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Kein Rossmann mehr bei Amazon Prime Now: Da kauft einfach niemand

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[o1] gorgone am 15.04. 16:09
wieso nur hab ich zuerst an Louis Rossmann gedacht ..... strange
[re:1] ANSYSiC am 15.04. 16:52
+ -5
@gorgone: Ich auch :D
[re:2] DON666 am 15.04. 17:08
+9 -
@gorgone: Sehr strange... Wer soll das sein?
[re:1] Thomas Höllriegl am 15.04. 18:54
+ -1
@DON666: Dr. Strange?
[o2] FuzzyLogic am 15.04. 16:15
Man muss auch nicht jeden Kleinkram bestellen.
Ich versuche mehr und mehr wieder dazu überzugehen, Dinge im Laden einzukaufen und nur dann etwas online zu bestellen, wenn es auch wirklich Sinn macht oder anders nicht zu bekommen ist.
Der Lieferverkehr ist mittlerweile einfach nur noch krank.
[re:1] freakedenough am 15.04. 19:24
+ -
@FuzzyLogic: hab aus versehen minus gedrückt, bin jedoch deiner meinung.
[re:2] Karl Popper am 16.04. 08:28
+3 -3
@FuzzyLogic: Ach, du meinst, es ist besser, wenn jeder mit einem leeren Auto selbst zum Laden fährt um sich die Tube Zahnpasta zu holen?
[re:1] toco am 16.04. 08:35
+ -
@Karl Popper: das hat er nicht gesagt.
[re:1] Karl Popper am 16.04. 09:15
+2 -
@toco: Das hat er nicht. Aber das ist die logische Konsequenz, wenn man "nur noch im Laden einkauft". Denn irgendwie muss man ja dorthin. Was seine Beschwerde über den ach so schlimmen Lieferverkehr etwas lächerlich wirken lässt.

Aber natürlich kann man sich jetzt auch noch selbst anlügen und behaupten, die Einkäufe würden allesamt zu Fuß oder mit Öffies/Fahrrad erledigt. Das mag für Einzelne stimmen, nicht aber für den Durchschnitt.
[re:1] gutzi4u am 16.04. 10:30
+ -
@Karl Popper: Man muss gar nicht zu Fuß gehen oder die Öffies nutzen, um das Ressourcenschonender hinzubekommen. Dank Mangels vernünftiger Öffies bin ich sowieso an fünf Tagen mit dem Auto zur Arbeit unterwegs. Selbst wenn der Laden nicht direkt auf dem Weg liegt, kommt nur die Differenz des Weges belastend hinzu. Wie viel Meter der Lieferant mehr zurück legen muss, um mich auf seiner Route beliefern zu können, kann ich nur spekulieren, ist aber selten Null. Den Wert kann ich also noch von meinem Extraweg abziehen. Bis hierhin kann es noch für den Laden oder den Lieferanten positiv ausgehen - je nach Distanz.
Ich gewinne auf jeden Fall in dem Moment, wo ich den Einkauf von Drogerieprodukten mit einem Einkauf von frischen Produkten kombiniere. Ich bin sowieso im Laden/Einkaufszentrum und habe damit gar keinen Extraweg. Allein das erneute Starten des Lieferwages (oder gerne auch Laufen lassen), verbraucht in dem Moment mehr Energie. Und Drogerieartikel gehen ja nicht von jetzt auf gleich zu Ende. Die lassen sich mit etwas Nachdenken immer bei einem sowieso geplanten Einkauf mitbringen, bevor sie zu Hause zur Neige gegangen sind.
[re:2] Karl Popper am 16.04. 11:09
+ -
@gutzi4u: "Man muss gar nicht zu Fuß gehen oder die Öffies nutzen, um das Ressourcenschonender hinzubekommen. Dank Mangels vernünftiger Öffies bin ich sowieso an fünf Tagen mit dem Auto zur Arbeit unterwegs. Selbst wenn der Laden nicht direkt auf dem Weg liegt, kommt nur die Differenz des Weges belastend hinzu. Wie viel Meter der Lieferant mehr zurück legen muss, um mich auf seiner Route beliefern zu können, kann ich nur spekulieren, ist aber selten Null. Den Wert kann ich also noch von meinem Extraweg abziehen. Bis hierhin kann es noch für den Laden oder den Lieferanten positiv ausgehen - je nach Distanz."

