PlayStation 5: Patent zeigt den Ladebildschirm-Killer der PS5-Konsole

Von Stefan Trunzik am 24.06.2019 14:06 Uhr
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Nicht nur eine schnelle SSD soll die Ladezeiten der neuen PlayStation 5 drastisch reduzieren. In PS5-Spielen könnten auch neue Software-Lösungen helfen, wie ein jüngst aufgetauchtes Patent verrät. Schafft es Sony somit die nervigen Ladebildschirme komplett zu verbannen?

Das US-amerikanische Patentamt (USPTO) veröffentlichte kürzlich von Sony eingereichte Dokumente, die auf ein neues Verfahren für die Bewältigung von Ladezeiten hindeuten. Dem­nach hat der japanische Hersteller die Idee, Spielwelten in mehrere Segmente zu un­ter­tei­len. Startet der Spieler im ersten Segment, werden die angrenzenden bereits dy­na­misch vorgeladen, solange man sich noch nicht in diesen befindet. So sollen diese na­he­lie­gen­den Bereiche ohne die Unterbrechung durch einen Ladebildschirm betreten werden können.

Sony PlayStation 5: Gerüchte, Konzepte, Leaks

Die Idee kam Sony schon im Jahr 2012

Dabei erfindet Sony das Rad natürlich nicht gänzlich neu. Auch Spiele wie Red Dead Redemption 2 setzen auf eine ähnliche Technik, die es erlaubt, die komplette Spielwelt ohne Ladezeiten zu durchqueren. Da Sony bereits vor fast sieben Jahren auf die Idee gekommen ist, das Patent aber erst jetzt nach einer langen Bearbeitungsphase veröffentlicht wurde, ist es sehr wahrscheinlich, dass die kommende PlayStation 5 von dieser Technologie profitieren wird. Vor allem in Kombination mit der verbauten SSD dürfte die PS5-Konsole dem Ziel wohl sehr nahe kommen.

Sony PlayStation 5: Gerüchte, Konzepte, Leaks

Es bleibt natürlich die Frage offen, wie sich Games für die nächste Generation der Spiele­kon­solen entwickeln werden, die zu be­wäl­ti­gen­den Datenmengen werden schließlich nicht kleiner. Anhand des PS4-Titels Spider-Man bewies Sony jedoch, dass man sich in Hinsicht auf deutlich kürzere Ladezeiten in die richtige Richtung entwickelt. Bis zum Start der PlayStation 5, mit dem Ende 2020 gerechnet wird, vergehen aber noch nahezu eineinhalb Jahre. Genug Zeit also, um an der Technik weiter zu feilen.

Ähnlich wie die Xbox Project Scarlett wird die neue PS5 von für Spielekonsolen optimierter AMD-Hardware angetrieben. Dazu gehören unter anderem ein Ryzen-Prozessor der dritten Generation (Zen 2, 7nm) und ein Navi-10-Grafikchip (RDNA). Genaue Details zur Leistung wurden von Microsoft und Sony noch nicht bekannt gegeben. In der Gerüchteküche rechnet man jedoch mit einer Performance jenseits der 10-Teraflops-Marke.

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