Jetzt auch mobil Kommentieren!

Alibaba-Chef: 72-Stunden-Woche ist ein Segen für junge Mitarbeiter

Einen Kommentar schreiben
[o1] Karmageddon am 15.04. 10:28
Solche "Persönlichkeiten" braucht die Welt. Nicht. Das hier im Artikel verwendete Wort "Ausbeutung" trifft es zu 100%.
[re:1] Memfis am 15.04. 11:46
@Karmageddon: Ich würde mich ja freuen, wenn die Gewerkschaften bei uns die 35 Stundenwoche bei gleichem Gehalt durchbekommen würden.
[re:1] Dr. MaRV am 16.04. 07:12
@Memfis: Warum nicht gleich 30 oder 25 Stundenwoche? Urlaub auch gleich auf 40 Tage/Jahr anheben. *kopfschütteln*

In Deutschland haben wir mehr Balance statt Work in der Work-Life-Balance.
Menschen kommen frisch aus dem Studium, mit unerfüllbaren Erwartungen und sind dann 2 Jahre später mit 29 "ausgebrannt". Da lach ich mich jedes mal kaputt. Die haben nie gearbeitet und wissen gar nicht was arbeiten bedeutet. Ich kann jedem empfehlen als Hucker in den Ferien auf den Bau zu gehen, so oft wie möglich!

Die heutige Arbeitseinstellung ist ein Graus. Jeder will viel Geld haben, aber bloß nichts dafür tun. Gleitzeit, Homeoffice, 9to3, für 60.000 im Jahr, minimum natürlich.

Bei 40h/Woche bleibt auch noch genug Freizeit. Ich frage mich immer wie meine Eltern, deren Eltern und andere Eltern ihre Kinder in einer 45, 50h/Woche groß gezogen haben. Fakt ist, die älteren Genrationen sind weniger weinerlich, robuster und vor allem nicht mit unerfüllbaren Erwartungen und Forderungen ausgestattet.

Erzähl heute mal jemanden das du Samstag noch zur Schule gegangen bist/musstest, die gucken dich ungläubig an, war aber so. Geschadet hat es auch nichts, die Bildung der aktuellen Generation ist ein Witz, mit jeden Freitag Schule schwänzen wird die auch nicht besser.

Ich bin nicht für Ausbeutung, Entlohnung muss fair sein und man muss sein Leben davon bestreiten können, dazu zählt aber nicht 3 x im Jahr in den Urlaub fliegen/fahren oder alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen zu können, das ist purer Luxus.
Wenn man 35h statt 40 Stunden bei vollem Lohnausgleich arbeitet, wird die Entlohnung nicht besser. Das zur Verfügung stehende Geld bleibt gleich. Erhält man zu wenig, was bei den meisten ja angeblich der Fall ist, glaubt man den regelmäßigen Umfragen, hat man dann nur mehr (Frei)Zeit es nicht ausgeben zu können.

Ausbeutung findet immer dort statt, wo keine Gewerkschaftlichen oder Betriebsratsstrukturen etabliert sind. Also bei kleinen Betrieben, aber ganz sicher nicht da, wo eine Gewerkschaft um die Durchsetzung der der Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35h/Woche bei vollem Lohnausgleich kämpft.
[re:1] Karmageddon am 16.04. 08:56
+5 -4
@Dr. MaRV: Mit deinen Ansichten bist du leider auf dem Stand von 1990 stehen geblieben. Solche Arbeitgeber oder Vorgesetzte braucht niemand.
[re:1] Dr. MaRV am 16.04. 09:31
+ -6
@Karmageddon: Arbeitnehmer die nur fordern und nicht liefern braucht auch kein Arbeitgeber.
Die Prägung fängt schon in der Schule an, wie wir jeden Freitag gezeigt bekommen.

Manche sollten sich mal mit den Begriffen Selbstreflexion, Verhältnismäßigkeit und Realitätssinn befassen.
[re:2] Nero FX am 16.04. 11:39
+4 -1
@Dr. MaRV: Achja, die Schüler riskieren schlechte Noten und Probleme mit Lehrern für den Klimaschutz und damit fpr einen lebenswerte Planeten in 30-100 Jahren. Das ist Verhältnismäßig und zeigt Realtitätssinn. Die Klimaleugner (zu denen du ja scheinbar gehörst oder nahestehst) haben den Blick für die Realität verloren und werfen genau das den Anderen vor.

Es kann einfach nicht so weitergehen wie die letzten 100-150 Jahre.

In Deutschland muss man 40.000€/Jahr Minimum (je mehr desto jünger) verdienen um seine Rente auf ein halbwegs brauchbares Niveau zu heben. Ob gesetzlich oder privat das Geld muss erstmal da sein um in eine Altersvorsorge zu investieren. Bei Gehältern unter 2600€ Brutto ist da in Deutschland nix drin außer normal zu "leben". Klar kann man sich, wie du es verlangst, todarbeiten, idealerweise mit 60 umfallen, 2 Jahrte Pflegefall damit die auch was zum Arbeiten haben und dann Tod damit der Bestatter Arbeit hat. Juhu! Perfekt für die Wirtschaft.

Ich arbeite 8,5 Stunden/Tag und oft auch 10 Stunden, ich kann sagen das ist kurzfristig sehr prdouktiv ist mehr zu arbeiten aber nach mehreren Wochen bekommt man garnix mehr auf die Reihe. Wichtiger als das viel Arbeiten ist das gute Arbeiten und die Flexibilität um z.B. seinen BIO-Rythmus zu entsprechen. Lieber bis 8 Uhr schlafen und von 9 bis 17 Uhr mit guter Leistung arbeiten als mit geringer Produktivität von 7 Uhr bis 16 Uhr sich durch den Tag zu schleppen.
[re:3] Dr. MaRV am 16.04. 12:14
+ -4
@Nero FX: Du die Schüler haben nicht erkannt, dass es Klimawandel seit Beginn der Erdexistenz gibt, gab und immer geben wird. Das ist nicht zu leugnen. Mal drastischer, mal weniger drastischer. Den wird der Mensch nicht aufhalten oder verlangsamen können.

Das Problem ist der Mensch selbst, der keine natürlichen Feinde besitzt und sich damit unkontrolliert und übermäßig stark vermehrt. Das wollen du und deinesgleichen sich aber nicht eingestehen und seit Ende der 70er ist jede Diskussion und jeder Denkansatz, die menschliche Population in ihrer Anzahl zu kontrollieren Tabu.
Eine Erde mit 10.000.000.000 Menschen 2050 oder 17.000.000.000 Menschen 2100, auf der man keinen Spaß mehr haben darf und kann ist nicht lebenswert und schon gar nicht erstrebenswert. Das solltest du und die Schüler endlich einsehen. Die schlechten Noten der Vergangenheit werden das geringste Übel dieser Generation sein. Spätestens wenn sie selbst im Berufsleben stehen und Urlaub in einem anderen Land machen wollen, werden sie mit ihren Prinzipien brechen und sich über die Forderung von damals (CO2 Steuer) schwarz ärgern. Denn dann lernen sie, das iPhones nicht vom Weihnachtsmann kommen, der Strom nicht einfach aus der Steckdose und zu eine gewissen Lebensqualität auch Spaß gehört.

