Jetzt auch mobil Kommentieren!

Durchhalteparolen? Tesla-Chef: "Wir haben kein Nachfrageproblem"

Einen Kommentar schreiben
[o1] D4rk3n3mi3 am 12.06. 13:16
+ -
Bisschen kurz und wenig informativ im Gegensatz zu den Infos im Stream.
Da bin ich anderes gewohnt hier.
[o2] usbln am 12.06. 14:25
+ -1
Sobald die etablierten Autofirmen ähnliche und bessere Modelle oder gar H2-Autos anbieten ist der Hype vorbei. Das sogenannte "autonome" Fahren ist bisher ja nicht mehr als eine gefährliche Luftnummer.
Mal sehen wie sich Tesla weiterentwickelt, Patentvermarkter ?
[re:1] FatEric am 12.06. 14:56
+ -
@usbln: Autonomes fahren können die anderen Hersteller ja genau so gut wie Tesla, teils sogar besser. Tesla ist da nur beim Marketing besser (gewesen). Inzwischen ist der Hype ums autonome Fahren ja auch schon wieder abgeflacht.
Nachdem Tesla ja alle Patente zur freien Verfügung gestellt hat, dürfte auch da nichts zu machen sein. Dass Tesla das Wasser bis zum Hals steht, kann man aktuell schon ziemlich deutlich erahnen.
[re:2] Karl Popper am 12.06. 15:05
+4 -
@usbln: H2-Autos haben eine doppelt so lange Entwicklungsgeschichte wie E-Autos mit Akkus hinter sich und haben trotzdem immer noch größere Probleme als letztere. Es gibt durchaus Gründe, warum die kaum jemand ernsthaft verfolgt.

Edit: Die Ironie davon, dass gute fünf News über dieser ein Bericht über eine explodierende Wasserstofftankstelle veröffentlicht wurde, wird mir erst jetzt klar.
[re:1] 0711 am 12.06. 16:09
+ -1
@Karl Popper: Inwieweit siehst du größere Probleme bei H2 Autos? Also nur auf die Technik bezogen und keiner ernsthaft verfolgt, alle großen autobauer haben schon ziemlich hohe summen in die Entwicklung gesteckt - einzig die marktreife hat niemand forciert wie tesla bei akkuautos.
[re:1] Karl Popper am 12.06. 16:34
+2 -
@0711:
* Die Infrastruktur ist weitaus teurer als bei E-Autos.
* Die Energieeffizienz ist im besten Falle etwa ein Viertel bis ein Drittel so hoch eines Akku-Autos. (Ein Wasserstoff-Auto ist im Prinzip auch nur ein E-Auto mit viel komplizierterer Energiespeicherung und -umwandlung).
* Die Treibstoffpreise pro km sind mit Wasserstoff weitaus höher.
* Die Unfallrisiken sind mutmaßlich extremer als bei Akku-E-Autos
* Tankstellen explodieren ab und zu.

Und nix für ungut: An Brennstoffzellen-Autos wurde schon in großem Maßstab geforscht, da war Tesla noch nicht mal gegründet. Die Autos kann man von Japanern auch schon seit Dekaden kaufen.
[re:1] 0711 am 12.06. 17:02
+ -
@Karl Popper: - Die Infrastruktur ist teuer aber Lösungen dafür gibt es (Speicherung in Öl usw) und dazu kommt, die einzelbetrachtung wird bei akkuauto wesentlich mehr ladepunkte benötigen als beim Brennstoffzellen Auto. Ich behaupte die Infrastruktur für eautos wird nicht günstiger, die "Zapfsäule" als einzelnes objekt schon
- Die Energieeffizienz ist wesentlich besser als 1/4 - 1/3 gegenüber einem e-Auto. man ist etwa bei 40% der ausgangsenergie, bei e Auto etwa bei 90-95%.
- Treibstoffpreise sind nach aktuellem stand höher, keine technologische hürde (technologische hürde ist der herstellerungspreis der Brennstoffzelle, es gibt ansätze die sie wesentlich günstiger machen aber eben nichts marktreifes. Wobei Akkus mit vergleichbaren Kapazitäten die kosten einer Brennstoffzelle übersteigen). Für Deutschland wäre der abnehmer Wasserstoff sogar eine win win win Situation
-> Überstromkapazitäten müsstne nicht mehr teuer bezahlt werden dass ihn jemand im Ausland abnimmt...bzw das verramschen wäre nicht mehr nötig
-> Wir hätten "Stromspeicher" für Lastspitzen und Lasttäler und es wäre keine rein dedizierte (teure) lösung nur für das sondern eine "universallösung" für verkehr, Versorgung uns speicherung
-> Der gesamte Strommarkt in Deutschland könnte durch das nicht mehr verramschen/bezahlen der Überkapazitäten günstiger werden
- Bei beiden sagt man gewisse unfallrisiken nach, die eigentlich kaum zum tragen kommen aber auch mit dem punkt 1 obsolet sind
- Manche Akkufabrik ist auch schon hoch gegangen aber der punkt ist praktisch inexistent mit dem Thema aus punkt 1

