Outlook: Hacker konnten über Monate hinweg E-Mail-Daten mitlesen

oder

Zugangsdaten vergessen?

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[o1] freakedenough am 14.04. 10:17
+2 -3
-.-
[o2] winman3000 am 14.04. 11:30
"Microsoft betont jedoch ausdrücklich, dass die Hacker keinen Zugriff auf den eigentlichen Inhalt der E-Mails hatten."
"Derzeit liegen Microsoft noch keine Erkenntnisse darüber vor, in welchem Umfang die Daten tatsächlich eingesehen werden konnten."

Ist das kein Widerspruch in sich?
[re:1] bear7 am 14.04. 11:44
+4 -
@winman3000: gut das kommt auf die "Auslegung" an, ich denke (eine vage Theorie) gemeint ist dass man zwar wie besagt, den Head lesen konnte, aber nicht die Email selbst, mit dem UMFANG sind die Postfächer gemeint, ob die Hacker 10 Postfächer ausgelesen haben oder 1 Millionen ist ja ebenso ein "umfang".
Aber es könnte auch wie du beschreibst bedeuten, dass man noch nicht weiß wie tief man eindringen konnte (bezweifle ich aber etwas).
[re:1] Roehre am 14.04. 12:14
+1 -6
@bear7: Wer passwörter gehackt hat, kann damit auch die Mails lesen, solange sie beim Provider liegen.
[re:1] MarcoJ1 am 14.04. 12:26
+7 -
@Roehre: und wer schreibt da was davon das Passwörter gehackt wurden?
[o3] Gajus-Julius am 14.04. 13:53
+ -1
Offensichtlich (wenn MSFT verklausuliert die "Wahrheit" gemäß US-Recht erklärt) wurden keine Daten von eigentlichen Mailservern abgegriffen, sondern von einer *extra* Datenbank, in welcher "nur" die Metadaten der Mails aller Outlook.com Nutzer gespeichert werden.
Eine solche separate Metadatenspeicherung halten so gut wie alle großen Mailprovider in Ländern vor, in welchen diese hierzu gesetzlich verpflichtet sind, um auf Behördenanfragen möglichst rasch und vor allem kostengünstig reagieren zu können. An den Gebühren, welche den Behörden für jede Anfrage in Rechnung gestellt werden, will man ja noch verdienen.
G.-J.
[re:1] laiki am 14.04. 16:04
+1 -
@Gajus-Julius: Was aber nicht erklärt, wieso anscheinend, wenn überhaupt, nur eine begrenzte Anzahl an Outlook Konten betroffen ist.
[re:2] larsh am 14.04. 19:10
+ -
@Gajus-Julius: Also letztlich sind die Behörden schuld, da eine solche DB sonst nicht notwendig wäre - willst du das damit sagen? :-)
[re:1] Gajus-Julius am 14.04. 20:34
+ -
@larsh: Nö. Eine solche DB kann man auch gerne zweckentfremden, indem man die Daten Werbetreibenden verhökert. Je nach nationaler Gesetzeslage dann 1:1 oder aber angeblich "anonymisiert"

Auf einem Inlandsflug in den USA erklärte mir mal ein Sitznachbar, seines Zeichens Controller eines sehr großen US-Providers, welche Windfall Profits da in seinem Unternehmen anfallen.

G.-J.
[re:2] mh0001 am 14.04. 20:46
+ -
@larsh: Das kann man eigtl. durchaus so sehen. Ohne gesetzliche Bestimmungen, welche die Speicherung und gegebenenfalls Herausgabe bestimmter Daten durch den Anbieter erfordern, könnte man diese Daten entweder einfach gar nicht speichern (bei E-Mails die nunmal auf dem Server liegen eher nicht praktikabel) oder nur verschlüsselt, sodass sie erst auf dem Nutzergerät entschlüsselt werden und selbst die Mitarbeiter des Anbieters gar nichts davon im Klartext einsehen können.
[o4] Drachen am 15.04. 14:03
+ -
Hallo WF, hier hätte m.E. outlook.com direkt in den Titel gehört statt nur Outlook - Letzteres ist ja auch (oder sogar eher?) das gleichnamige Mailprogramm ...
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