Weiter begreift ihr nicht, dass die Rente eine Versorgung für Menschen die nicht mehr arbeiten KÖNNEN ist und keine Belohnung für ein Leben nach der Arbeit, um die dritte Lebenszeit zu feiern. Es arbeitet auch niemand für seine eigene Rente, sondern immer nur für die Rente der Rentner.
Arbeiten bis 70 oder 75 halte ich für absolut angemessen, in Berufen wo es möglich ist. Von einem Dachdecker oder Maurer wird man das nicht verlangen können und sollte es auch nicht dürfen. Ein Administrator wird aber kein Problem haben, mit 70+ noch die Tastatur bedienen zu können. Hier setzt dann aber der Egoismus ein, ich hab getan, jetzt sollen andere. Sieht man gut an denen die schnell noch mit 63 ohne Abschläge gegangen sind.
[re:4] -soho- am 16.04. 14:10
+3 -
@Dr. MaRV: "Du die Schüler haben nicht erkannt, dass es Klimawandel seit Beginn der Erdexistenz gibt, gab und immer geben wird. Das ist nicht zu leugnen. Mal drastischer, mal weniger drastischer. Den wird der Mensch nicht aufhalten oder verlangsamen können."

Ja es gab schon immer einen Klimawandel, und ja auch bevor es den Menschen gab. Wer allerdings bestreitet, dass wir Menschen mit unserer Ausbeutung den Planeten killen, der hat nicht alle Tassen im Schrank, oder ist einfach dumm.
[re:5] Dr. MaRV am 16.04. 14:22
+ -2
@-soho-: Habe ich das? Ich glaube nicht.
[re:6] Nero FX am 16.04. 14:44
+2 -
@Dr. MaRV: Klimawandel gab es immer, ein so extrem schnellen, globalen Klimawandel den gab es in der Erdgeschichte der letzten 10 Millionen Jahre jedoch nicht und vorher auch nur durch externe Einflüsse.

Das ein Klimawandelt stattfindet mit und ohne Menschen, ist also korrekt, wir verstärken den Effekt aber extrem durch unseren Treibhausgasausstoß. Ohne Menschen wären die Fossilen Brennstoffe wie Erdöl, Kohle und co. nie in dieser Menge an die Oberfläche gekommen, und verbrannt hätte es auch keiner in so kurzer Zeit. Damit wäre die Erderwärmung in dem Maße nicht in 100 sondern in 1000 Jahren gestiegen. In 1000 jahren können aber mehrere Effekte gegenteilig (und auch fördernd) wirken. Es sagt also niemand das es wirklich soweit gekommen wäre.

Das ist wissenschaftlich mehrfach bewiesen, wenn du das nicht "glauben" willst dann bringt das argumentieren und diskutieren hier nichts.

Genau wir arbeiten alle bis 70+ und die Jugend langweilt sich (das vor 10 Jahren der Tenor). Heute ist wieder alles ganz anders. Die Rente ist mehr als eine Basis-Absicherung, sonst würde es Sie nicht geben sondern einfach Harz 4 einspringen. Die Rente hat die Aufgabe (so ist sie gesetzlich definiert) dir ein Leben im gleichen Wohlstand/Lebensumfeld und Lebenstil zu erhalten wenn du aus dem Arbeitswelt ausscheidest. Wer gern weiter arbeiten möchte bzw. wenn die Firmen das wollen (was viele nicht tun) kann man ja weiterarbeiten und seine Rente aufbessern aber die meisten tun das nicht.

Die Vermehrung der Menschen ist ein Problem und niemand verlangt von dir "auf Spaß" zu verzichten sondern nur das du ein bisschen Rücksicht auf die Umwelt nimmst. Du kannst auch in 20, 30 Jahren noch mit deinem Euro 4 Diesel auf der Rennstecke fahren aber im Alltag dann bitte lieber Elektroauto (idealerweise mit CO2 neutralem Strom) fahren oder besser Öffentlichen Verkehr/Fahrrad nutzen, dann hast du weiterhin deinen Spass (so wie du ihn definierst).

Aber kleiner Tipp: Dein Diesel oder Benziner macht nicht mehr soviel Spass wenn die ganzen Elektroautos spielend an dir vorbeiziehen weil du im underen Drehzahlbereich nicht mithalten kannst ;)

Das die Anzahl an Menschen die Erde belastet ist jedem Bewusst. Das Afrika so weit hinten liegt in der Entwicklung liegt aber zu einem nicht kleinen Teil auch an uns. Früher die Kolonien, heute aufgezwungene, einseitige Freihandelsabkommen dir wir diesem Ländern aufdiktieren um dann deren Wirtschaft kaputt zu machen.

Ideal: Afrika abschotten von der Globalen Wirtschaft. Kein Europäer, kein Amerikaner, kein Chinese dürfen sich dort Wirtschaftlich tätig sein. Wissensaustausch gern, In 30-40 Jahren sind Sie dann wahrschein soweit das wir langsam wieder wirtschaftliche Beziehungen aufbauen könnten ohne Afrika auszubluten wie wir es aktuell machen (Wir=Alle Industrieländer der Welt).

Aber deiner hier kommunizierten Ansichten nach bist du ja voll und ganz im Patei-Programm der AFD vertretten, also wird deine Meinung entsprechend in Deutschland vertretten. Das kann man von den Schülern leider nicht behaupten, keine Partei die mehr als 5% der Wählerstimmen hat vertritt Ihre Meinung in dem gewünschten Umfang.
[re:7] Dr. MaRV am 16.04. 16:44
+ -2
@Nero FX:

"Das ist wissenschaftlich mehrfach bewiesen, wenn du das nicht "glauben" willst dann bringt das argumentieren und diskutieren hier nichts."

Kannst du mir bitte aufzeigen wo ich den Klimawandel geleugnet haben soll?

Mit rund 10.000 Kilometern/Jahr fahre ich fast soviel Rad (kein E-Bike) wie der durchschnittliche Autofahrer im Jahr. Ich denke Moralpredigten diesbezüglich sind unangemessen.

Weiter schmeißt du hier einfach zwei völlig verschiedene Sozialleistungen in einen Topf. Es heißt außerdem Hartz (so wie der Erfinder) und nicht Harz.
Das eine ist eine Grundsicherung bei Arbeitslosigkeit, das andere eine Altersversorgung finanziert aus einem Umlageverfahren, für Menschen die aufgrund ihres Alters nicht mehr arbeiten können.
Da die Lebenserwartungen in den Letzten Jahrzehnten enorm gestiegen sind, wird die Rente heute mit rund 20 Jahren Dauer doppelt so lang ausgezahlt wie noch 1960. Dass das auf Dauer nicht gut gehen kann leuchtet ein oder?
Weiter wird die Rente heute von vielen als dritte Lebensphase angesehen, in der man es sich nochmal so richtig gut gehen lassen kann. Dafür ist und war diese Leistung aber nie gedacht. Das führt dann auch dazu das kaum jemand länger als nötig arbeiten gehen möchte, obwohl er noch könnte.
[re:8] Nero FX am 16.04. 19:31
+1 -
@Dr. MaRV: Kannst du mir bitte aufzeigen wo ich den Klimawandel geleugnet haben soll?

Zitat von dir:
....dass es Klimawandel seit Beginn der Erdexistenz gibt, gab und immer geben wird. Das ist nicht zu leugnen. Mal drastischer, mal weniger drastischer. Den wird der Mensch nicht aufhalten oder verlangsamen können.

