Betrug bei Amazon: Vorsicht vor Trick mit "abgelehnten Bezahlungen"

Von Nadine Juliana Dressler am 09.08.2019 18:34 Uhr
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Dass sich auf dem Amazon Marketplace nicht nur astreine Geschäftemacher tummeln, sondern auch Betrüger ihre Chancen wittern ist ein großes Problem für den Onlinehändler. Jetzt gibt es wieder eine neue Masche vor der nun gewarnt wird.

Es geht dabei um Schnäppchen bei Amazon, die gleich in doppelter Hinsicht keine sind. Laut dem Bericht des Online-Magazins Watchlist Internet gibt es derzeit vermehrte Meldungen über unseriöse Anbieter, die derzeit mit der neuen Masche auftreten. Diese Verkäufer werden aber leider in dem Artikel nicht namentlich genannt. Der Trick läuft so: Es wird ein Artikel besonders günstig angeboten. Wer zuschlägt, bekommt anschließend von dem Verkäufer eine E-Mail mit dem Hinweis, dass die hinterlegte Bezahlmethode nicht abgeschlossen werden konnte. Das muss dabei gar nicht der Wahrheit entsprechen.

Amazon Betrug mit Bezahlmethode

Auffälliger Wortlaut in der Zahlungsaufforderung

Diese E-Mail hat schon einen auffälligen Wortlaut. Darin heißt es "Interner Fehler 2045 - Prozessor abgelehnt" (nicht "Prozess abgelehnt"). Anschließend teilt der Händler mit, dass man um den Kauf abzuschließen die fällige Summe per Banküberweisung begleichen soll. Angegeben wird eine Bank mit Sitz in Madrid.

Watchlist Internet rät bei einer solchen Benachrichtigung, nicht zu Bezahlen und sich stattdessen direkt an Amazon zu wenden und die Anbieter dort zu melden. "Es handelt sich in aller Regel um einen Betrugsversuch", so Watchlist Internet.

Wer das Geld überweist ist den Betrügern in die Falle gegangen. Waren werden zudem auch nicht verschickt - man hat also gleich einen doppelten Schaden. Zudem kann derzeit auch nicht ausgeschlossen werden, dass die Zahlungsaufforderungen über gehackte Händler-Konten versendet werden, so dass man die wahren Hintermänner schwierig auffinden beziehungsweise stoppen kann - denn sie könnten jederzeit ein anderes Konto übernehmen und dort weiter ihre Rechnungen versenden.

Was tun?

Ist man bereits in eine solche Falle getappt, sollte man am besten eine Anzeige bei der Polizei aufgeben, Amazon informieren und bei der eigene Bank versuchen, eine Rückbuchung zu erwirken.

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