Windows 10: Backups von der Registry erfolgen nicht mehr automatisch

Von Tobias Rduch am 29.06.2019 21:56 Uhr
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In vielen Fällen stellt sich ein Backup von der Registry als nützlich he­raus, um einen Fehler zu beheben. Bereits seit einiger Zeit führt Windows 10 diese Sicherungen jedoch nicht mehr automatisch durch. Der Nutzer muss die Backups manuell aktivieren oder externe Tools verwenden.

Aus einem Support-Eintrag von Microsoft geht hervor, dass die unter "Regback" bekannten Sicherungen der Registry ab Windows 10 Version 1803 (dem April 2018 Update) nicht mehr automatisch erfolgen. Hiermit soll der Bedarf an Speicherplatz reduziert werden. Der Red­mon­der Konzern empfiehlt, einen Wiederherstellungs-Punkt zu nutzen, um ein System mit defekter Registry zu retten. Alternativ lassen sich die Registry-Backups manuell aktivieren.

Windows 10 Registry Backup

So lassen sich die Backups aktivieren

Hierzu muss zunächst der Registry-Editor aufgerufen werden. Das Programm lässt sich starten, indem die Tastenkombination "Win­dows-Taste + R" und anschließend der Befehl "regedit" eingegeben wird. Daraufhin sollte der Nutzer zu "HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\", dann zu "CurrentControlSet\Control\Session Manager\" und anschließend zu "Configuration Manager" navigieren. Im rechten Teil des Fen­sters müssen ein Rechtsklick ausgeführt und die Schaltfläche "Neu" angewählt werden. Dort gibt es die Möglichkeit, einen neuen "DWORD-Wert (32-Bit)" anzulegen. Dieser Wert muss den Namen "EnablePeriodicBackup" besitzen. Nach einem Doppelklick auf den Eintrag sollte der Wert "1" zugewiesen werden.

Nachdem die genannten Schritte erfolgreich durchgeführt wurden, werden die Backups wieder ohne weitere Handlungen des Nutzers angelegt. Bei jedem Neustart des Computers wird die Registry automatisch im Ordner "C:\Windows\System32\config\RegBack" gesichert.
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