Ich unterstelle dir nicht das du ihn geleugnet hast sondern du leugnest den wissenschaftlich bewiesenen Einfluss des Menschen. Wir können sehr wohl die aktuellen Klimawandel bremsen wenn wir weniger Treiberhausgese freisetzen. Des Weiteren leugnest du den menschlichen Einfluss in dem du den demonstrierenden Schülern eine Unverhältnismäßigkeit und fehlenden Realtätssinn absprichst.

Das du soviel Fahrrad fährst ist Super, ich hab dir aber nie gegenteiliges Unterstellt sondern nur auf Bessere Alternativen zur täglichen Fortbewegung verwiesen als das Verbrennerauto.

Zitat:
eine Altersversorgung finanziert aus einem Umlageverfahren, für Menschen die aufgrund ihres Alters nicht mehr arbeiten können.

Du definierst hier die "Rente bei verminderter Erwerbsfähigkeit" Alias Invalidenrente aber nicht die Altersrente. Wenn die Altersrente so definiert wäre müsste ein Arzt feststellen das man nicht mehr Erwerbsfähig ist bevor man die Rente erhalten würde.

Definiton Altersrente ist in Deutschland aber:
Es besteht Anspruch auf Regelaltersrente, wenn der Rentenversicherte die Regelaltersgrenze erreicht und die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat (§ 35 SGB VI). Da steht nichts von "nicht mehr arbeiten können"...ganz im Gegenteil, die Rente kann aufgeschoben werden, es kann nebenbei gearbeitet und unbegrenzt dazu verdient werden. Bedingungen sind nur das Alter und die Wartezeit (i.d.R die Beitragszahlungszeit) von mind. 5 Jahren, mehr Bedinungen gibt es nicht, auch früher nicht. Daher ist es jedem freigestellt ob er die Rente als 3. Lebenphase z.B. zum Reisen etc nutzt. Die Person hat mit der regelmäßigen Abgabe über in der Regel mehr als 30 Jahre ein Anrecht auf dieses Geld und kann dies frei verwenden.
[re:9] Dr. MaRV am 17.04. 07:50
+ -2
@Nero FX: Das interpretierst du dir rein. Genauso wie du den Aspekt der Selbstreflexion einfach ausblendest. Was denkst du wie viele Schüler am Karfreitag noch demonstrieren werden? Wie viele werden mit ihren Eltern über die Osterferien in den Urlaub fliegen/fahren. Für mich ist das alles nur Heuchelei und Doppelmoral. Sie machen das, weil es gerade cool ist dabei zu sein und anscheinend besser als an seiner Bildung zu arbeiten.
Viele von ihnen werden ihre Einstellung justieren, wenn sie selbst in die Pflicht genommen werden, Steuern zahlen und Arbeiten gehen müssen.

Wenn man selbst nichts leisten muss und sich um nichts sorgen braucht, weil andere das für einen tun (Eltern), man in keinerlei Abhängigkeiten steht, ist es einfach Forderungen zu stellen. Das ist wie der Spruch: Die Bauern haben keinen Brot? Sollen sie doch Kuchen essen.

Damit ist dieses Thema für mich auch erledigt. Es hat mit dem eigentlichen nichts mehr zu tun.
[re:10] Nero FX am 17.04. 08:32
+1 -
@Dr. MaRV: Die Schüler haben auch trotz Ferien am Freitag den 12.04.19 demonstriert. Das es einen Teil von "Mitschwimmern" gibt ist klar, trotzdem kannst du nicht alle über einen Kamm Scheren. Soviel dazu.
[re:11] MichaelM14 am 29.04. 10:13
+ -
@Dr. MaRV: doch doch, dass hat Soho richtig erkannt...
[re:12] soulflyas am 07.05. 10:03
+ -
@Dr. MaRV: Bei manchen Mitbürgern merkt man leider schon deutlich, was die Neoliberale dauerbeschalung angerichtet hat. Zur Arbeitszeit sag ich nur eins. Da die Produktivität eines Arbeiters heute um ein vielfaches höher ist als vor 20 bis 50 Jahre. Muss rein Wirtschaftswissenschaftlich die Arbeitszeit bei gleichen Lohnausgleich gesenkt werden. Da es, so wie Jetzt zu einem Überangebot von Arbeit kommt (Lohndumping, Abeitslose, Hartz 4 usw.). Daher falls wir wirklich eine Soziale Marktwirtschaft haben. Müsste dieses Überangebot gesenkt werden um allen Arbeit zu ermöglichen. Betriebe profitieren sogar davon. Da hoch Motivierte Angestellte und Bilanziel ändert sich nicht für die Betriebe.
[re:13] Dr. MaRV am 07.05. 11:23
+ -
@soulflyas:
Du kannst es dir zurechtbiegen wie du willst. Die Produktivitätssteigerung ist durch Automatisierung zustande gekommen, nicht durch besser ausgebildete Fachkräfte. Automatisierung kostet mehr Arbeitsplätze als sie schafft.
Auf den Dienstleistungssektor kannst du deine Behauptung gar nicht ansetzen. Eine Produktivitätssteigerung dort kommt nur zustande, wenn die vorhandenen Kräfte mehr arbeiten oder man die Anzahl der Kräfte erhöht.
Es ist ausreichend Arbeit vorhanden, nur können offene Stellen nicht besetzt werden, weil sich viele Kräfte zu fein sind, sich die Hände schmutzig zu machen und ein gewisser Rest an Arbeitslosen oftmals zu faul ist überhaupt etwas für's eigene Auskommen zu leisten.

Gerade im Handwerk und Dienstleistungsbereich will niemand arbeiten. Heute macht fast jeder Abitur und möchte irgendwas studieren. Ob er dazu rein koknitiv in der Lage ist oder nicht. Ist das Abitur zu schwer wird solange krakeelt, bis der Notenschlüssel soweit abgesenkt ist, dass man bestanden hat. Das ist das Problem, es führt zu einem Überangebot vermeintlicher Eliten und Akademiker, die keine sind und vor 20 Jahren auch nie welche geworden wären.

Würde Dienstleistung so gut bezahlt werden wie sie müsste, wären diese Abiturienten, Bachelor, Master und Möchtegerns die Ersten, die wieder anfangen würden zu krakeelen, dass das Leben so teuer ist und die Preise viel zu hoch.
[re:2] Shadi am 16.04. 09:50
+ -
@Dr. MaRV: Es gibt aber nun mal Berufsfelder in denen z.b. nur der Mindestlohn trotz harter Arbeit anliegt, es keine Gewerkschaft oder Betriebstratsstrukturen gibt etc. Was willst du den Leuten z.b. erzählen? Und wenn du bei 6 Tage Arbeitszeit in verschiedenen Schichten bei Mindestlohn (Es gibt dort z.b. keine Schichtzuschläge) von einer guten Work-Life Balance in DE sprichst, fällt mir nicht mehr viel dazu ein.
[re:1] Dr. MaRV am 16.04. 09:59
+ -1
@Shadi: "Ich bin nicht für Ausbeutung, Entlohnung muss fair sein und man muss sein Leben davon bestreiten können, dazu zählt aber nicht 3 x im Jahr in den Urlaub fliegen/fahren oder alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen zu können, das ist purer Luxus.
Wenn man 35h statt 40 Stunden bei vollem Lohnausgleich arbeitet, wird die Entlohnung nicht besser. Das zur Verfügung stehende Geld bleibt gleich. Erhält man zu wenig, was bei den meisten ja angeblich der Fall ist, glaubt man den regelmäßigen Umfragen, hat man dann nur mehr (Frei)Zeit es nicht ausgeben zu können.

