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NRW: Mit 20.000 iPhones zur "am besten ausgestatteten Polizei" in DE

Von John Woll am 07.06.2019 15:59 Uhr
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Reibungslose Kommunikation ist für Einsatzkräfte wohl eines der wichtigsten Werkzeuge für ihre Arbeit. Wie jetzt das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mitteilt, will man für Polizeibeamte rund 20.000 iPhones anschaffen. Mit diesen sollen Beamte dann über Messenger kommunizieren und über Apps auf Datenbanken zugreifen können.

Erst einmal testen und dann 2020 in den vollen Einsatz

Was sind die besten Geräte, um eine reibungslose Kommunikation zwischen Einsatzkräften zu gewährleisten? Auf diese Frage gibt das Innenministerium in NRW jetzt eine klare Antwort: Mit der Anschaffung tausender Smartphones werde man "im Bereich der mobilen Kommunikation die am besten ausgestattete Polizei Deutschlands sein", so die Überschrift zur aktuellen Meldung auf der Seite der Landesbehörde. Demnach habe man sich dazu entschieden, bis zum Frühjahr 2020 "das besonders robuste iPhone 8" in einer Stückzahl von 20.000 Geräten an alle Behörden zu verteilen.

So schlägt sich das iPhone 8 im Test
Im ersten Schritt hat die Behörde zusammen mit zwei Kreispolizeibehörden ein Pilotprojekt gestartet, bei dem sich die Apple-Smartphones acht Wochen lang einem Praxistest unterziehen müssen. Dabei werden drei spezifische Programme getestet, die dann zum Start im nächsten Jahr allen operativ arbeitenden Polizisten in NRW zur Verfügung stehen sollen - "entweder als persönliche Ausstattung oder im Rahmen eines Pool-Gerätes."

Die erste Anwendung ist ein Messenger, der reibungslose Kommunikation ermöglichen soll. Des Weiteren werden die Beamten eine "Auskunftsapp" nutzen können, die eine Abgleich von polizeilichem Datenbestand möglich macht. Zu guter Letzt werden auf den Behörden-iPhones auch Dokumentenscanner installiert. Diese nutzen "künstliche Intelligenz zum Einlesen etwa von Personalausweisen, Führerscheinen oder Kfz-Kennzeichen", so das Ministerium.

50 Mio. für Kommunikation

Die Datensicherheit soll durch eine verschlüsselte Übertragung und ein zertifiziertes Rechenzentrum garantiert werden, auch Fernadministration und Fernlöschen sowie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung sind in dem System vorgesehen. All das lässt sich das Land einiges kosten."Insgesamt investiert Nordrhein-Westfalen bis 2022 rund 50 Millionen Euro in die mobile Kommunikation der Polizei."
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