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Netzausbau: Telekom versorgt 30 Mio. Haushalte mit bis zu 250 MBit/s

Von Stefan Trunzik am 23.08.2019 12:41 Uhr
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Wie die Deutsche Telekom bekannt gibt, wird man in den nächsten Tagen einen neuen Meilenstein beim Ausbau des eigenen Breitbandnetzes er­rei­chen. Über 30 Millionen Haushalte sollen dann mit Geschwindigkeiten zwischen 50 und 250 MBit/s im Internet surfen.

Die Telekom zeigt sich mit der Geschwindigkeit des Netzausbaus in einer Pressemitteilung zufrieden. Laut Angaben des Telekommunikations-Anbieters wird man nicht nur die Grenze von 30 Millionen Haushalten im so genannten "Highspeednetz" der Deutschen Telekom in diesen Tagen erreichen, ebenso sollen bereits über eine Millionen Haushalte für den FTTH-Anschluss an das eigene Glasfasernetz vorbereitet sein. Während über die alten Kupfer­lei­tungen mindestens 50 MBit/s, maximal aber nur 250 MBit/s ermöglicht werden, bieten die zukünftigen Glasfaseranschlüsse die oft in den Mittelpunkt gerückte Gigabit-Geschwindigkeit.

Über 70 Prozent der deutschen Haushalte surft ab 50 MBit/s

Telekom-Vorstandsmitglied Dirk Wössner kommentiert den Ausbau wie folgt: "Wir wollten schnell und effektiv die Breitbandinfrastruktur für Millionen Haushalte ins Hoch­ge­schwin­dig­keits­zeit­al­ter heben. Deshalb haben wir uns für eine Kombination aus Vectoring be­zieh­ungs­wei­se Super­vectoring als Brücken­technologie und FTTH entschieden. 30 Millionen. Diese Zahl steht für sich. Unsere Strategie zahlt sich aus." In Anbetracht der 41,4 Millionen Haushalte in Deutschland (Stand 31.12.2018) deckt die Telekom mit ihren Leitungen bereits über 70 Pro­zent ab. Neben dem großen Planungsaufwand kritisiert der Konzern jedoch die hohen Kosten für den weiteren Ausbau.

Im Durchschnitt soll die Verlegung von einem Kilometer Glasfaserkabel im klassischen Tiefbau 70.000 Euro kosten. Um die daraus ent­ste­hen­de, laut Telekom "gigantische" In­ves­ti­tions­sum­me zu senken und den Prozess zu be­schleu­ni­gen, hat man bereits zwei we­sent­liche Punkte ausgemacht. Zum einen erhofft man sich die höhere Akzeptanz von al­ter­na­ti­ven Ver­le­gungs­tech­nik­en wie Trenching und Spülbohrungen, zum anderen verlangt man nach der "in­tel­li­gen­ten Mitnutzung bestehender kommunaler In­fra­struk­tu­ren sowie oberirdisch verlegter Glas­fa­ser­ka­bel".

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