Ausbeutung findet immer dort statt, wo keine Gewerkschaftlichen oder Betriebsratsstrukturen etabliert sind. Also bei kleinen Betrieben, aber ganz sicher nicht da, wo eine Gewerkschaft um die Durchsetzung der der Arbeitszeitreduzierung von 38 auf 35h/Woche bei vollem Lohnausgleich kämpft."

Hast du alles gelesen, oder nur was dir nicht gefallen hat?

Meine Partnerin ist bspw. in der Pferdezucht tätig, es gibt genauso genug Berufe in denen es von Anfang klar ist, das eine 48h Woche Pflicht und normal ist. Tiere kennen kein Wochenende und müssen versorgt werden, auch an Heiligabend, 1. Mai und Ostersonntag. Ein Bäckergeselle weiß auch von Anfang an, das die Regelarbeitszeit dann beginnt, wenn andere schlafen.
Ein Anlagenfahrer weiß, das eine Produktionslinie nicht von 8:00 bis 17:00 in Betrieb ist, sondern rund um die Uhr läuft. Da gibt es nichts zu sagen und man braucht auch kein Mitleid haben. Das ist alles vorher bekannt und es wird niemand gezwungen, sich für einen solchen Beruf zu entscheiden.

Wenn irgendwo nur der Mindestlohn gezahlt wird, dann meist in Betrieben die bewusst ausbeuten, oder Tätigkeiten anbieten, für die es keinerlei Qualifikation braucht. Hier ist jeder selbst für sich verantwortlich. Es muss nicht jeder Ingenieur werden, seinen Beruf sucht sich letztendlich aber jeder selbst aus, entsprechend seiner Bildung, Interessen und Anforderungen an sich selbst.
[re:2] Shadi am 16.04. 14:44
+1 -
@Dr. MaRV: Ich hatte das alles schon gelesen, keine Sorge :) In dem Fall geht es aber z.b. um den Friseurberuf, bei dem die größeren Ketten (und auch die meisten kleinen Läden) in Ostdeutschland keine Tarifverträge haben (und natürlich auch nicht wollen), wodurch nur Mindestlohn gezahlt wird. Ich spreche hier nicht von Tätigkeiten wo es keine Qualifikation braucht, ganz im Gegenteil.

Das hat z.b. dazu geführt, das die Anzahl der Leute die Interesse an dem Beruf haben hier extrem geschrumpft ist, wo du vor 10-20 Jahren noch (nur mal grobe Beispiele) 30 Leute in der Ausbildung hattest, hast du heute noch 5-8 - wenn überhaupt. Das wiederum führt dazu, das die vorhandenen Arbeitskräfte mehr leisten müssen da sie mangels "Nachschub" permanent unterbesetzt sind.

Vereinfacht gesagt, sind die Umstände dieser Branche im Osten eine Katastrophe und weit davon entfernt, das die Work-Life Balance stimmt. Wenn man den Beruf bzw die Tätigkeit als solche aber gern macht, möchte man auch nicht wechseln... vor allem wenn man vielleicht auch schon zur älteren Generation gehört. Es ist dann eher eine Work-Work Balance, nichts anderes. Und dank permanent steigender Lebensunterhaltskosten (aber eben nicht steigender Löhne) bist du in manchen Berufen sogar eher noch gezwungen "nebenher" zusätzlich Geld zu verdienen da du sonst nicht vernünftig über die Runden kommst wenn z.b. mal eine Autoreperatur oder ähnliches ansteht, was häufig relativ kostspielig ist.

Das ist, aus meiner Sicht, der derzeitige Stand in Deutschland. Aber dafür steigen ja permanent die Diäten unserer Politiker, damit es immerhin ihnen gut geht :)
[re:3] Dr. MaRV am 16.04. 16:41
+ -
@Shadi: Das streite ich auch nicht ab. Das gleiche Problem hast du in kleinen Baubetrieben auch. Das sich niemand mehr für's Handwerk interessiert liegt aber auch daran, dass Eltern ihren Kindern nach wie vor einreden, sie müssten Abitur machen und studieren, um später mal Geld verdienen zu können.
Das hat dazu geführt, das man heute ein Überangebot an Akademikern hat, deren Erwartungen einfach nicht erfüllt werden können.
Wenn ich lese, dass in Stellenausschreibungen für Administrationsaufgaben in Linux, Exchange etc., Bachelor und Master mit Informatikstudium gesucht werden, frage ich mich schon was das soll.
Dazu muss man nicht studiert haben, dafür braucht es nicht mal Abitur. Computer sind keine Raumfüllenden Schränke mehr deren Bedienung mit Raketenwissenschaft gleichzusetzen ist.
Damit verprellt man Menschen, die vielleicht keine so gute Bildung genossen haben, aber den Beruf aufgrund von Interesse und Affinität genau so gut oder besser machen würden.

Die Schlupflöcher bezüglich des Mindestlohn kann nur der Gesetzgeber schließen.
Mindestlohn 15,00 Euro einheitlich in Ost und West, für alle, Branchenunabhängig, dafür bin ich.
Da es das nicht gibt und so bald auch nicht geben wird, ist eben jeder für seine Berufswahl selbst verantwortlich.
Das Jammern darüber wie schlecht der eigene Beruf ist, hat immer etwas wie das Jammern der Städter über zu viel Verkehr und schlechte Luft. Oder Hausbesitzer, die ihr Domizil in die Flughafeneinflugschneise gebaut haben. Das weiß man doch alles vorher. Hinterher Jammern ist also völlig unglaubwürdig.
Und wenn es gar nicht mehr auszuhalten ist, oder es vorne und hinten nicht reicht, dann muss man was ändern, ich hab es nicht anders gemacht.
[re:4] Johann1976 am 04.05. 10:19
+ -
@Dr. MaRV: Ein bisschen Lebensqualität muss nun schon bleiben. Jeder definiert Lebensqualität natürlich anders. Für den einen ist es Urlaub, ein Auto oder andere materielle Dinge, für den Anderen die Zeit mit den Kindern.
Wenn man nur rund um die Uhr schuftet um andere Reich zu machen, sei es ein egoistischer Chef oder die korrupte Regierung macht das Leben an sich keinen Sinn mehr.
Nur arbeiten um des Arbeitens willen ist sinnlos. Dafür ist das Leben zu kurz.
Wenn es die Leute kurz vor der Rente in die Windeln haut oder noch besser gleich in ein Armengrab hat man umsonst gelebt und wen interessiert es dann? Richtig niemand.
Das hat nichts damit zu tun, das es meiner Meinung nach richtig ist, ehrlich für seinen Lebensunterhalt zu sorgen.
Die Arbeit kann und muss Spaß machen und ein Teil der Lebensqualität sein. Ein sinnvolles Maß halt.
[re:2] Saiba am 15.04. 12:32
+2 -
@Karmageddon: Eigentlich hat er auch ganz gute Seiten. Aber diese im Artikel beschriebene Haltung ist tatsächlich falsch und fast widersprüchlich zur Aussage, dass man heutzutage Kreativität fördern muss, statt nur auf Performanz- / Wirtschaft-getrimmte Fächer (wie etwa Mathematik oder eben Wirtschaft, Finanzen). Nehmt mich nicht beim Wort, in so etwa hat es mal aus seinem Mund geklingt.
[re:3] bear7 am 15.04. 20:23
+1 -
@Karmageddon: nun, der Typ baut sein leben auf seinen Beruf und hat damit auch "recht"... das Problem ist, er baut eben auch andere "leben" auf seinen Beruf und hier hat er es nicht geschafft zu reflektieren, dass die erstens ein anderes Geld bekommen, 2. evtl. lieber 4 stunden mit Ihrer Familie haben anstellen von nur zu arbeiten...
und nicht zuletzt ist der Grund von Arbeitslosigkeit, dass die Industrialisierung doch uns arbeiten Abnimmt... d.h. früher oder später müssen wir alle 20 Stunden die Woche arbeiten damit JEDER einen Job haben kann... die Menschen welche 60 Stunden arbeiten, nehmen 2 Menschen einen Job weg! <- BESONDERS in China!

