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Windows 10 ARM: Neues Treiber-Paket für das Lumia 950 veröffentlicht

Von Tobias Rduch am 01.09.2019 10:27 Uhr
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Seit mehr als einem Jahr lässt sich die ARM-Variante von Windows 10 auf dem Lumia 950 sowie 950 XL installieren. Bislang hatten jedoch wichtige Treiber gefehlt, sodass einige Funktionen des Betriebssystems noch nicht genutzt werden konnten. Nun wurde ein weiteres Update veröffentlicht.

Die Aktualisierung lässt sich über GitHub herunterladen. Wie WindowsLatest berichtet, ent­hält das Update-Paket die erforderlichen Treiber für das WLAN-Modem. Somit ist es zu­künf­tig möglich, die Internetverbindung über ein lokales Drahtlosnetzwerk herzustellen. Da­rü­ber hinaus bringt das Update die App "WoA Dialer" zum Tätigen von Anrufen mit sich.

Das Energie-Management wurde grundlegend überarbeitet. Windows 10 ARM sollte auf dem Lumia 950 und 950 XL jetzt für eine deutlich bessere Akkulaufzeit sorgen. Die Smartphones haben jetzt die Möglichkeit, eine eingelegte SIM-Karte beim Booten zu erkennen. Eine zweite SIM wird nicht registriert. Die Standard-Intensität der Vibration wird auf 80 Prozent gesetzt.

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Außerdem gibt es ein Tool, damit der Bildschirm beim Neigen des Lumia 950 oder 950 XL au­to­ma­tisch rotiert wird. Die Rotation kann au­ßer­dem manuell vorgenommen werden. Wenn das Lumia zum Aufladen an eine Stromquelle an­ge­schlos­sen wird, wird jetzt ein Sound abgespielt.

Bestehende Features wurden verbessert

Das Update-Paket enthält hauptsächlich nicht nur Neuerungen, sondern verbessert auch ei­ni­ge bereits implementierte Features. So lässt sich der Signalstatus beim FM-Radio jetzt an­zei­gen. Nach dem Abschluss der Installation wird eine neue Be­nach­rich­ti­gung angezeigt. Es wurde ein Bug gefixt, der für doppelte Benachrichtigungen gesorgt hat. Zuletzt wurden noch einige Fehlerbehebungen an den bestehenden Treibern vorgenommen.

Natürlich handelt es sich noch lange nicht um ein perfektes System. So dürften zahlreiche Features weiterhin nicht korrekt funktionieren. Im Vergleich zur ersten Version wurden hin­ge­gen große Fortschritte erreicht. Zu Beginn des Projekts wurden grundlegende Hard­wa­re-Komponenten, wie zum Beispiel die CPU und das Mobilfunk-Modem, nicht korrekt erkannt.

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