent für illegale Inhalte ist schon lange der denkbar schlechteste Weg." Wer solche Inhalte (egal wo) ohne z.b VPN runterlädt, sollte sich auch nicht wundern.
[re:1] serra.avatar am 16.09. 11:14
+4 -1
@LMG356: das fällt unter natürliche Auslese ;p
[re:2] Freizeitposter am 16.09. 11:15
+1 -4
@LMG356: VPN hilft dir bei Torrent gar nicht.
Als Raubkopiererjäger weiss ich, dass der Torrent irgendwo ausserhalb des VPN abgegriffen wird. Ich muss also "nur" dem VPN folgen. Und dort am Ende sitzt in der Regel ein Dienstleister bei dem du registriert bist. Und schon ist Schicht im Schacht für den Sauger.
Hinzu kommt, dass Torrent davon lebt, empfangene Dateien sofort wieder bereitzustellen. Und zwar nicht erst wenn sie komplett ist, sondern von Anfang an. Du stellst die Hinweisschilder zu deinem Rechner quasi selber auf - auch durch den VPN.
[re:1] wertzuiop123 am 16.09. 11:20
+2 -
@Freizeitposter: Soll ja auch VPN`s geben, die dies nicht rausgeben. Ist ja nicht jeder wie PureVPN
[re:2] Freizeitposter am 16.09. 11:22
+ -3
@wertzuiop123: Für Torrent brauchst einen Client, der empfängt und sendet. Auch durch deine VPN. Wenn der Client das nicht macht, gibts auch keine Dateien.
[re:3] wertzuiop123 am 16.09. 11:30
+1 -
@Freizeitposter: Gibts noch clients ohne encrypted connections?
[re:4] Freizeitposter am 16.09. 11:37
+ -3
@wertzuiop123: BitTorrent ist nix verschlüsselt.
[re:5] LMG356 am 16.09. 11:48
+2 -1
@Freizeitposter: Wer unseriöse und Kostenlose VPNs benutzt sollte sich auch nicht wundern. ExpressVPN und NordVPN machen da keine Probleme.
[re:6] wertzuiop123 am 16.09. 11:49
+ -
@Freizeitposter: Naja natürlich nicht. Die gehören jetzt auch zu, Justin Sun, der eine live Streaming Plattform daraus machen will und man BTT Tokens fürs sharen bekommt. Da macht das auch keinen Sinn mehr ^^
[re:7] LMG356 am 16.09. 11:55
+1 -1
@Freizeitposter: Falsch, in z.b qBittorrent ist es ohne Probleme möglich nicht zu seeden. Für alles andere gibt es FW Regeln.
[re:8] heidenf am 16.09. 12:12
+2 -1
@Freizeitposter: Ist bei VPN doch völlig egal, ob der Client sendet oder nicht. Der gesamte Traffic wird über VPN Proxies geleitet, d.h. niemand sieht deine richtige IP-Adresse. Nur der VPN Hoster kennt dich. Aber es gibt im nicht europäischen Ausland genug VPN Anbieter, die nicht loggen.
[re:9] wertzuiop123 am 16.09. 12:38
+ -1
@heidenf: Na super, jetzt wissen das auch die Raubkopiererjäger
[re:10] heidenf am 16.09. 18:20
+1 -1
@wertzuiop123: Und du!
[re:2] taiskorgon am 16.09. 11:21
+ -4
@Freizeitposter: "Dealer und Raubkopierer zeigen wie Vertrieb geht" Ja klar, fremdes Eigentum günstig und für gewinnbringend zu verkaufen ist keine Kunst. Schließlich fallen die Kosten für Produktion bzw. Einkauf weg. Du darfst dich eben nur nicht dabei erwischen lassen...
[re:1] Freizeitposter am 16.09. 11:35
+3 -1
@taiskorgon: Auch Drogendealer müssen ihren Stoff erst mal kaufen bevor sie ihn vertrickern. Ausnahem: sie bauen ihn selber an (Gras) oder stellen ihn selber her (Ecstasy). Zumindest beim Gras hast dann aber ganz schöne Produktionskosten in unseren Breitengrad. Ecstasy ist ein chemisches Produkt - kannst sogar in der eigenen Küche problemlos zusammenbasteln. Die Grundstoffe musst aber auch erst kaufen.
Bei den Raubkopierern fällt nur die Internetleitung und ein Rechner an. Inet ist aber auch nicht kostenlos und etwas Strom brauchst auch. Also die Raubkopierer haben auch kosten.
Darum geht es aber auch gar nicht.
Der Konsument möchte eine einfache Lösung haben um allen möglichen Kontent möglichst einfach aus einer Quelle zu beziehen - und man höre und staune - die würden dafür sogar bezahlen.
Die Medienindustrie aber ignoriert die Wünsche der potenziellen Kunden.
Also gibt es da viele findige, die sich sagen: "wenn ihr uns ignoriert, dann können wir das auch mit euch. Punkt"
Und dass an einem eigenen Verkaufsangebot mehr verdient ist, ist eine totale Luftblase.
Denn die Prozente die sie sonst an einen Dienstleister abdrücken, müssen sie in eignes Personal, Entwicklung und infrastruktur stecken.
Ist wie beim Essen: da sind die Augen wieder grösser als der Magen.
[re:2] kkp2321 am 16.09. 11:39
+1 -1
@taiskorgon: Netflix und Amazon zeigen doch auch das es so gehen kann.
[re:6] serra.avatar am 16.09. 11:05
+2 -
@barnetta: Ich habe einen Anbieter wo ich alles bekomme:
Meine Videotheke im Abo für 30€ (ich würde sogar mehr bezahlen wenn es sein muss).
Immer 2 Filme gleichzeitig ausleihbar, beliebig viele pro Monat ( Abo eben), alles in astreiner BluRay Qualität keine gequirlte Streamingkacke, FSK18 ist auch FSK18, alles vorhanden alte Blockbuster Serien und Filme aktuellste Blockbuster, Adult, das volle Programm eben. Staffelboxen zählen sogar nur als 1 Film ... da fällt auch nix raus so das man schauen muss wann man den was bekommt.