allein für die Aussage "es wäre ein Segen so viel zu arbeiten" sollte der Typ enteignet werden und für das Geld in seinem eigenen Laden arbeiten und eine Existenz aufbauen... nach 5 Jahren, darf er wieder an die Führung und reflektieren...

Ich habe mich auch entschieden, neben meiner vollen Arbeit ne eigene Existenz zu gründen, aber das ist mein eigene Entscheidung...
[re:4] bowflow am 15.05. 21:33
+ -
@Karmageddon: Das ist doch keine Ausbeutung. Die Woche hat 168 Stunden! Acht Stunden Schlafen sollte doch wirklich reichen. Dann bleiben immernoch 112 Stunden und davon sind nur 72 Stunden Arbeit. 40 Stunden Langeweile also bleiben übrig wo gerade junge Leute sonst wirklich nur Mist machen. 40 Stunden wäre eigentlich auch genau richtig um mich 1:1 zu entlasten. Aber wir können die 72 dann auch trotzdem im Programm lassen: 72 Rentenalter. Bauchschmerzen bereiten mir allerdings noch die 8 Stunden Schlaf und die Nahrungsaufnahme. Eventuell ließe sich diese Zeit komplett mit einem per Schlauch injezierten ausgewogenem Nahrungsbrei reduzieren, der dann auch eh gesünder wäre als die typische Fastfood-ERnährung von jungen Mitarbeitern. (I.E.)
[o2] Akkon31/41 am 15.04. 10:29
Der letzte Absatz fasst es gut zusammen. Wenn ich in der Nahrungskette ganz oben stehe, würde ich sowas natürlich auch gut finden. Ob Herr Ma diese Aussage machen würde, wenn er ganz unten in der Nahrungskette stehen würde, wage ich gerade einmal stark zu bezweifeln.
[re:1] tedstriker84 am 15.04. 10:36
@Akkon31/41: Naja, Ma ist sicherlich nicht an die Spitze gekommen mit einer 9to5 Arbeitseinstellung...
[re:1] SeppN am 15.04. 10:41
@tedstriker84: aber die 996-Arbeiter werden eben nicht nach oben kommen sondern ausgebeutet aber dabei helfen, dass Jack Ma noch weiter nach oben kommt...
Das ist blanker Zynismus!
[re:2] mh0001 am 15.04. 17:04
+ -
@tedstriker84: Nicht mal das, vorher war er nur Englisch-Lehrer der faule Sack *Ironie*
[o3] Motverge am 15.04. 10:33
Herr Ma sollte sich bei Undercoverboss bewerben und 2-3 Monate mitarbeiten
[o4] Karl Popper am 15.04. 10:33
+17 -
Den 12-h-Tag fanden bis etwa zur Jahrhundertwende ebenfalls alle Unternehmer super. Bis Ford den Achtstunden-Tag einführte und feststellte, dass die Arbeiter in dieser kürzeren Zeit produktiver als in den 12 Stunden waren. Dann wollte ihn plötzlich jeder haben. Und ich bin der Meinung, dass dasselbe auch noch für Achtstundentage gelten würde.

Aber hey: So schlau sich Unternehmer auch immer halten, scheinen sie sich ganz oft nichts anderes als "Viel hilft viel" vorstellen zu können. Und ignorieren dafür auch die Erfahrungen aus der Vergangenheit.
[re:1] MatnacWolf am 15.04. 12:10
+3 -7
@Karl Popper: Warum glauben so viele, Ford sei der "Erfinder" des 8-Std-Tages?
[re:1] Karl Popper am 15.04. 12:35
@MatnacWolf: Warum glauben einige, dass "einführen" ein Synonym für "erfinden" ist?
[re:2] lalanunu am 16.04. 11:02
+ -
@Karl Popper: Sehe ich bei meinen Chefs... die denken definitiv anders als die Mitarbeiter, aber leider nicht im Sinne der Mitarbeiter. Motivation ist etwas anderes, was wirklich schade ist. Denn viele Arbeitgeber haben Potenzial und auch Potente Mitarbeiter, welche auch arbeiten wollen, nur leider wissen das die Chefs nicht zu würdigen!
[o5] Link am 15.04. 10:35
"Heute will jeder Erfolg, ein schönes Leben und Respekt"
Schönes Leben, das nur noch aus Arbeit und Schlaf besteht? Kann man sich auch gleich nach einer geeigneten Methode erkündigen es zu beenden, man hat eh nichts davon.
[o6] Thomas Höllriegl am 15.04. 10:43
Krasse Einstellung hat er. Ich arbeite um zu leben, und nicht umgekehrt.
[re:1] kkp2321 am 15.04. 10:47
+4 -
@Thomas Höllriegl: Hier sind wir mal absolut einer Meinung :)
[re:1] Thomas Höllriegl am 15.04. 18:49
+ -
@kkp2321: Yeah! ;-)
[o7] DRMfan^^ am 15.04. 10:44
+10 -
Also wenn nach 5-10 Jahren ein Milliadärsstatus dabei herausspringt, dann könnte ich mich mit "996" fürdiesen Zeitraum anfreunden. Aber ich finde es schon komisch, dass ein solcher Zyklus offenbar etwas ist, was man "eine Zeit lang gemacht haben muss". Ist vielleicht son chinesisches Ding. Oder ein Kapitalistisches... oder so ....
[re:1] Schneegestöber am 15.04. 10:54
+5 -
@DRMfan^^: Ich nicht. Da ist mir meine Lebenszeit viel zu kostbar.
[re:1] DRMfan^^ am 15.04. 11:03
+2 -
@Schneegestöber: Als Milliardär brauchst du aber nicht mehr arbeiten. statt 30+ Jahre arbeiten und "nichtmal" Millionär zu sein hat man dann mit 30 ausgesorgt und kann die restliche Zeit anch beliben nutzen...
[re:1] Schneegestöber am 15.04. 11:07
+5 -1
@DRMfan^^: Ok.. und nach 5-10 Jahren 996 habe ich einen heftigen Burnout, sitze wegen psychischer Störungen in der Anstalt und habe den Bezug zu Geld verloren, das ich jetzt sinnlos ausgebe, weil ich's ja als Neu-Milliardär habe. Klasse Afterlife..
[re:1] Motverge am 15.04. 11:32
+2 -
@Schneegestöber: die paar Jahre um das ausztherapieren. Gut, dann hat man halt erst mit 40-45 was davon. Immer noch gute 20 Jahre mehr als der normalrentner
[re:2] Karl Popper am 15.04. 12:40
+2 -
@Schneegestöber: Dann bist du aber auch ein empfindliches Kerlchen. Denn es wurde auch schon mal 12, 14 oder 16 Stunden pro Tag gearbeitet. An sechs Tagen pro Woche.