Ja an Brennstoffzellen Autos wird bereits länger geforscht, p/l ist halt nicht gegeben auch weil der große Maßstab bisher ausbleibt

Technisch ist beim Akkuauto dagegen offen
- höhere Emissionen bei der Herstellung (nicht Energiegewinnung, die Annahme bei Elektroauto super toll ist ja auch immer dass Energiegewinnung co2 neutral geschieht womit die Effizienz nahezu egal wird) die rohstoffgewinnung wird aber absehbar nicht co2 neutral oder gar unter umweltgesichtspunkten gut
- Reichweiten/Kapazitätsproblematik ungelöst, "Wunder Akku" Techniken hört man auch schon seit Jahrzehnten...
- Lange Ladezeiten
- Hohe Beanspruchung entsprechender Ladelösungen bei "Stoßzeiten"
- Lastverkehr/Fernverkehr ungelöst. Konzepte wie Stromabnehmer oder "Straßenlader" sind nicht gerade billig
- Höhere Belastung der Infrastruktur (straße) durch wesentlich höhere gewichte, jeder Stadtbewohner kennt runtergefahrene gullis...das wird mit hohen gewichten nicht besser.
[re:2] Stamfy am 13.06. 07:54
+ -
@Karl Popper: An "Akkus" wird seit hundert Jahren geforscht, Tesla forscht an Akkus nahezu nicht.
eAutos ohne staatliche Subventionierung würden bei den Kilometerpreisen ganz anders aussehen, im Augenblick finanziert ein Großteil der Bevölkerung die eAutos einfach gegen. Und da ist das Stromnetz noch nicht mal ansatzweise darauf umgestellt alle Kraftfahrzeuge in Deutschland versorgen zu können... die Kosten sind enorm.
Wasserstoff oder jeder andere Protonenträger, sei es Gas oder Gel, ist lagerfähig und transportierbar, was man bei Elektrizität nicht hat.
Brennstoffzellen müssen nicht mit Wasserstoff betrieben werden, es gibt nicht explosiosnfähige Materialien. Lithium-Akkus sind immer ein Risiko, was der prozentual große Anteil an brennenden Teslas in Relation zur Flotte verdeutlicht.

Wasserstofftankstellen sind nicht risikobehafteter als Benzintankstellen, die gibt es auch an jeder Ecke...

P.S.: Wir haben in Deutschland ein existierendes pipeline-Netzwerk für Gas, welches ausreicht um enorme Mengen des Energieträgers zu transportieren. Es ist sogar ökologisch sinnvoller das zu nutzen.
[re:3] Karl Popper am 13.06. 09:12
+ -
@Stamfy: "Tesla forscht an Akkus nahezu nicht."

Was für ein ausgemachter Unsinn. Bzw. ist es das Tesla-Panasonic Joint Venture, falls du auf eine Haarspalterei aus bist.

"eAutos ohne staatliche Subventionierung würden bei den Kilometerpreisen ganz anders aussehen, im Augenblick finanziert ein Großteil der Bevölkerung die eAutos einfach gegen."