Schön für dich. Und schön für dich, dass du das an einem Optimalfall zur Regel erklären willst. Die Realität sieht halt doch so aus, dass die meisten Dinge für die meisten Arbeitnehmer wesentlich größere Umwege bedeuten, als es die Wege des Kurieres vom vorherigen Paketempfänger zu dir sind. Denn anders als im Vergleich zu dir ist die Ausnahme bei dir durch die Routenplanung und Gebietsabdeckung die Regel beim Kurier, und die Fahrt zu dir immer nur ein kleiner Umweg, bei gleichzeitig vollbepacktem Wagen. Noch mehr spielt das rein, wenn du in einem Mehrfamilienhaus wohnst und der Kurier dort mehrere Pakete mit einer Fahrt zustellt. Mal abgesehen davon, dass jemand, der mit dem Auto zur Arbeit fährt, sich eh nicht über den Verkehrskollaps aufzuregen braucht. Da ist auch die Einzelperson, welche zwei Mal täglich mit leerer Karre zur Arbeit und zurück tuckert, der wesentlich größere logistische Wahnsinn als ein paar Kuriere.

Man kann den Versandhandel für viele Dinge kritisieren. Wegen dem vermeintlich vielen zusätzlichen Verkehr aber nur dann, wenn man keine zwei Sekunden darüber nachgedacht hat, was man hier von sich gibt.
[re:3] gutzi4u am 16.04. 13:22
+ -
@Karl Popper: Vorweg: Ich beziehe mich ausschließlich auf die im Artikel erwähnten Drogerieprodukte und die von dir erwähnte einzelne Tube Zahnpaste. Letzteres nimmst du ja auch als Regelfall an, nicht als worst case.
Und du ignorierst den Punkt, dass man solche Produkte einkaufen kann, wenn man sowieso Produkte einkauft, die nicht online bestellbar sind. (Und da rede ich jetzt absichtlich nicht mehr von mir, sondern allgemein.) Wenn m/f/d also die Tube Zahnpaste mitbringt, wenn er/sie/es sich sein Steak/Fisch/Gemüse holt - was bei heutigen Einkaufsmöglichkeiten ohne extra PKW-Bewegung von Laden zu Laden möglich ist - dann gibt es gar keinen Mehraufwand. Da hilft auch die bestens geplante Logister-Route nichts, weil die dann schlicht wegfällt. Und wenn man dann mal zwei Sekunden über seinen Haushaltsbedarf nachdenkt, hat man mehr erreicht, als jeder Logistiker.

Deine Logistrechnung geht bedingt nur auf, wenn ein einziges Unternehmen den Transport durchplant. Tatsächlich kommen täglich an ein und dem selben (Mehrfamilien-)Haus mehrer Transporte von unterschiedlichen Logistikern an, weil die Zahnpaste eben von woanders verschickt wurde, als die Zahnbürste. Und für das Deo meines Nachbarn kommt dann der gleiche Lieferant, der mir die Zahnpaste bracht, zu einem anderen Zeitpunkt mit einem weiteren Wagen noch mal vorbei. Und es ist auch keine Seltenheit, dass die Wagen dabei laufen gelassen werden oder die 15 Meter von Tür zu Tür gefahren wird. Wohingegen mein PKW abgestellt ist, und ich von Laden zu Laden laufe, welche deutlich effektiver beliefert werden können, als Haushalte.

