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Social-Media-Fail des Jahres? Adidas blamiert sich bis auf die Knochen

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[o1] Postman1970 am 03.07. 16:18
Also ganz sehe ich da nicht die Peinlichkeit bei Adidas.
Weshalb sollte man immer alles Böse im voraus ahnen?

Denkt man aber immer auch an den schlechtesten Fall wird man schnell heutzutage als Pessimist abgestempelt. Vielleicht bin ich da auch zu naiv.
[re:1] Tical2k am 03.07. 16:21
+30 -
@Postman1970: Seh ich ähnlich, ist aus meiner Sicht nicht peinlich seitens Adidas.
Eher peinlich und traurig was die Internet-Trolle da immer alles tun müssen, um etwas "kaputt zu machen".
Dass man an so was echt Spaß haben kann, aber mir fehlt da allgemein das Verständnis für so einiges bei der Menschheit.
[re:2] ++KoMa++ am 03.07. 16:24
+8 -1
@Postman1970: Auch ich sehe die Schuld hier nicht wirklich bei Adidas. In erster Linie liegt Sie bei Twitter, denn diese müssen eher voraussehen, dass User solche Namen anmelden. Und das entsprechend unterbinden. Und ich kann mein Adidas-Shirt auch beim Sportartikel-Händler meines Vertrauens mit meinem (geschmacklosen) Wunschnamen beflocken lassen. Trägt dann Adidas die Verantwortung für die Worte die ich draufsetzen lasse?
[re:3] slashi am 03.07. 19:06
+9 -1
@Postman1970: full ack - die meisten Gesetze und Verbote entstehen, weil ein paar wenige assis es übertrieben haben und die Sache für viele andere kaputt machen....
[re:4] nick1 am 03.07. 19:44
+7 -
@Postman1970: Finde auch nicht, dass sich Adidas damit blamiert. Nach diesem Clickbait-Titel habe ich wesentlich schlimmeres erwartet. Im Internet gibt es eben zu viele Idioten. :)
[re:5] DaveDamage am 04.07. 11:41
+1 -
@Postman1970: Öhm, ungefiltert von Benutzern generierten Content über den eigenen offiziellen Twitter-Account nicht nur retweeten sondern selbst posten. Das ist nicht die Schuld von adidas, dass dies für anstößige Nachrichten missbraucht wird, aber es ist in letzter Konsequenz einfach nur dumm. Zu dem könnte es sogar rechtliche Konsequenzen haben. Adidas stellt über das Tool eine Plattform zur Verfügung, postet darüber user-generated Content und verteilt diesen an eine breite Masse. Sie sind eigentlich zur Kontrolle verpflichtet, Twitter aber letztendlich auch.
[o2] DeutscherHerold am 03.07. 16:24
+8 -1
Sehe ich ähnlich. Für die Grausamkeit und Dummheit der Menschen kann Adidas nun eben auch nichts. Das Internet ist und bleibt ein Tollhaus, was auch der Microsoft Bot damals lernen musste welcher binnen kurzer Zeit zum frauenfeindlichen Nazi geworden ist.
[re:1] eshloraque am 03.07. 17:35
+ -17
@DeutscherHerold: Vielleicht auch bewusste subversive Werbung um bei Nazis wieder beliebt zu werden? Ein Twitter-Account ist so schnell erstellt, wie er gesperrt wird und könnte durchaus auch von einem eifrigen Manager angelegt werden, der voll hinter der Firma steht.

Gar nicht so der unwahrscheinliche Fall, wenn man sich so die letzten Skandale anschaut, wie Cum-Ex oder Dieselgate.
[re:1] LMG356 am 04.07. 07:32
+3 -
@eshloraque: Danke für den Lacher
[o4] eshloraque am 03.07. 17:31
+7 -1
Der Fail ist, dass es keine menschliche Kontrolle mehr gibt. Gleichzeitig wird alles rasend schnell weiter verbreitet.

Das läuft aktuell immer aus dem Ruder. Egal, ob es Werbeanzeigen sind, die ungefragt Malware verbreiten, oder eben solche Werbemaßnahmen, die günstig den Viralitätsfaktor ausnutzen wollen.

Gehört beides verboten. Entweder muss Automatisierung so abgesichert werden, dass man damit kein Schindluder treiben kann, oder es darf halt nicht jeder die automatisierten Funktionen nutzen, oder es darf halt nicht automatisiert werden.
[o5] Mixermachine am 03.07. 17:39
+7 -1
User generated content. What could go wrong?
[o7] lazsniper2 am 03.07. 19:59
+2 -5
sind denn alle menschen auf der welt nur noch idioten, die nichts anderes zu tun haben als sich 24/7 aufzuregen? ist schlecht für den blutdruck. nur mal so am rande.
[re:1] Kobold-HH am 04.07. 09:31
+ -
@lazsniper2: Niemand regt sich auf. Das Ganze ist nur eine bewusst gemachte PR, um die albernen Sporthemden in die Medien zu kriegen...
[o8] KimB am 03.07. 20:19
+9 -
Man könnte natürlich auch mal hinterfragen warum Twitter solche Kontennamen zulässt.
[re:1] DON666 am 04.07. 00:26
+1 -3
@KimB: Tja, so ein Mist kommt dabei raus, wenn wirklich ALLES als "Meinung" durchgewunken wird. Zum Kotzen ist das.
[re:1] LMG356 am 04.07. 07:35
+2 -1
@DON666: Was sollen den Nazis sonst haben als ein "Meinung"? Ich glaube viele menschen vergessen heutzutage das auch eine falsche/dumme Meinung eine Meinung ist...
[re:1] DON666 am 04.07. 09:24
+1 -1
@LMG356: Nee, ich meine ganz speziell sowas wie die "Aussage" da oben auf dem (potenziellen) T-Shirt bzw. halt der Username. Sowas ist keine Meinung. Aber die bisher 2 Minusklicker können mir diese ja gerne mal erläutern oder begründen. Viel Spaß dabei.
[re:1] LMG356 am 04.07. 09:43
+ -1
@DON666: Also "@GasAllJewss" ist zwar nicht direkt eine Meinung sondern eher eine Aussage/Aufforderung dennoch steht dahinter eine Meinung. "@96wasnotenough" ist aber eindeutig eine Meinung.
[o9] HarnDreieck am 04.07. 14:51
+1 -
@winfuture - Könntet ihr die übertriebenen Überschriften wie "Social-Media-Fail des Jahres?" bitte lassen? Es ist zwar peinlich für Adidas aber bestimmt kein Fail des Jahres. Und "blamiert bis auf die Knochen" haben sie sich auch nicht.
[10] DoM187 am 04.07. 18:49
+ -
Warum lässt Twitter überhaupt solche Namen zu?
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