Jetzt auch mobil Kommentieren!

Nicht genug OLEDs gekauft: Apple zahlt 600 Millionen Euro an Samsung

Von John Woll am 08.07.2019 14:23 Uhr
19 Kommentare
Dass Apple beim iPhone-Absatz schwache Zahlen registriert, hat die Schlagzeilen des Frühjahrs beherrscht. Jetzt zeigt sich an einer weiteren Stelle, dass sich das Apple-Gerät schlechter verkauft, als das der Konzern selbst vermutet hatte. Da man die vereinbarte Menge an OLED-Displays nicht abnehmen kann, muss man Samsung viel Geld überweisen.

Da hat sich Apple beim iPhone-Absatz deutlich verrechnet

Ein Blick in das WinFuture-iPhone-Special macht schnell klar: Der Absatz der letzten iPhone-Generation liegt deutlich geringer, als das von vielen Experten aber auch Apple selbst erwartet worden war. Jetzt kann die Nachrichtenagentur Reuters laut heise berichten, dass aufgrund der schwachen Verkaufszahlen eine große Strafzahlung auf Apple zukommt. Der Grund: Der Konzern aus Cupertino hatte mit Samsung eine Mindestabnahmemenge an OLED-Screens vereinbart, die man nicht abnehmen konnte.

iPhone Xs Max - Unboxing und Hands-on zum neuen Riesen-iPhone
Konkret bedeutet dies für Apple, dass man für die nicht der Vereinbarung entsprechenden Einkaufsleistung jetzt einen Betrag von umgerechnet 600 Millionen Euro an Samsung überweisen muss. Genaue Zahlen zu der Absatzmenge sind dem aktuellen Bericht nicht zu entnehmen. Eigentlich gab es Berichte, dass Apple plant, die Strafzahlung mit Abnahme zusätzlicher OLED-Panels für kommende iPads zu umgehen, diese Vereinbarung konnte Apple mit Samsung aber offensichtlich doch nicht treffen.

Beide Konzerne schwächeln

Samsung hätte sich aber sicher mehr über regen iPhone-Absatz gefreut, denn die große Zahlung von Apple bringt keine Besserung für die schwache Bilanz im letzten Quartal mit. Besonders die Teile des Unternehmens, die Komponenten herstellen, leiden stark unter dem allgemein schwachen Smartphone-Markt und werden auch noch durch den Handelskrieg zwischen China und den USA stark belastet.

Auch bei Apple zeigen die jüngsten Verkaufszahlen vor allem in Bezug auf den Absatz von iPhones ein schwaches Bild. Im letzten Quartal sank der Umsatz mit iPhones von 37,6 auf 31 Milliarden Dollar, genaue Verkaufszahlen nennt der Konzern aber schon seit einer ganzen Weile nicht mehr. Die Meldung zur Strafzahlung an Samsung dürfte auf jeden Fall für weitere Spekulationen sorgen.

Apple iPhone Xs Xs Max
Betriebssystem Apple iOS 12
Display 5,8 Zoll OLED-Display, 458 ppi, 2436 x 1125 Pixel 6,5 Zoll OLED-Display, 458 ppi, 2688 x 1242 Pixel
CPU A12 Bionic-Chip, 7nm
RAM 4 GB
Speicher 64 GB, 256 GB oder 512 GB
Gehäusematerial Glas (Rückseite), Metall (Rahmen)
Schnittstellen Apple Lightning, WLAN 802.11a/b/g/n/ac, Bluetooth 5.0, NFC
Sensoren Beschleunigungssensor, Gyroskop, Annäherungssensor, Lichtsensor, Kompass, Barometer, 3D-Gesichtsscanner
Hauptkamera 12.0MP, f/1.8, Phasenvergleich-AF, OIS, Quad-LED-Blitz, Videos @2160p/60fps (Hauptkamera); 12.0MP, f/2.4, OIS, Tiefenschärfe, Teleobjektiv (Zweitkamera)
Kamera 7.0MP, f/2.2, Videos @1080p
Farben Gold, Silber und Space Gray
Stromversorgung 2716 mAh, kabelloses Laden (Qi) 3300 mAh, kabelloses Laden (Qi)
Maße + Gewicht 143,6 x 70,9 x 7,7mm; Gewicht: 174g 157,3 x 77,4 x 7,9 mm
Besonderheiten HDR 10, Dolby Vision, IP68-zertifiziert, Quick Charge, Stereo-Lautsprecher
Preise Ab 1149 Euro Ab 1249 Euro
iPhone Xs & Xs Max vorgestellt Größer, schneller, besser - Alle Details
whatsapp
Jede Woche neu: Top-News per E-Mail
19 Kommentare lesen & antworten
Verwandte Themen
iPhone Samsung Electronics Apple
Hoch © 2000 - 2019 WinFuture Impressum Datenschutz