lediglich ich muss da hingehen ... aber das ist bei dem Angebot verkraftbar und dank Pauschalabgabe und Privatkopie wandert das alles schön auf den Filmserver auf ewig archiviert.

Es geht also durchaus wenn keine gedlgeilen Aasgeier dahinter stehen! Und der Preis ist nur insofern ein Argument, das wenn ich zahle will ich auch Qualität und keine Gängelung möchte.

Meine Stammvideotheke beweist das das geht.
[re:7] starchildx am 16.09. 11:06
+2 -
@barnetta: Es geht bisschen um das Preis/Leistung Verhältnis. Du hast natürlich recht, wer es bequem haben möchte der sollte mehr zahlen. Wenn man aber pro Streaming Anbieter nur 1-2 Serien schaut dann lohnt es sich einfach nicht mehr für VIELE und ein Teil von den VIELEN wird dann halt auf Torrent/Usenet/usw greifen.
[re:8] Kirill am 16.09. 11:19
+4 -1
@barnetta: Schön für dich, dass du 100€ im Monat für BDs hast. Mal an andere gedacht? Für manche sind 100€ im Monat Ausgaben für Unterhaltung nicht wirklich realistisch. Ich selber hätte die Kohle zwar locker übrig, aber ich sehe es schlichtweg nicht ein, mehrere Abos zu bezahlen. Und im Ernst, 100€ für Abos ist sinnlos viel. Was spräche denn, außer dem Prinzip & Stolz irgendwelcher Firmenbosse, gegen alles bei Netflix? Reich genug sind die Firmenbosse, die brauchen nicht noch den letzten Cent.
[re:9] eshloraque am 16.09. 11:20
+4 -1
@barnetta: Wir haben in Deutschland 4 Mil. ALG 2 Empfänger, 1,5 Mil. Kinder in ALG 2 Familien, 3,3 Mil. Mindestlohnverdiener, 1,5 Mil. Azubis und Praktikanten und 2,8 Mil. Studenten. Macht insgesamt ca. 13 Mil. Menschen für die 30-40 € im Monat schon ein großer Unterschied ist. Ohne Rentner (die schließe ich mal aus, weil meist nicht computeraffin genug) leben in Deutschland 64,8 Mil. Menschen, d.h. 20 % aller dieser Menschen sind höchst anfällig dafür, Piraten zu werden, wenn die Preise steigen.