Ich gebe dir Recht, dass es nicht sinnvoll ist, mit einem leeren Auto zur Arbeit und zurück zu fahren, wenn es Alternativen gibt. Die gibt es aber leider seltener als mancher glaubt. Deswegen macht es Sinn, diese Fahrten dann mit ein/zwei Einkäufen die Woche zu kombinieren. Und ich denke, dass ist in den meisten Fällen ohne größere Umwege möglich.
[re:2] FuzzyLogic am 16.04. 08:37
+ -
@Karl Popper: man kann sich Aussagen natürlich auch so drehen, dass sie ins eigene Weltbild passen
[re:1] chillah am 16.04. 09:21
+ -
@FuzzyLogic: Ohne Retouren ist der Versandhandel nun mal Ressourcenschonender. Da kann der Lieferverkehr noch so krank sein. Kranker ist's, sich für einen kleinen Einkauf ins Auto zu setzen. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbare Läden sollten in etwa ähnlich gut dar stehen wie die Lieferung.
[re:1] flash82 am 19.04. 05:37
+ -
@chillah: Kommt ganz drauf an. Wenn ich mir manchmal die Verpackungs-Exzesse beim Versandhandel ansehe, dann ist die Stoff- oder Papiertasche beim Drogerie- oder Supermarkt wirklich nicht der Rede wert. Und wenn man sowieso mit dem Auto einkauft, dann hat man am Besten eine (faltbare) Kiste dabei, damit die einzelnen Produkte nicht im Kofferraum umher rollen.
[o3] Hidden am 15.04. 16:28
+6 -2
Was soll ich auch mit Drogerie-Artikeln in den nächsten 2 Stunden? Ich bestelle zwar Drogerie-Artikel bei Amazon, aber die brauche ich dann nicht in 2h, reicht auch morgen oder nächste Woche (wobei ich auch nur bei Amazon bestelle weil DM das was ich bestelle nicht im Angebot hat).
[o4] Jon2050 am 15.04. 16:33
+5 -3
Für Rossman sind die Onlinehändler wie Amazon eigentlich schon ein Dorn im Auge. Bei allem was bei Rossmann, dm, etc. im Laden steht wurde teuer überprüft, ob es den deutschen oder EU Richtlinien entspricht, bzw. muss es eine Zulassung haben. Amazon verkauft alles, irgendwelche Cremes aus China, was da drin ist überprüft keiner. Schon gar nicht Amazon selber.
[re:1] chillah am 16.04. 09:28
+ -
@Jon2050: Und das absurde ist ja, dass die regulierten Produkte immer noch gesundheitsschädigende Substanzen enthalten, unter anderem: Schleimhautreizende und krebserregende Formaldehyde, hormonell wirksame Parabene, verunreinigte Mineralöle, usw.. Ich glaub, die Chinakosmetika werden schon nicht übler sein.
[re:2] gutzi4u am 16.04. 13:32
+ -
@Jon2050: Wenn du dafür Beweise oder einen konkreten Verdacht hast, kannst du das der Marktaufsichtsbehörde melden. Die sind verpflichtet solchen Hinweisen nachzugehen. Verwechsel aber nicht den Verkauf mit dem Transport. Wenn du über Amazon direkt bei einem chinesischen Händler bestellst, stellt Amazon nur die Plattform zur Verfügung. Gehst du den Kauf-Vertrag direkt mit Amazon ein, gelten für Amazon die gleichen Regeln wie für Rossmann.
[o5] max06.net am 15.04. 16:39
+3 -2
Das Problem ist, dass man bei jedem der teilnehmenden Shops/Ketten wieder einen Mindestbestellwert hat. Also neben den 50(?)€ Mindestbestellwert bei Amazon Fresh kommen nochmal 25(?)€ bei Rossmann und jedem weiteren Shop dazu. Also wenn ich schon meinen Warenkorb mit fast allem aus dem regulären Fresh-Sortiment füllen kann und nur ein, maximal 2 Teile von Rossmann kommen, ist das unmöglich zu erreichen.

Dazu kommt das momentane Doppelangebot aus Amazon Fresh und Amazon Prime now... irgendwie überflüssig. Trotzdem bin ich ein großer Fan davon, da reguläres Einkaufen für mich dank einer Behinderung immer wieder zu einem Kraftakt wird.
[re:1] mh0001 am 15.04. 22:57
+ -
@max06.net: Das eine hat mit dem anderen doch gar nichts zu tun. Bei Prime Now bekomme ich DVDs, Elektronikartikel, Kabel, Hardware, Spiele etc. innerhalb 2 Std als Primekunde gratis geliefert. Bei Fresh kriege ich frische Brötchen, Aufschnitt und Eier am nächsten Morgen.
[re:1] max06.net am 16.04. 01:31
+ -
@mh0001: Nö. Prime Now hat genauso Lebensmittel, Obst, Gemüse, Drogerie-Artikel und weiteres im Sortiment. Lieferzeitfenster sind ebenfalls identisch.
[o6] adigo75 am 15.04. 17:01
+11 -
Klar bestellt da kaum einer, der Großteil der Bundesbürger lebt außerhalb von Berlin und München. Die Leute, die keine Drogerie in der Nähe haben, wohnen eher nicht in Metropolen. In Berlin und München ist man auf das Bestellen sicherlich nicht ganz so sehr angewiesen.
[re:1] mh0001 am 15.04. 22:54
+ -
@adigo75: In Berlin gibt es auch hundert und eine Million Buchläden. Darauf, Bücher online zu bestellen, ist hier ganz sicher niemand angewiesen. Trotzdem bestellen die meisten Leute auch hier ihre Bücher nur noch online.
[o7] mh0001 am 15.04. 17:14
+4 -4
Zwei Gründe, warum sie selber dran schuld sind und es sich bei ihrer Folgerung um einen fatalen Irrtum handelt:

1. Das Sortiment ist nicht das gleiche und unvollständig. Viele Marken fehlen bzw. bei einigen Produkten findet man online nur die Hausmarke. Wenn ich für einzelne Sachen eh in den Laden muss, kann ich auch gleich Alles dort mitnehmen.

