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Rückkehr von Touch ID: Apple soll iPhone-Display ohne Notch planen

Von Stefan Trunzik am 11.07.2019 12:49 Uhr
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Geht es nach den aktuellen Prognosen des Apple-Analysten Ming-Chi Kuo, werden sich die iPhones in den kommenden Jahren von ihrer Notch und der klassischen Face ID-Kamera trennen. Schritt für Schritt soll der Weg hin zu einem Full-Screen-Smartphone geebnet werden.

Egal ob iPhone oder Android-Smartphone, die Notch gehört wohl zu den meist diskutierten Design-Merkmalen der heutigen Zeit. Zwar scheinen sich die meisten Nutzer kaum an den Balken, Löchern oder Tropfen zu stören, hinter denen sich die Selfie-Kameras verbergen, jedoch arbeiten alle Hersteller mit Hochdruck daran diese zu verbannen. Aktuell scheint die Integration motorisierter Pop-Up-Kameras eine annehmbare Zwischenlösung zu sein, wenn es darum geht die komplette Front eines Geräts lediglich mit dem Bildschirm zu füllen.

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In zwei Jahren soll die iPhone-Notch verschwunden sein

Das kommende Apple iPhone 11 wird bekanntlich noch immer auf die markante Notch setzen und somit auch an der Gesichtserkennung via Face ID festhalten. Ming-Chi Kuo, bekannter Analyst von TF Securities, geht allerdings stark davon aus, dass auch Apple diese nicht mehr lange halten wird. Im nächsten Jahr 2020 sollen die iPhones bereits mit einer deutlich kom­pak­te­ren Notch auftreten als es das Design des iPhone X, XS und XS Max vorgibt. In zwei Jahren soll dann auch der Wunsch nach einem nahezu rahmenlosen Display gänzlich ohne Notch erfüllt werden.

Bis dahin weiterentwickelte, kompaktere Frontkameras und zuverlässige Technologien im Bereich der In-Display-Fingerabdrucksensoren sollen für einen komplett neuen Look des iOS-Smartphones sorgen. Es wäre also durchaus denkbar, dass Apple den Weg zurück zur Touch ID-Technik nimmt und diese zugunsten eines vollflächigen Displays für die Entsperrung der 2021er-iPhones und zur Verifizierung von Einkäufen nutzt. Oder aber bis dahin ist die Ent­wick­lung von Kameras unter den OLED-Bildschirmen so weit fortgeschritten, dass man Face ID nicht abstoßen muss.

Design-Update nach drei X-Modellen?

Obwohl Ming-Chi Kuo mit seinen Prognosen zum kommenden Apple-Portfolio schon oft rich­tig lag, sind zwei Jahre eine lange Zeit. Noch dürfte in Cupertino das Design der mög­lich­en iPhone 12 oder iPhone 13 Modelle nicht in Stein gemeißelt sein. Da man in diesem Jahr aber bereits den zweiten Facelift des 2017 er­schie­nenen iPhone X mit einem leicht ver­än­der­ten Kameramodul an der Rückseite vor­fin­den wird, wäre es nach drei Modellen auf dieser Design-Basis sicher Zeit für einen neuen Look.

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