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Google Maps: Navigation per Augmented Reality jetzt breit verfügbar

Von Roland Quandt am 08.08.2019 15:27 Uhr
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Der Internetkonzern Google macht eine seiner bisher beeindruckendsten App-Funktionen jetzt einem breiten Publikum zugänglich. Ab sofort kann der sogenannte Live View in Google Maps auf einer Vielzahl von aktuellen Android- und iOS-Smartphones genutzt werden. Der Nutzer kann damit als Fußgänger mit Hilfe von Augmented Reality besser navigieren.

Der Google Maps Live View wurde schon vor gut einem Jahr erstmals präsentiert, stand aber bisher nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. Ab sofort ändert sich dies, denn Google weitert die Beta deutlich aus, so dass viel mehr Nutzer Zugriff auf das AR-Feature erhalten. Es ermöglicht die Navigation als Fußgänger unter Verwendung von Augmented-Reality-Elementen, die auf ein mit der Kamera des jeweiligen Endgeräts erfasstes Live-Bild der Umgebung gelegt werden.

Nie wieder 'verloren trotz Navi': Google Maps mit Kamera-Integration
Google verspricht, dass man mit der neuen AR-gestützten Fußgänger-Navigation deutlich leichter ans Ziel kommen soll, schließlich werden die Anweisungen direkt in die "echte Welt" eingebettet, so dass weniger Orientierungsprobleme auftreten. Gleichzeitig zeigt der Live-View natürlich auch die Kartendaten von Google Maps an. Voraussetzung ist, dass das jeweilige Smartphone Unterstützung für Googles ARCore oder Apple ARKit mitbringt, denn nur so kann die Augmented-Reality-Funktionalität umgesetzt werden.

Der Live View ist in der Maps-App ab heute breiter verfügbar. Wer das Ganze ausprobieren möchte, kann einfach einen Zielort auswählen, den man zu Fuß erreichen möchte und dann den Button für den Abruf von Navigationsanweisungen drücken. Ist das jeweilige Gerät bereits in der Lage, die AR-gestützte Navigation zu nutzen, wird in diesem Schritt ein neuer Button namens "Live View" angezeigt, der im unteren Bereich des Bildschirms erscheint.

Im Anschluss erfolgt dann die Navigation mit den neuen Augmented-Reality-Hilfsmitteln. Natürlich sollten die Nutzer, die das neue Feature verwenden, in jedem Fall weiterhin auf ihre Umgebung achten, um nicht mit anderen Menschen oder Hindernissen in ihrer Umgebung in Konflikt zu geraten. Derartige Probleme hatte Google bereits kurz nach Beginn der Testphase des Live View bemerkt. Als Gegenmaßnahme begrenzten die Entwickler die Dauer der Anzeige der AR-Elemente. ARCore wird unter Android meist nur auf High-End-Smartphones unterstützt, so dass man über ein entsprechend gut ausgestattetes Endgerät verfügen muss.
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