2. Online bieten sie fast Alles permanent nur zur UVP an, was es in den Läden regelmäßig reduziert gibt.

Wenn ich nicht Alles kriege, und noch dazu mehr dafür bezahlen soll, bestellt das natürlich niemand online. Daraus ziehen die jetzt die Konsequenz, der Onlinehandel funktioniert in ihrem Segment nicht.

Ich behaupte, er funktioniert so lange nicht, bis ein Mitbewerber mit seinem Vollangebot im Drogeriebereich online geht und auch gleiche oder darüber hinaus gehende Rabattaktionen fährt wie im stationären Handel.
Und das wird irgendwann passieren, und dann sind Rossmann und DM eben nicht mehr online mit dabei und gehen halt unter, fertig.
[o8] Kribs am 15.04. 17:29
+ -
Mal eine vielleicht Blöde frage, gilt bei "Rossmann-Amazon Prime Now" auch der 10% Rabatt Coupon, der alle paar Monate in der Post liegt?
[o9] CJdoom am 15.04. 17:43
+ -
Hmpf, Prime Now ist nicht überall verfügbar und Rossmann verlangt Versandkosten. Klar kommt man bei Amazon schlechter weg.
[re:1] Akkon31/41 am 15.04. 18:15
+5 -
@CJdoom: "nicht überall" ist ein dehnbarer Begriff. Prime Now wird in nur 2 Städten angeboten: Berlin und München. Verglichen mit dem Rest der Republik ist das für mich schon ein "überhaupt nicht verfügbar". Und da seit fast 3 Jahren keine neuen Städte dazu gekommen sind, kann man davon ausgehen, dass das Projekt vorerst gescheitert ist.
[10] flash82 am 19.04. 05:48
+ -
In meinem Eck (Österreich, Tirol) kaufe ich gerne beim Spar Markt ein. Dank Euro- und Inter-Spar Filialen, die man meist ein wenig außerhalb der Städte vorfindet, umgeht man nicht nur das Verkehrschaos sondern kann dank der breiten Produktpalette in einem einzigen Einkauf nicht nur Lebensmittel sondern auch viele andere Produkte aus nicht-Lebensmittel Sparten kaufen. Da bekomme ich durchaus auch mal den Kofferraum ganz voll. Lediglich die kleineren Dinge, wie frisches Obst, Gemüse oder Gebäck wird dann in der Stadt gekauft, meistens zu Fuß auf dem Weg von der Arbeit.

Ich merke aber trotz dieses für mich eher glücklichen Umstandes, wie ich mehr und mehr Produkte online kaufe, meist im Spar-Abo bei Amazon, weil die automatisierte Lieferung mir einige Mühe abnimmt und der Händler auch im Preis oft nicht so schlecht ist. Schließlich sind auf diesem Weg auch Marken und Produkte lieferbar, die ich in meiner Gegend erst lange und mühsam zusammensuchen müsste. Wieso also nicht mehr kaufen wenn sowieso rund jeden 2. Monat eine Lieferung zu mir kommt?

Was Prime Now oder Fresh betrifft, da muss ich mangels Erfahrung passen. Auf jeden Fall halte ich das Konzept für interessant, aber ich würde dafür nie in Frage kommen. Ich wohne auf dem Land, nahe einer kleinen Siedlung die wiederum zur etwa zwei Kilometer entfernten Stadt gehört. Wobei die Stadt mit nur rund 9k Einwohnern am unteren Ende der Skala ist. Hier gibt es ganz andere Infrastrukturengpässe, da muss ich mir um Expresslieferungen am selben Tag überhaupt keine Gedanken machen. Falls ich dann doch mal frische Lebensmittel geliefert haben möchte, gäbe es eine Supermarktkette mit Filiale in der Stadt, die Online-Bestellungen für eine kleine Pauschale (5€ Pack- und Liefergebühr) mit dem Kastenwagen ausliefert.
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