DDR4-RAM-Übertakten: G.Skill knackt "magische" Marke von 6 GHz

Von Witold Pryjda am 11.09.2019 10:20 Uhr
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Es gibt bereits seit einer Weile ein Rennen um den ersten Overclocker, der es schafft, bei DDR4-Arbeitsspeicher die Marke von 6 GHz zu kna­cken. Da­bei kamen einige der Sache nahe, die Sechs schaffte aber bisher kei­ner. Nun war es soweit, der Titel geht an Module von G.Skill.

Kingston vom Thron gestürzt

Der Kampf um die Übertaktungskrone ist vor allem auch ein Kampf der Hersteller, denn die Module spielen natürlich die wichtigste Rolle in Sachen RAM-Übertakten. Zuletzt konnte sich Kingston diese aufsetzen, denn der Overclocker Kovan Yang schaffte es, mit einem Satz Kingston HyperX Predator zusammen mit dem MSI-Motherboard MPG Z390I Gaming Edge AC auf 5,9 Gigahertz zu kommen.

MSI veröffentlichte dazu eine euphorische Pressemitteilung, das ist in der Szene auch durchaus die Regel. Die Aussendung hatte aber natürlich einen "Makel", denn die "magische" Sechs hatte man nicht zu bieten. Doch wie PC Gamer berichtet, war es nun nach Monaten soweit, denn der angesehene Übertaktungsspezialist Toppc schaffte es, endlich die sechs Gigahertz zu knacken.

G.Skill Trident Z Royal

6016,8 MHz

Die Details dazu bekommt man wie üblich in der Overclocking-Datenbank hwbot.org und dort kann man nachlesen, dass es genau genommen 6016,8 MHz waren. Zum Vergleich: Ursprünglich soll DDR4-Speicher zwischen 2133 und 4266 MHz landen, es gibt aber mittlerweile Kits, die bis zu 5200 MHz erreichen können. Sechs Gigahertz ist aber eine echte Hausnummer im Bereich von DDR4, vor einigen Jahren dachte kaum jemand, dass das überhaupt möglich wäre.

Den Titel konnte sich G.Skill mit einem acht Gigabyte Trident Z Royal-Modul sichern, das Motherboard lieferte erneut MSI, auch das Modell ist ein bekanntes, nämlich auch hier das MPG Z390I Gaming Edge AC. Als CPU kam ein Intel Core i9-9900K zum Einsatz. Man muss an dieser Stelle vermutlich kaum erwähnen, dass mit flüssigem Stickstoff gekühlt wurde, wir tun es aber trotzdem - für all jene, die sich mit dem extremen Übertakten nicht so intensiv beschäftigen.
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