Kernel panic: Apple muss Sicherheits-Update für den Mac zurückziehen

Von Nadine Juliana Dressler am 25.07.2019 18:24 Uhr
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Apple-Nutzer haben ein Problem in einer Sicherheits-Aktualisierung für ältere macOS-Versionen bemerkt. In Einzelfällen kann es demnach nach dem Sicherheitsupdate 2019-004 zur Kernel panic kommen, zudem gibt es Problem mit dem Ruhezustand beim MacBook Pro. Apple hat das Update jetzt zurückgezogen.

Erst vor wenigen Tagen hatte Apple ein Sicherheits-Update herausgegeben, das verschiedene Schwachstellen für die älteren OS-Versionen 10.12 Sierra und 10.13 High Sierra stopfte. Nun musste das Update zurückgezogen werden, da es bei den Nutzern zu massiven Problemen gekommen ist. Das Sicherheitsupdate 2019-004 vom 22. Juli 2019 verursachte laut Informationen des Online-Magazins Eclectic Light ganz unterschiedliche Fehler auf den Nutzer-PC. Dazu gehörten massive Probleme bei Anwendern, die MacBook Pro-Modelle von 2017 und 2018 im Einsatz haben.

Apples kommenden OS Catalina

Kernel Panik bei Ruhezustand

Betroffene berichten, dass sie nach dem Update ihren Rechner nicht mehr problemlos zum Beispiel durch das Schließen des Laptops in den Ruhezustand bringen konnten. Stattdessen kam es zu einer Kernel Panik, die dann zu einem Neustart führt. Um eine Kernel panic zu umgehen, gab es nur die Möglichkeit, das MacBook Pro herunterzufahren. In anderen Szenarien, auch wenn es automatisch (aufgeklappt) nach einer Zeit in den Ruhezustand ging, kam es zu der Kernel panic.

Verteilung gestoppt

Wer das Update noch nicht heruntergeladen und installiert hat, hat Glück. Apple hat das Sicherheitsupdate 2019-004 mittlerweile von seinen Servern entfernt und die automatische Verteilung gestoppt. Ansonsten wird geraten, das Update nicht zu installieren.

Aktuell können Mac-Nutzer nur das Sicherheits­update für die aktuelle macOS-Version 10.14.6 Mojave beziehen. Apple dürfte aber in Kürze eine überarbeitete Version des Sicherheits­updates herausbringen. Nutzer sollten darauf achten und die Sicherheits­aktualisierung dann schnell einspielen, um keine Angriffe auf die Schwachstellen zu ermöglichen.

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