Zum Vergleich (weil ja hier nur High Potentials sind, mit mindestens dem Durchschnittsnetto von 2.000 € im Monat). Wir müssten dann schon 300 € monatlich abdrücken für das abendliche Filmvergnügen um ähnliche Gefühle wie ein ALG 2 Empfänger bei 40 € zu haben. 100 € für Bluerays würden dann ca. 800 € entsprechen.
[re:10] mil0 am 16.09. 13:08
+1 -1
@barnetta: Die Filme sind nicht ewig online verfügbar. Selbst wenn ich jeden Tag 1 Film nach Feierabend schauen könnte, was übertrieben unrealistisch geschätzt ist, dann käme ich auf 30 Filme pro Monat. Wer zahlt denn da bitte heute die 30,40€ für nicht mal 4K Streaming Qualität? Wofür? Dafür, dass 92% der Tageszeit absolut 0 Traffic von mir anfällt? Realitischerweise schaut man 8 Filme pro Monat (inkl. Umrechnung Serie - Filme), dann käme man auf 2,22% aktive Nutzung über 30 Tage verteilt.
[re:11] Sade am 16.09. 14:34
+1 -1
@barnetta: Sorry aber was für ein murks. Der Geiz ist Geil Spruch ist sowas von ausgelutscht. Jeder bestimmt selber wofür er sein Geld ausgeben möchte, und wenn mir Streaming und Co. nur 10€ oder 5€ im Monat wert ist, dann hat die industrie das genauso zu akzeptieren wie du und deine 40€.

Anstatt nur von sich selber auszugehen, solltest du akzeptieren/tolerieren und verstehen lernen, dass die Ansprüche der Menschen verschieden sind, sollte eigentlich nicht schwer fallen...
[re:1] Tical2k am 16.09. 15:33
+1 -
@Sade: Na ja, im Endeffekt wäre halt ein Anbieter mit verschiedenen "Stufen" auch passend - ähnlich wie bei Prime.
Man zahlt für Amazon Prime und hat darin enthalten diverse Inhalte.
Jetzt gäbe es Anbieter JohnDoe, welcher für 10-20€ eine "Grundversorgung" bietet (bestimmte Serien im Wechsel, Filme, etc. - so dass es sich für die verschiedenen Inhaltsgeber noch rechnet) und ggf. noch zusätzlich kaufen kann.
Für 40€ gibt es dann eben ein deutlich stärkeres Paket mit mehr Auswahl für die gesamte Familie und x Geräte.
Im Zweifel auch ein modulares System (5 weitere Geräte = +5€ mehr pro Monat, 4K = +5€ mehr pro Monat, Zusatzkanäle [wie Prime Video Channels] = +5€ pro Monat, usw. usf.).

Wichtig wäre halt, dass man es wirklich in einer Bibliothek hat, eine nützliche Suche und vor allem bei entsprechender Inhaltsfülle auch gut filtern kann.
Finde es mittlerweile bei Prime sehr unüberschaubar mit sehr viel Inhalten, die teils nicht so gut zu filtern sind und vom Gesamtaufbau doch etwas schwierig ist. Dazu direkt eine Übersicht was im kommenden Monat zur Verfügung steht, usw. usf.
[re:12] Der Lord am 16.09. 15:35
+ -2
@barnetta: Wenn ich eine Anmerkung machen darf:

Ob ich (nur als Arbeitsthese) Netflix 40 € monatlich in den Rachen werfen, weil es dort alles gibt, oder die 40 € auf Netflix, Amazon, Disney+ und was weiß ich aufteile, ist finanziell sicherlich egal. Aber wie vielen Firmen bin ich bereit, meine Daten zu überlassen?

Es hat nicht zwingend etwas mit "Geiz ist geil" zu tun sondern auch mit einem gewissen Unwillen, anderen (außer natürlich Facebook, denn Facebook und Instagram sind ünerlebenswichtig ;)) Daten über mich zu überlassen.
[re:13] moribund am 18.09. 16:10
+ -1
@barnetta: Du verstehst aber schon dass kaufen und mieten nicht das selbe ist?
[o2] LMG356 am 16.09. 10:41
+1 -5
Das selbe gilt auch für Spiele. Laut einigen besonderen Individuen ist das aber ja"Wettbewerb"....
[re:1] starchildx am 16.09. 11:08
+8 -2
@LMG356: Ist nicht wirklich vergleichbar. Du zahlst ja für Steam/Epic/Origin nichts, du zahlst nur für die Spiele.
[re:1] LMG356 am 16.09. 11:38
+2 -1
@starchildx: Spotify....Außerdem vergleiche ich nicht die Preise sondern den Schadhafte Einfluss von Exklusivität. Raubkopie steigt und innovation/Verbesserungen in der Platform stehen still (siehe Epic).
[re:2] kkp2321 am 16.09. 11:43
+1 -1
@starchildx: Du bekommst von dem Preis für Steam nichts mit, kosten tut das sehr wohl was... du nimmst das nur nicht wahr weil das im Preis des Spiels enthalten ist. ist ja grad bei Steam die Debatte, 30% des Preises geht als Valve, was vielen ja zu viel ist und darum Richtung Epic Ausschau halten.
[re:1] starchildx am 16.09. 12:57
+1 -
@kkp2321: So hab ich das nicht gemeint. Natürlich zahlst du für den Service, du bekommst ja Updates und teilweise auch Serverhosting. Mir gings um den allgemeinen Preis durch Nutzung. Du kannst z.b. Steam/Epic/Origin laden, Games installieren und spielen ohne auch nur einen Cent zu zahlen (Freeware/Demos).
[re:2] My1 am 16.09. 13:45
+1 -1
@kkp2321: bei stockfotos gehen 70% an den anbieter also sollte man sich vielleicht erstmal dort aufregen lol

