ASUS ProArt Station: Workstation mit i9 & Quadro RTX in 8-Liter-Case

Von Roland Quandt am 04.09.2019 18:44 Uhr
Der taiwanische PC-Hersteller ASUS hat auf der IFA 2019 unter anderem die neue ASUS ProArt Station D940MX präsentiert, bei der es sich um eine Workstation in extrem kompakten Format eines 8-Liter-Gehäuses handelt. Möglich macht dies die Verwendung eines doppelseitig mit Komponenten bestückten Mainboards, während ein Octacore-Prozessor von Intel und eine Nvidia Quadro-GPU für reichlich Power sorgen.

Die ASUS ProArt Station verwendet ein Design, das eher an eine Spielkonsole wie die Xbox oder Playstation erinnert, als an einen klassischen Desktop-PC. Besonders auffällig ist dabei die getrennte Gestaltung der beiden Gehäuseteile, wobei das System auf einen vertikalen Betrieb ausgelegt ist.

ASUS ProArt Station D940MX - Ultrakompakte Desktop-Workstation
Der aus Acrylglas bestehende Fuß des kleinen Power-Zwergs von ASUS verfügt über eine LED-Beleuchtung, die nicht nur durch pulsierendes Licht deutlich macht, ob das System im Standby- oder Hibernate-Modus steckt, sondern mittels einer blauen Beleuchtung auch signalisiert, wenn die Auslastung über 90 Prozent ansteigt.

Im Innern finden sich unter anderem ein Intel Core i9-9900K Octacore-Prozessor und eine Nvidia Quadro RTX4000, wobei bis zu 64 Gigabyte Arbeitsspeicher und PCIe-SSDs geboten werden. Netterweise kann der Anwender sowohl die Grafikkarte als auch RAM und Festspeicher offenbar bequem austauschen, wobei diese jeweils auf unterschiedlichen Seiten des Mainboards sitzen. Obendrein gibt es eine breite Vielfalt an Anschlüssen, wobei die Profi-Grafikkarte allein schon reichlich DisplayPort-Ausgänge mitbringt.

ASUS wirbt übrigens damit, dass der Rechner trotz seiner extrem kompakten Bauweise sehr leise arbeiten soll, so dass ohne Last nur 19 Dezibel üblich sind, während selbst unter maximaler Auslastung nur höchstens 37 Dezibel erreicht werden.

Wann und zu welchen Preisen die ASUS ProArt Station D940MX auf den Markt kommen soll, ist derzeit noch offen. Es wäre durchaus wünschenswert, wenn ASUS zum Zweck der freien Konfigurierbarkeit eine Art Barebone-Version des Systems anbieten würde.
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