Mehr als doppelte Akkulaufzeit: Nokia verspricht realistische Revolution

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[o1] Cipher am 25.06. 19:06
+3 -
Muss man in einem Patentantrag, nicht ziemlich genau die Methode beschreiben, die man patentiert haben will?
[re:1] mh0001 am 25.06. 19:16
+3 -1
@Cipher: Ja, und? Darum will man es ja trotzdem nicht schon vorher offen legen. Falls das Patent nachher dann aus welchen Gründen auch immer abgelehnt würde, stünde man doof da, weil jeder es dann nachmachen kann. Daher solange absolut dicht halten, bis man das Patent auch wirklich in der Tasche hat und zusammen mit dem Patent auch das Verfahren eh für andere einsehbar beschrieben wird. Nur die eingereichten PatentANTRÄGE, auch abgelehnte, sind erstmal nicht öffentlich einsehbar sondern erst nach einer längeren Frist, darum kann man das solange noch unter Verschluss halten.
[re:1] Stratus-fan am 26.06. 07:46
+ -
@mh0001: Das Problem ist eher, dass man bereits bekannte Dinge nicht mehr ohne weiteres patentieren kann. Solange das Patentverfahren läuft, probiert man deshalb keine Details zu veröffentlichen.

"Eine Erfindung ist neu, wenn sie nicht zum Stand der Technik gehört. Der Stand der Technik umfasst alle Kenntnisse, die vor der Anmeldung der betreffenden Erfindung weltweit in jeder erdenklichen Weise der Öffentlichkeit zugänglich waren. Dies kann unter anderem durch schriftliche oder mündliche Beschreibungen, Benutzung oder Ausstellung der Fall sein. [...] Auch Informationen, die Sie selbst veröffentlicht haben, zählen zum Stand der Technik. Achten Sie als Erfinder also dringend darauf, Ihre Erfindung vor der Anmeldung geheim zu halten."

Quelle: https://www.dpma.de/patente/patentschutz/schutzvoraussetzungen/index.html
[o2] Zonediver am 25.06. 19:18
+10 -
...mir ist gerade die linke Hinterbacke eingeschlafen...
Das glaube ich erst, wenn ich "realistische" Tests sehe... alles Andere fällt unter Voodoo...
[re:1] Cyber_Hawk am 25.06. 19:42
+ -
@Zonediver: genau so sehe ich das auch, hab vorhin erst aus einer anderen ecke wieder was von einem sogenannten wunder akku gelesen.....
[o3] AlexKeller am 25.06. 19:21
+ -
für SmartWatches sehr wünschenswert!
[o4] Freudian am 25.06. 19:55
+ -2
Investorengeangel. Selbst Samsung erzählt so einen Stuss von Zeit zu Zeit.
[o5] mcmrc1 am 25.06. 21:40
+1 -1
Wäre für Autos auch verdammt gut :)
[re:1] Lucy Fagott am 25.06. 23:13
+1 -
@mcmrc1: da ist die nanoflowcell interessanter
[re:2] thinal am 26.06. 07:19
+1 -
@mcmrc1: Bei Autos gibt es ganz andere Herausforderungen. Da muss der Akku eine bestimmt Stromdichte bieten, muss bei Temperaturen von -50°C funktionieren, muss sich mit hoher Stromdichte aufladen lassen usw. Ein Akku für Consumer-Geräte muss nicht in 2 Minuten geladen sein und auch nicht in langen Winternächten in Finnland draußen schlafen.
[re:1] Stratus-fan am 26.06. 07:55
+1 -
@thinal: Mal ganz Abseits der Anforderungen bei Crashtests. Bei der E-Mobilität sind derzeit Feststoffakkus das ganz große Thema, das gegen 2025 marktreif sein soll.
[o6] DRMfan^^ am 25.06. 22:45
+ -
Naja, wenn man sich an das Beispiel der Huawei Router erinnert, wo der 5G Router etwa 10mal soviel Strom brauchte wie ein LTE-Router, dann werden 5G-Telefone wahrscheinlich trotz solcher Verbesserungen maximal ebenfalls einen Tag halten.
[re:1] NokiaSpecialist am 26.06. 00:03
+1 -
@DRMfan^^: 24 Stunden sind dann immer noch besser als nur noch knapp 10 Stunden...
[re:1] DRMfan^^ am 26.06. 11:57
+ -1
Du verstehst da was falsch, glaube ich. Ich will sagen, dass der Faktor 2,5 von 5G evtl einfach amortisiert wird - dann bleibt es also bei 10 Stunden, nur eben mit 5G.
[re:2] Lucy Fagott am 09.07. 05:16
+ -
@DRMfan^^: 10mal soviel strom für 1000mal soviel leistung... respekt
beim handy heisst es dann auch mind 100 mal seltener ein paket hin und her schicken
das ist als stromsenkungsmassnahme ausnutzbar da man nicht wie beim router die gesamte zeit über hohe leistung braucht.
[re:1] DRMfan^^ am 09.07. 06:38
+ -
@Lucy Fagott: Ich verstehe die erste Hälfte deines Posts nicht ...
[o7] Lucy Fagott am 25.06. 23:11
+1 -
Mich würde mal interessieren ob man für Smartphone die nanoFlowCell hinbekommt
die man für den E-Sportwagen Quantino entwickelt hat.
100.000 Ladezyklen, 10fache Kapazität, umweltfreundlich (Salzwasser),
sofort-ladung durch umfüllen, günstig.