996 ist kein Zuckerschlecken. Aber für besagten Zeitraum ohne Weiteres durchstehbar. Vor allem, wenn man danach nie wieder arbeiten muss.
[re:3] Schneegestöber am 15.04. 12:55
+ -
@Karl Popper: aber hast du diese Garantie wirklich? Ganz sicher?
[re:4] Karl Popper am 15.04. 12:59
+1 -
@Schneegestöber: Nein. Aber die Garantie hast du auch nicht, wenn du 40 h oder halbtags arbeitest.
[o8] Tomarr am 15.04. 10:59
+10 -
Naja, ich komme ja aus dem Sicherheitsdienst, da sind 72 Stunden die Woche auch relativ normal, wenn nicht sogar noch ein Tag für einen Kollegen den man vertreten muss dazu kommt. Allerdings muss man im Normalfall aber auch nicht unbedingt körperlich oder geistig viel im Sicherheitsdienst aushalten.

Dennoch kann nich nicht sagen dass die letzten 10 Jahre spurlos an mir vorüber gegangen sind. Sowohl körperlich als auch psychisch. Mal abgesehen davon dass ein Leben in einer Beziehung mit solchen Arbeitszeiten kaum möglich ist.

Und bei den Punkten halte ich es dann gerade für junge Menschen nicht für erstrebenswert solche Arbeitszeiten zu haben, denn gerade in dem Alter muss man doch erstmal das Leben ausloten, Familie gründen, Dummheiten machen etc.
[re:1] Tribi am 15.04. 11:13
+6 -2
@Tomarr: Dies.Ist mitunter langweilig des Todes,kenne ich aus Erfahrung,man vollbringt aber tatsächlich kaum wirklich "LEistung".
Ich stelle da aber man zum Gegensatz die a la Carte Küche.Maloch da mal 72 Stunden,das geht tatsächlich nur wenn man jung ist.Da "muss" man das tatsächlich mal gemacht haben als Jüngling.Aber alles was 35 Jahre + ist,da geht nichts mehr mit 60 Stunden + .Das ist übelste Hirnmalträtierung und körperliche Leistung am Limit.
Der Kollege Ma macht sich und anderen da was vor.
Selbst als "plumper" Verpacker bei Amazon macht irgendwann die HSW die Biege in Form von Bandscheibenvorfällen.Außer man betreibt tatsächlich in der Freizeit akute Gegenfitniss aber wer macht das nach 996 wenn er mal frei hat.Da wird auf dem Rücken der niederen Arbeiter stump der Olymp erklommen und die Sache ist auch noch gesellschaftlich anerkannt da drüben.Wahnsinn.
Dazu bekommt man ja negative Sozialpunkte der anderen Mitarbeiter wenn man mal Krank ist oder zu wenig arbeitet.Kaputte Ansichten.Aber auf kurz oder lang,werden die den Westen damit nicht mehr konkurenzfähig machen.Und die Boys singen und beklatschen ihre Statuspunkte...HEidenei übel ,übel...
[re:2] Link am 15.04. 11:29
+1 -2
@Tomarr: "da sind 72 Stunden die Woche auch relativ normal"
Und warum macht man sowas mit? Dokumentieren, verklagen und hoffen, dass der Verantwortliche ins Gefängnis geht, anders hat so einer es nicht verdient. Auch für den Sicherheitsdienst dürften die gleichen Gesetze gelten wie für andere Angestellten, mit eventuell kleinen Sonderregelungen, aber bestimmt nicht sowas.
[re:1] Tomarr am 15.04. 11:37
+2 -
@Link: Beim Sicherheitsdienst ist es ja auch erlaubt. Du hast halt 12 Stundenschichten. Dafür ist es dann halt so geregelt dass du die meiste Zeit davon als Bereitschaft arbeitest. Was in den Meisten fällen ja sogar stimmt, zu 90% der Zeit sitzt du rum, je nach Auftrag halt, und 10% arbeitest du effektiv. Zumindest ist es so wenn du deine Arbeit gut machst. Wenn du sie schlecht machst dann kann es auch mal zu 90% ineffektiver Arbeit ausarten.

Zudem wird man beim Sicherheitsdienst regelmäßig vom Zoll kontrolliert. Die prüfen da die Arbeitszeiten, ob man auch den zugesagten Lohn bekommt oder was auch immer. Die prüfen halt von sich aus schon alles. Und es ist alles im legitimen Rahmen.

Ich war bisher nur einmal in einem Sicherheitsdienst der es absolut überzogen hat. 13,5 Stunden Schicht, wenn man Glück hatte 1 Tag im Monat frei und alle 2 Wochen um 8 Uhr morgens feierabend und um 14 Uhr zur Überprüfung der Brandlöschanlage wieder zur Arbeit. Der wurde dann aber vom Zoll hoch genommen bevor ich da noch was sagen komnmnte.
[re:1] Bjorn_Maurer am 15.04. 11:45
+6 -1
@Tomarr: Ich Arbeite 40 Stunden der Woche, egal ob Körperlich, geistig oder Wartend !!! Danach habe ich meine Leistung erbracht und es ist Feierabend. Genau dafür werde ich bezahlt. Weitere Arbeitsleistung erbringe ich nur, wenn ich dazu bereit bin und wenn ich 30% Zuschlag bekomme. ALLES ANDERE IST ASBEUTUNG!! Bereitschaftszeit ist geistiger Müll und gehört verboten. Ein zB Sanitäter, der 12 Stunden in der Wache sitzt weil nichts passiert, ARBEITET 12 Stunden und gehört dafür voll bezahlt. Wenn ich nicht Arbeite, und damit voll bezahlt werde, habe ich frei, und in meiner Freizeit kann ich machen was ich will, also auch 500KM wegfahren oder mich betrinken. Kann ich das wegen meiner Arbeit nicht, ist das ARBEITSZEIT und wird bezahlt.
[re:1] Link am 15.04. 11:55
+ -
@Bjorn_Maurer: Genau so sehe ich das auch. Wenn ich am Arbeitsplatz bin, es ist nicht mein Problem, ob es was zu tun gibt oder nicht, weil z.B. das, womit ich arbeiten soll einen Tag später geliefert wird. Dann sitze ich eben 8 Stunden rum zum vollen Gehalt.
[re:2] Tomarr am 15.04. 12:00
+ -
@Bjorn_Maurer: Grundsätzlich stimme ich dir ja zu.