dazu haben Google Play und Apple das gleiche und apple verlangt sogar jährlich extra
[o3] Freizeitposter am 16.09. 10:54
+1 -1
Steam macht das mit Games doch auch ganz gut. Müssten halt alle Puplisher mitmachen.
Was ist so schwer daran, einen Anbieter für sämtlichen Kontent zu haben?
Die ganzen Medienkumpels können sich doch zusammen tun und einen gemeinsamen Vertrieb erstellen.
Jeder Song, Album, eBook, Serie, Film hat seinen Preis und gut ist. Mit entsprechenden Programmen dürfte es doch kein Problem sein jeden einzelenen Artikel abzurechnen. Man munkelt dass EDV für sowas geradezu prädestiniert ist.
[re:1] Tical2k am 16.09. 11:05
+1 -
@Freizeitposter: Na ja, man möchte halt möglichst viel Gewinn und dann müsste die Verteilung anders aussehen.
Da wäre dann eher ein Modell wie bei Spotify passender, wobei dann natürlich nur Premium.
Allerdings muss man da halt nach einem guten Preis schauen, damit sich das auch wirklich rentiert, da die Inhalte in der Erstellung auch teurer sind als Musik.
Je nach Spiel auch ziemlich teuer in der Herstellung und da kommen so langsam erst die Streaming Anbieter an die Öffentlichkeit (ohne RDP-Lösungen wie bei Parsec oder ähnliches).
[re:2] Kirill am 16.09. 11:22
+3 -
@Freizeitposter: Prinzip, Ego. Das dürften die beiden Hauptgründe sein. Ein anderer mögen die Aktionäre sein. EA verdient an seinen Spielen auf Origin 1, während sie auf Steam 0,3 abdrücken müssen. Theoretisch ist ein kleineres Stück vom Riesenkuchen immer noch groß genug, praktisch drücken die Aktionäre bei EA (genauso Activision) auf sehr schnell Gewinn sehr viel. Dass da kundenorientiertes Denken (oder gar die Moral) auf der Strecke bleibt, ist nicht überraschend.
[re:1] Freizeitposter am 16.09. 11:23
+1 -
@Kirill: 100%
[re:2] LMG356 am 16.09. 11:57
+1 -
@Kirill: Ersetzte "Ego" mit Gier, dann 100%
[re:1] My1 am 16.09. 13:49
+1 -
@LMG356: 1 ist 100%
[o4] serra.avatar am 16.09. 11:00
tja wer nicht lernen will, muss fühlen ... die Musikbranche hat es nach jahrelangem Versagen begriffen, die Filmbranche könnte eigentlich daraus ihre Lehren ziehen, aber man zeigt sich ja lieber lernresistent.
[o5] Kirill am 16.09. 11:16
+5 -
Braucht's dafür echt eine Studie? Der Valve-Chef (und der Typ ist nicht grad unreich) hat mal gesagt, dass das beste Mittel gegen Piraterie der Nutzerkomfort ist und Exklusivinhalte sind das diametrale Gegenteil von Nutzerkomfort. Erst recht im Abo, sich ein Spiel auf Steam und ein Spiel auf EGS kaufen, wegen mir. Aber ein Netflix, Amazon, Disney+, Sky und was weiß ich noch an Abos halten wird finanziell sehr schnell lächerlich bescheuert.
[o6] Schnoog am 16.09. 11:25
+6 -1
wen wundert es ?
wenn die es mal schaffen alles unter einen hut zu bringen dann bin ich auch gewillt €50.- im.monat zu berappen aber so lange das nicht passiert bin zindest ich mit "alternativen" methoden zufrieden.
dieser mist mit den zig accounts und dienaten ist das gleiche wie die mp3 geschichte....
[o7] Blackland am 16.09. 11:59
+5 -
Dafür braucht es keine teure Studie, sondern Logik und Menschenverstand. Was momentan passiert - die Schaffung vieler Streaming Portale - kann nicht gut gehen. "Zu viele Köche ...." und so! Der komplette Irrsinn.
[o8] Driv3r am 16.09. 12:47
+1 -
Das ist irgendwann zwangsweise vorbei. Je mehr anbieter es werden und je unattraktiver das ganze wird je schneller werden die kleinen wieder verschwinden und nur noch die Großen bleiben. Dann haben wir wieder nur 2 oder 3. Das Doofe ist nur, dass aktuell die Qualität für den Nutzer darunter leidet. Ich persönlich will gar nicht wissen was es woanders gibt. TV mit Werbung schau ich nicht und ansonsten habe ich genau 1! Abo. Und da schau ich was es tolles gibt.
[o9] DRMfan^^ am 16.09. 15:37
+1 -1
Die wahrscheinlichste Erklärung ist also nicht etwa, dass One-Click-Hoster und HTTP(S)-Streamingseiten Filesharing abgelöst haben, weil dort der Konsument keinen Upload tätig, welcher stärker verfolgt wird als der (private) download?

