GPD Pocket 2 Max: Mini-Ultrabook mit Intel Core-CPU & 8,9-Zoll-Display

Von Roland Quandt am 25.04.2019 14:19 Uhr
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Der chinesische Hersteller GPD hat bereits vielfach mit besonders kleinen mobilen Rechnern auf sich aufmerksam gemacht. Nach diversen Modellen mit 7-Zoll-Displays plant man nun offensichtlich eine etwas größere Variante. Der GPD Pocket 2 Max soll ein 8,9-Zoll-Display bekommen und mit einem vergleichsweise leistungsstarken Intel Core m3-Pozessor aus der "Amber Lake"-Familie aufwarten.

Offiziell wurde der GPD Pocket 2 Max noch nicht angekündigt, er wurde jedoch von aufmerksamen Messebesuchern in Moskau auf Marketing-Materialien gesichtet. Anscheinend soll es sich um eine Art Mini-Ultrabook handeln, das so viel Leistung und Arbeitsspeicher bietet wie kein anderes Gerät von GPD zuvor. Entsprechend hoch dürfte allerdings auch der Preis ausfallen.

GPD Pocket 2 Max

Der GPD Pocket 2 Max wird laut den Plänen des Herstellers mit einem 8,9 Zoll großen Display im 16:10-Format daherkommen, das mit 2560x1600 Pixeln eine sehr hohe Auflösung bietet. Das Gerät soll im klassischen Notebook-Formfaktor ohne umlegbares Display gehalten sein. Die technische Basis bildet hier ein Intel Core m3-8100Y aus der aktuellen "Amber Lake"-Serie.

Intel Core m3-8100Y mit bis zu 16 GB RAM

Der Chip hat zwei Rechenkerne mit einem Basistakt von 1,1 Gigahertz, die bei Bedarf auf bis zu 3,4 GHz beschleunigen können. Es handelt sich um einen mit 14 Nanometern Strukturbreite gefertigten SoC, der nach Angaben von Intel mit einer Verlustleistung von nur rund sechs Watt sehr stromsparend arbeiten kann. Zwar kann die CPU deshalb eigentlich lüfterlos verbaut werden, doch GPD hält auch beim Pocket 2 Max daran fest, einen zuschaltbaren aktiven Lüfter zu integrieren, um einer Drosselung und somit sinkenden Leistung entgegenzuwirken.

Beim Arbeitsspeicher setzt der GPD Pocket 2 Max Maßstäbe - zumindest, wenn es um die Geräte von GPD geht. Mit acht bis 16 Gigabyte soll hier mehr RAM erhältlich sein als jemals zuvor. Außerdem verspricht GPD eine PCIe-NVMe-basierte SSD für den M.2-Slot mit Kapazitäten zwischen 256 GB und einem Terabyte. Ob auch ein MicroSD-Kartensleser zur Ausstattung gehört, ist derzeit noch offen.

GPD wird sein neues Mini-Ultrabook außerdem mit mindestens zwei USB-Ports von voller Größe und einem HDMI- sowie einem USB-C-Anschluss versehen. Gefunkt wird wie üblich mittels ac-WLAN und Bluetooth, LTE ist wohl nicht vorgesehen. Die Akkukapazität wird in den Prospekten des Herstellers mit 9200mAh angegeben, wobei unklar ist, wie lange das Gerät damit laufen soll. Zur weiteren Ausstattung gehören eine 2-Megapixel-Webcam und ein Fingerabdruckleser.

Das Gesamtpaket soll beim GPD Pocket 2 Max nur 680 Gramm wiegen, was durch die Verwendung einer Magnesium-Legierung als Gehäusematerial erreicht wird. Weder zu Preis noch zu möglichen Verfügbarkeitsterminen liegen bisher Angaben vor. Es ist nur davon die Rede, dass das neue Modell ab dem zweiten bzw. dritten Quartal 2019 eingeführt werden soll.
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