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Zuverlässigkeitsupdate endlich auch für Windows 10 Oktober Update

Von Nadine Juliana Dressler am 02.08.2019 16:24 Uhr
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Microsoft hat begonnen, ein aktualisiertes Zuverlässigkeitsupdate für diverse ältere Windows-10-Versionen auszuliefern. Über Änderungen gibt es wenig Details, denn der Konzern hat wie bei den voran­ge­gangenen regelmäßigen Veröffentlichungen dieses Updates wenige Informationen zu dem Update bereitgestellt.

Das Zuverlässigkeitsupdate wird in guter Regelmäßigkeit immer wieder neu veröffentlicht und steht in der Knowledge Base unter dem KB-Eintrag 4023057 zur Verfügung. Das Update adressiert alle Windows 10-Versionen von Version 1507 bis 1809 - damit ist also die zuvor noch nie dabei mit aufgelistete Windows 10 Version 1809 alias Oktober Update erstmals auch offiziell mit dabei. Nutzer können einfach über die Windows Update-Funktion nach dem Update suchen. Die Aktualisierung ist dieses Mal gleich mit im Microsoft Update-Katalog angekommen - dort fehlt die Version für 1809 allerdings.

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Zur Verfügung stehen im Update Katalog:


Bei dem sogenannten Zuverlässigkeitsupdate werden nur die Update-Komponenten aktualisiert, sodass laut Microsoft für Nutzer eine nahtlose "Update-Erfahrung" sichergestellt werden kann. Gemeint ist damit die Ausmerzung von Fehlern, die beim Überspringen von Updates auftreten könnten oder durch unvorhergesehene Kompatibilitäts-Probleme mit einzelnen Komponenten. Das kann allerdings auch "Nebeneffekte" haben, denn Microsoft ändert mehr als so manchem Nutzer lieb ist.

Kritik am Zuverlässigkeitsupdate

In der Vergangenheit gab es jedoch für diese Updates auch sehr viel Kritik an Microsoft - und das nicht ganz zu Unrecht. Denn diese "Zuverlässigkeitsupdates" beschneiden (häufig) die vom Nutzer zuvor eingestellten Update-Sperren. Da Microsoft sich aber zu den Inhalten der Updates meist ausschweigt, weiß man nie 100-prozentig, welche Änderungen die neuen Aktualisierungen jeweils mitbringen und ob Nutzer-Einstellungen überschrieben werden oder nicht.

Wer sich bislang aus einem bestimmten Grund gegen den Versionssprung auf eine neuere Windows-10-Version entschieden hat, läuft nach den Zuverlässigkeitsupdates durch Microsoft in die Gefahr, dass seine Sperre deaktiviert wird und der Konzern ein automatisches Update ausliefert und installiert.

Fehlende Informationen

Details dazu hat Microsoft im Knowledge-Base-Artikel KB4023057 veröffentlicht. Die Informationen dazu sind laut Support-Eintrag am 1. August aktualisiert worden. Die einzige auffällige Änderung scheint dabei die Verfügbarkeit für das Oktober Update zu sein. Denn es heißt nun in der Zusammenfassung "Dieses Update enthält Verbesserungen der Zuverlässigkeit der Windows Update Service Komponenten in Windows 10, Versionen 1507, 1511, 1607, 1703, 1709, 1803 und 1809. Es können Schritte unternommen werden, um Speicherplatz auf Ihrem Gerät freizugeben, wenn Sie nicht genügend Speicherplatz für die Installation von Windows-Updates haben."

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