Definitiv: https://www.auto-motor-und-sport.de/tech-zukunft/brennstoffzelle-foerderung-toyota-hyundai-mercedes-leasing/

Oder: "Die Bundesregierung hat die deutschen Autohersteller zwischen 2008 und 2018 direkt mit insgesamt 537 Millionen Euro an Forschungsfördermitteln unterstützt. Nur ein kleiner Teil ist in die Erforschung der Elektromobilität und davon der größte Teil in wenig erfolgreiche Projekte wie die Brennstoffzelle geflossen."

https://ecomento.de/2019/02/11/gruene-kritisieren-hohe-foerderung-von-wasserstoff-elektroautos/

Und Pro-Tipp: Den Umweltbonus der E-Autos bekommst du auch für Wasserstoffautos.

"Und da ist das Stromnetz noch nicht mal ansatzweise darauf umgestellt alle Kraftfahrzeuge in Deutschland versorgen zu können... die Kosten sind enorm."

Ja. Und vor 30 Jahren war das Kommunikationsnetz nicht genug ausgebaut, um das Internet von heute zu ermöglichen. Die Kosten dafür waren auch enorm. Und die Wasserstoffinfrastruktur ist genauso wenig ausgebaut. Eine einzige Wasserstoff-Tankstelle ist mit zwei bis vier Millionen Euro definitiv kein Schnäppchen. Ein Supercharger kostet um die 150.000 $. Und wenn selbst die Netzbetreiber nicht nach Milliardenhilfen vom Staat schreien, kann das Problem nicht ein so großes sein: https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/elektroautos-forscher-arbeiten-gegen-drohenden-stau-im-stromnetz-a-1252160.html

"Wasserstoff oder jeder andere Protonenträger, sei es Gas oder Gel, ist lagerfähig und transportierbar, was man bei Elektrizität nicht hat."

Elektrizität ist kein Speicher, sondern eine Energieform. Bei normalen E-Autos ist der Akku das Gegenstück zum Wasserstoff. Und der ist *trommelwirbel* lagerfähig und transportfähig. Nicht gerade leicht und keine hohe Energiedichte. Muss dafür nicht hunderte Bar aushalten und beschränkt sich in Autos aus Sicherheitsgründen auch nicht auf wenige Liter/kWh Fassungsvermögen. Anders als bei Wasserstoff.

"Wasserstofftankstellen sind nicht risikobehafteter als Benzintankstellen, die gibt es auch an jeder Ecke..."

Klar. Aber nicht sicherer als eine Steckdose. Und selbst wenn: Benzin bei Raumtemperatur zu lagern ist definitiv nicht das gleiche wie flüssigen Wasserstoff bei weniger als minus 200 °C und/oder hunderten Bar zu lagern. Es dürfte im Allgemeinen nicht unsicher sein, aber das Erreichen dieser Sicherheit ist ungleichst aufwändiger und teurer als bei Benzin und Strom.

"P.S.: Wir haben in Deutschland ein existierendes pipeline-Netzwerk für Gas, welches ausreicht um enorme Mengen des Energieträgers zu transportieren. Es ist sogar ökologisch sinnvoller das zu nutzen."

Ein weiteres Klar. Da müssen wir nur auf Erdgas verzichten und eine Erdgas-Infrastruktur ist ja ausgezeichnet dafür geeignet, die Diffusion des viel kleineren H2-Moleküls verhindern und somit nicht horrende Verluste beim Transport zu verursachen.

Du solltest dir weniger Meinung und mehr Fakten gönnen. Aber leider glauben manche, sich als besonders feingeistiger Kritiker inszenieren zu können, indem sie sich mit teilweise absurden Behauptungen gegen das E-Auto einschießen.
[o3] runlvl am 12.06. 15:33
+ -1
Die "Insider an der Börse" sollen angeblich nervös werden? Beim aktuellen Aktienkurs Teslas sind das eher die Shortys welche gerade mal wieder massiv Geld verlieren und ihre mimimi Untergangsszenarien hinausposaunen. https://www.youtube.com/watch?v=VCZYiur_jig
[re:1] john-vogel am 12.06. 20:09
+ -
@runlvl: Die Shortseller haben dieses Jahr die Tesla Investoren schon um so viel Geld gebracht, da macht das glaube ich keinen grossen Unterschied.
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2019 WinFuture Impressum Datenschutz