das prinzip ist damals von der nasa entwickelt worden
der autohersteller hat es aber miniaturisiert.
[re:1] NokiaSpecialist am 26.06. 00:28
+ -
@Lucy Fagott: Nein. Zudem willst du kein Smartphone mit Auspuff für den Wasserdampf und einem Supercapacitor sowie einem Tank, den du mit einer Bi-Ionen-Flüssigkeit befüllen musst, die du dann auch noch ständig nachkaufen musst.

Mit anderen Worten: Das wird's nicht geben.

Da kannst du gleich eine aktuelle Autobatterie nehmen und dein Smartphone damit betreiben. Die hält lange. Und du darfst schleppen. Bei Smartphones ist Grösse relevant. Wenn es so einfach wäre, gäbe es längst Alternativen zu den heutigen Li-Ion- bzw. LiPo-Lösungen. Insofern sind die 2.5-fache Akkulaufzeit schon eine Ansage.
[re:1] Lucy Fagott am 26.06. 02:41
+ -
@NokiaSpecialist: du verwechselst wohl was - die nanoflowcell benötigt kein auspuff - die beiden elektrolyte deionisieren, im grunde wie bei li-akkus nur das es zwei elektrolytschichten gibt und nicht nur eine. es sind 2 getrennte flüssigkeiten. und menthanol-betriebene geräte (brennstoffzelle) gabs ja auch schon. und diese hätte in etwa das 3fache gegenüber der besten bisher genutzten akkutechnik.. im grunde müsste man eine kapsel-lösung anvisieren.
beim quantino geht man inzwischen von einer reichweite aus
die doppelt so hoch liegt wie ein normaler pkw. das interessanteste ist, es ist günstiger als die li-lösung und umweltschonender, kann nicht brennen und keine gesundheitsgefährdung.
bisher ist es eine größe eines koffers - aber denke das ist nur eine frage der zeit dass man das noch weiter miniaturisiert bekommt - als die nasa das "erfand" war es ein ganzen raum groß.
[re:1] NokiaSpecialist am 27.06. 03:15
+ -
@Lucy Fagott: Nanoflow ist lediglich ein Markenname. Es ist also eine Flusszellenbatterie. Grundsätzlich bleibt dann immer noch das Problem, dass es sich um eine Flüssigkeit handelt, also eine Nassbatterie ist. Aufgrund der Verwendung eines flüssigen Elektrolyts muss die Nasszellenbatterie in einer bestimmten Ausrichtung verwendet werden, d. H. Auf der rechten Seite nach oben. Die Verwendung der Batterie auf eine andere Weise führt zum Verschütten des flüssigen Elektrolyts. Smartphones haben sinnvollerweise Trockenbatterien. Nunzio La Vecchia von nanoFlowcell sagt selbst, im Quant hätten sie grosse *Tanks* verbaut und im Quantino kleine. Und es wird auch vom Treibstoff Bi-Ion gesprochen.

Ich bin skeptisch, dass nanoFlowcell's Fahrzeuge es aus dem Prototypenstadium heraus schaffen. Ausser Versprechungen ist bisher nicht viel gekommen. Wenn wirklich etwas dran wäre, würde die ETH Zürich bestimmt forschungstechnisch mitmischen. Aber da scheint niemand daran zu glauben. Wäre auch zu schön, so ein serienfähiges Beinahe-Perpetuum-Mobile, das praktisch nur noch Salzwasser benötigt. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Zum Wasserdampf:
https://emagazine.nanoflowcell.com/de/technologie/moderne-dampfmaschinen/
[re:1] Lucy Fagott am 09.07. 05:25
+ -
@NokiaSpecialist: die pilotanlage zur herstellung der nanoflowcell in SERIE wird gerade gebaut - warum sollte zürich da mitforschen, der betreiber will das offensichtlich alleine durchziehen um industriespionage zu verhindern, anfragen hat er genug (vor allem nachdem seine prototypen bereits überzeugten). 25 tausend autos sind bereits geordert. das unternehmen hats nicht eilig - die stehen diesbezüglich immer noch ohne konkurrenz da.
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