Nur erstens kannst du dagegen nicht viel machen, weil ist gesetzlich legitim.
Zweitens, Sicherheitsleute haben in Deutschland keine große Lobby, zumindest die normalen nicht, Flughafensicherheit oder in AKWs sieht das etwas anders aus, aber die normalen werden kam bis gar nicht von irgend einer Gewerkschaft vertreten. Schon alleine weil das Druckmittel fehlt. Streiks oder so würden kaum auffallen.
Drittens, der Lohn in der Sicherheitsbranche ist zwar über dem Mindestlohn, aber doch recht niedrig. Bei 240 Stunden im Monat bekommst du gerade mal so um die 1700 ausgezahlt nach Steuern. Von daher ist man schon fast dankbar wenn man ein paar Stunden mehr bekommt.
[re:3] Wuesty am 16.04. 09:06
+ -
@Bjorn_Maurer: leider ist das fast nirgends so
[o9] Lord Laiken am 15.04. 11:10
+2 -
Ich wache 996.
[re:1] Schneegestöber am 15.04. 11:45
+ -
@Lord Laiken: du wachst?
[re:1] Lord Laiken am 15.04. 11:58
+1 -
@Schneegestöber:
Jupp, ansonsten schlafe ich.
[10] Berserker am 15.04. 11:10
+ -
Zum Glück gibt es in Deutschland die Mitbestimmung , Betriebsräte und ein Arbeitsschutzgesetz

Somit ist sowas in Deutschland und der EU legal nicht möglich !

Die Grenze für den 24 Wochen durchschnitt liegt bei max. 48 Stunden !
[re:1] bLu3t0oth am 15.04. 11:48
+2 -
@Berserker: Nicht möglich? Glaube ich nicht.
Nicht rechtens? Ja.
[re:1] Link am 15.04. 12:46
+ -
@bLu3t0oth: Er sagte ja auch _legal_ nicht möglich. Wobei in bestimmten Fällen wohl doch: https://winfuture.de/comments/thread/#3306381,3306386
[re:1] bLu3t0oth am 15.04. 13:03
+ -
@Link: Naja.. dezent überlesen^^
[11] LordK am 15.04. 11:13
+6 -
Sowas findet man in Deutschland auch. Da werden 40 Stunden gearbeitet, der Rest nicht erfasst oder man umschreibt es schön. Es gibt aber auch viele die das ziemlich geil finden. Man muss nur mal mit den Mitarbeitern einer bekannten Unternehmensberatung mit drei Buchstaben fragen. Die sind au noch stolz drauf, 100 Stunden / Woche zu arbeiten, aber nur für 40 bezahlt zu werden.

Jeder wie er es möchte. Lieber am Ende weniger Geld aber mehr Lebenszeit :-)
[12] Berserker am 15.04. 11:16
+ -1
Wenn es zu sowas kommt und der Arbeitgeber wird erwischt kann es richtig Teuer werden !

M.Benz zb. hätte fast mal den Vorstand in den Knast gesteckt bekommen wegen Arbeitszeit verstößen !

Damit ist nicht zu Spaßen und jeder der sowas mitmacht hat selber Schuld !
Mehr wie 10 Leute > Betriebrat gründen und Mitbestimmung wärnehmen !
[re:1] Roehre am 15.04. 11:27
+1 -
@Berserker: Findeste fast in allen Mindestlohnbereichen. Die Leute arbeiten eine bestimmte Anzahl Stunden zum Mindestlohn, sind aber viel länger zugange, um ihre Aufgabe ordentlich auszuführen.
[re:1] Bjorn_Maurer am 15.04. 11:47
+2 -3
@Roehre: Das Problem von kriminellen Ausbeutern sind nicht zu lasche Gesetze, sondern Vollidioten die das mitmachen und es mit lächerlichen Ausreden rechtfertigen das sie sich nicht wehren.
[re:1] kazesama am 15.04. 11:56
+3 -
@Bjorn_Maurer: Wenn die einzige Alternative ALG2 bzw. bescheuerte Maßnahmen oder aber einfach gar kein Einkommen (in Zahlen: 0€/Monat) sind und du einfach einen fucking Job brauchst um dein Leben finanzieren zu können hat man da manchmal im Leben einfach keine andere Wahl. Dies sollte man immer bedenken.
[re:1] Bjorn_Maurer am 15.04. 12:28
+1 -5
@kazesama: Die Ausrede ist lächerlich.
[re:2] kazesama am 15.04. 12:42
+1 -
@Bjorn_Maurer: Wenn du das sagst wird es sicher stimmen :) Die Millionen von Leute die in diesen Bereichen unfreiwillig arbeiten wären sicher happy so k l u k zu sein wie du :)
[re:3] Dude-01 am 15.04. 12:45
+ -
@Bjorn_Maurer: Darf man fragen warum die "Ausrede" lächerlich ist?
[re:4] Tomarr am 15.04. 23:45
+ -
@Bjorn_Maurer: Wieso ist die Ausrede lächerlich?

Ich bin ja selber gerade in der Situation. Hab es mit der Bandscheibe, schon seit 1,5 Jahren. 5 Ärzte sagen dauert auch noch bis ich wieder mehr als 200 Meter am Stück laufen kann. Krankenkasse sagt nö, laut Aktenlage bist du Gesund, und hat schon nach einem Monat Krankengeld eingestellt. Wohlbemerkt nach Aktenlage, sprich keiner von denen hat mich gesehen oder untersucht. Das Ganze ist vor Gericht, aber das zieht sich halt.

Arbeitsamt sagt, nö, ich würde dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung stehen, deswegen kein Geld von uns. Jocenter sagt, meine Freundin kriegt zu viel Geld im Monat, weil sie kriegt Erwerbsminderungsrente plus Kindergeld, und die 1200 Euro Miete die wir zahlen, da bleiben für drei Personen ja noch rund 900 Euro zum Leben, natürlich abzüglich Gas, Wasser, Strom, Telefon, Versicherungen, was man halt so hat. Da bleiben dann wohl so um die 500 übrig, für drei Personen, nö zahlen wir nicht.

Sprich ich bekomme nichts, und, ich darf weil ich ja nichts bekomme, an diese dusselige Krankenkasse auch noch extra 185 Euro im Monat zahlen weil ich da ja sonst nicht versichert wäre.

Glaube mir, Die Ausrede Hartz 4 oder null Einkommen ist alles andere als eine lächerliche Ausrede. In den Genuss muss man halt nur erstmal kommen um dann das Ganze mit den Mindestlöhnen auch zu schätzen zu wissen, das glaub mal. Und wenn du es nicht glaubst, dann glaube ich das einfach für dich mit.
[re:2] DON666 am 15.04. 11:28
+1 -1
@Berserker: Ich schätze mal, dass du mit diesen Forderungen in China auf Granit beißen wirst; wahrscheinlich würdest du dort mit solch "Unverschämtheiten" direkt im Bau oder in der nächstbesten Klapse landen. Nach außen hin ist China zwar weltoffener geworden, das betrifft aber hauptächlich die Teilnahme am weltweiten Kapitalismus. Nach innen reden wir immer noch von einem extrem autoritär geführten Land, in dem niemand die Klappe zu weit aufreißen sollte.
[re:1] Berserker am 16.04. 21:37
+ -
@DON666: Ich bin aber nicht in China und ich kann auch nict verstehen wie man mit solchen Länder sympatisieren kann !
[13] Bullz am 15.04. 13:30
+1 -1
Was mir bei dem Typen so einpisst ist das was oben schon gesagt wird. Er ist Inhaber. Jeden Tag steht er auf und 100 Leute le*** im den Ar*** ... klar wird er auch arbeiten müssen aber er hat die Autorität und das gefällt vielen Menschen auch mir. Wenn er mal als 0815 ganz unten steht wo man weniger wert ist wie ein Fliegenschiss und dann 996 arbeiten soll ... wird der gute Herr auch anderes darüber denken. Vom Geld reden wir da gar nicht mal
[14] Qemm386 am 15.04. 14:27
+ -
Wenn man sich in Erinnerung ruft, wo China vor 30 oder 40 Jahren stand und wo es heute steht, dann wird klar: das geht nur durch massive (Selbst-) Ausbeutung der Arbeitnehmer. China ist die Werkbank der Welt. Das muß man nicht schön finden. Man muß es aber akzeptieren.
[15] dogfroster am 15.04. 14:39
Wen man hier so manche Kommentare liest wundert es mich nicht das es nur noch Bergab geht.
Möglichst viel Kohle für am besten gar keine Arbeit.
Asien hat ne andere Mentalität als der Westen. Zuerst der Job/Firma dann die Familie.
Und der Herr Ma hat sicher nicht gleich mit nem Multi Mrd. Dollar Unternehmen angefangen. Siehe u.a Amazon hat auch mal klein angefangen und hat sich Hochgearbeitet.
Wer Erfolg will muss klotzen nicht kleckern und abstriche machen.
Sozialismus hat noch nie geklappt das hat er in den letzten 100 Jahren mehr als deutlich bewiesen.
Egal wie man ihn führt.