Wo gibt es denn Exklusives bei Audio? Ist mir offenbar bisher entgangen.
[re:1] Tical2k am 16.09. 15:49
+1 -
@DRMfan^^: "Wo gibt es denn Exklusives bei Audio?"
Definitiv bei Tidal, Apple Music und Spotify.
Ansonsten glaube ich, dass auch Deezer & YouTube Music (ehemals Google Play Music) welche hat.
Falls weitere Streaming-Dienste vorhanden, werden auch diese vermutlich diverse Exklusivdeals eingehen.
[re:1] DRMfan^^ am 16.09. 15:53
+ -1
@Tical2k: Ja was denn? Also ja, Jay-Z oder Kanye West oder so hatte mal ein Exklusivalbum bei Tidal glaube ich - aber bisher habe ich noch kein neues Album erlebt, dass ich auf Spotify nicht gefunden habe....
[re:1] Tical2k am 16.09. 16:05
+1 -
@DRMfan^^: Nicht nur eins, wenn ich gerade so nachschaue.
"Jay-Z - 4:44 [2017]", "Jay-Z - Magna Carta... Holy Grail [2013]", usw.
Beyoncés damalige Exclusives scheinen aber mittlerweile tatsächlich bei Spotify zu sein.
Einiger Inhalt scheint jetzt teilweise wie bei Spielen zeitexklusiv zu sein, wie "Prince - Originals", was wohl zwei Wochen lang Tidal exclusive war, usw. usf.

Sonst müsste ich tatsächlich noch genauer die Suchmaschine anwerfen, verfolg das ehrlich gesagt nicht so, nutze selbst nur Spotify und das deckt bislang meine Bedürfnisse ab.
[re:1] DRMfan^^ am 16.09. 16:07
+1 -1
@Tical2k: Ja eben (letzter Satz) - deswegen erstaunte mich diese Aussage im Artikel.
[10] damitschi am 16.09. 17:16
+2 -1
Bei den ganzen Streaming-Diensten sollte jeder Hersteller danach vergütet werden, welche Filme/Musik gestreamt wird, damit weniger Kernschrott produziert wird und nicht 50 neue Serien nach 1-2 Staffeln absetzen, NUR, weil die Schauspieler auf einmal mehr Geld haben wollen.

Produziert mal lieber wieder Qualität und nicht überwiegend Quantität.

AUßERDEM, wer etwas (h)erstellt, was niemand explizit bestellt hat, muss sich nicht wundern, wenn´s keiner kauft!

Netflix fängt ja auch schon an in Richtung Sky (ehem. Premiere) sich mit den Preisen entwickeln zu wollen, da müssen die und andere auch logischerweise mit Kundenschwund rechnen, aber das tun sie ja auch, in gewissem Ausmaß.

Is ja nu nich so, dass die verantwortlichen & Mitarbeiter der etablierten Streaming-Anbieter auch nur annähernd am Hartz IV-Satz verdienen, ABER irgendwann is der Konsument ja auch mal genug "abgemolken" worden!
[11] Smilleey am 16.09. 22:25
+1 -
Ist doch das gleiche Wie beim Fußball. SKY/DAZN/Amazon usw. Da heult die Industrie immer über böse böse Raubmordkopierer aber fördern den ganzen Spaß mit dieser exklusiven Sche*ße.
[12] Gevatter am 17.09. 12:27
+1 -
Deshalb boykottiere ich auch komplett den Beitragsservice, denn die 17,50 € kann ich sinnvoller in einem Streamingdienst anlegen, der für mich interessante Inhalte anbietet und mir keine verlogene Tagesschau zeigt.
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