Abere solange hier Blau gemacht wird wegen 0.00047% CO2 Ausstoss in Deutschland sehe ich für die Wirtschaft und dieses Land schwarz.
Das ganze System in Deutschland/EU ist Krank und Stinkt aber man kann auch mal sein Hirn nutzten und selber nachdenken, ich weiss das ist schwer wenn man keine Meinung impliziert bekommt aber es geht.

Alles andere ist wohl der Neid derer die nicht auf die Beine gestellt bekommen.
[re:1] Yepyep am 15.04. 17:04
+2 -1
@dogfroster: Danke, ich fühlte mich schon alleine. Die meisten Mitmenschen werden nie den Sinn von solchen Aussagen begreifen, geschweige denn es korrekt finden. Deswegen werden sie auch ewig der Hamster bleiben...
[re:2] Qemm386 am 15.04. 17:49
+2 -1
@dogfroster: Vielleicht sähe es anders aus, wenn sich Arbeit in Deutschland lohnen würde. Aber wenn ich mir die teilweise erbärmliche Bezahlung in manchen Bereichen anschaue, dann lohnt es sich nicht. Und die besserbezahlten Jobs? Da greift dann der Staat derb ab. Wer mehr und länger arbeitet, wird sogar noch dafür bestraft. Nee, bei uns tut man am besten wenig bis gar nichts und reduziert seine Ansprüche so gut es irgend geht.
[16] J-M-L am 15.04. 15:06
+3 -1
996 heute Morgen 997 Übermorgen 12/12/7 Nächste Woche 24/7 ...Sonst habt ihr kein Erfolg und landet in der Arbeitslosigkeit?
[17] Tea-Shirt am 15.04. 15:49
+1 -3
ja meine fresse. was wollen sie denn? man sollte aufhören zu arbeiten wenn der verdienst für das tägliche essen reicht. die restliche zeit sollte wohl eher dem selbst und dem umfeld zugute kommen. konsum ist eine einbildung der massen. niemand braucht irgendetwas. aber angeblich musst du es haben. ich geh ja auch nicht jeden tag ne stunde länger arbeiten damit ich ein auto finanzieren kann um dann 30min auf der fahrt zu sparen. das ist doch bescheuert. aber hier sieht man mal wieder wer dafür sorgt das es uns weißen first world whiteys so gut geht. zum kotzen.
[18] Aerith am 15.04. 17:47
+2 -
Ich werde nie mehr als 6h pro Tag arbeiten. Da hab ich lieber weniger Geld aber noch Zeit und Kraft um Dinge zu tun die ich mag.
[19] Hans im Glueck am 15.04. 20:28
+2 -
Alibaba und die vierzig Räuber verwechselt Arbeit mit Leibeigenschaft, ist halt nur 300 Jahre zu spät geboren ;)
[20] hausratte am 15.04. 20:40
+1 -
Einmal A.... immer A....
[21] Kill Bill am 15.04. 21:09
+ -
Wie hoch wird wohl die Sterberate in China mit diesen Arbeitszeit-Konzept so sein(laut China Youth Daily etwa so 600.000 Chinesen durch Überarbeitung pro Jahr).
Menschen sind weder Maschinen noch Meta-Menschen von Planeten Krypton. Der Menschliche Körper ist für sowas nicht gemacht und schöner Leben kann man nicht mit einen Job, der einen langsam umbringt. Aber hey, das sind nicht die Probleme einer Aufstrebendes Landes.
[22] Antiheld am 16.04. 08:09
+ -
Uns wird Scheibchenweise suggeriert, dass wir mehr arbeiten müssen und stets für den Arbeitgeber bereit stehen sollen. Seien es solche Artikel, seien es Aussagen von Arbeitgeberverbänden, seien es US Serien, wo man, egal ob Tag oder Nacht, immer bereit ist zu arbeiten und andere Menschen. Es ist ein klares Konzept nach römischen Konzept: "... aber Katargo muss fallen". Wenn einzelne Unternehmer und Politiker die 60+ Stunden Woche fordern, fühlt man sich ja schon fast verpflichtet, wenigstens 48+ Stunden zu arbeiten. Wir müssen sehr aufpassen, dass diese Masche nicht funktioniert.

Es geht nur darum, noch mehr Geld in die Unternehmenskassen zu spülen, sonst NICHTS!
[23] NilsM am 16.04. 10:01
+1 -
schaut euh die Arbeitszeiten im privaten Sicherheitsdienst in Deutschland an. ist nicht viel besser als bei den Techs in China
[re:1] Antiheld am 17.04. 08:00
+1 -
@NilsM: Ohne breit aufgestellte Gewerkschaft bleiben nur 2 Möglichkeiten: Hinnehmen oder Arbeitsgericht ....
[24] PiXXelkiller am 20.04. 07:46
+2 -
Ein Phänomen. Der Jack Ma. Verdient sich am Rücken der Mitarbeiter eine goldene Nase. In China gibt es allerdings nicht so viele 80 - 90 Jährige wie hier bei uns in Europa. Warum wohl? Die Geldigen dort bekommen die allerbesten Ärzte. Der Rest......(verreckt elendiglich)
Und zu seiner Arbeitszeit sei gesagt: Unmoralischer, geldgieriger Spinner.
[25] cygnos am 27.04. 20:03
+1 -
haahaa, was soll hier in Deutschland anders sein. 40 Stunden Woche ist bei großen Firmen korrekt, bei kleinen Firmen ohne Betriebsrat oder ähnliches schaffen sehr viele mehr wie 10 Stunden am Tag eher schon 12+ Stunden also weit über 200 Stunden im Monat. mimimi
[26] MichaelM14 am 29.04. 10:22
+ -
Worüber hier diskutiert wird?
Alibaba, der beste Beweis für den Erfolg?
Schrott zu völlig überhöhten Preisen unter Verzicht auf hart erstrittene Kosumentenrechte einzukaufen ist eher kein Beweis für clevere Geschäfte als für die Beschränktheit der gemeinen Masse...
Aber hey so what! Nach mir die Sintflut...
Einen Kommentar schreiben
Hoch © 2000 - 2019 WinFuture Impressum Datenschutz