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Vaio A12 Tablet: Feinstes 'Japan-Surface' mit Stylus & kuriosem Design

Von Roland Quandt am 10.04.2019 17:34 Uhr
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Vaio ist zurück. Ohne Sony. Aber immer noch sehr kreativ und etwas ungewöhlich. So oder so ähnlich lässt sich wohl unser erster Eindruck vom neuen Vaio A12 zusammenfassen. Mit diesem 2-in-1 bzw. Convertible-Tablet mit Windows 10 kehrt die japanische Marke nach einigen Jahren nach Deutschland zurück und will nun mit eigenständigem Design, durchdachten Ideen und der gewohnt hohen Qualität auch hierzulande wieder (Business-)Kunden für sich gewinnen.

Vaio baut noch immer hochwertige, aktuell ausgestattete Geräte und will vor allem mit hoher Widerstandsfähigkeit, guter Port-Auswahl und einem soliden, aber teilweise ungewöhnlichem Design punkten. Dabei hat man laut dem deutschen Lizenznehmer für den Vertrieb, Trekstor, ausdrücklich Business-Anwender im Visier, was sich auch in Ausstattung und Preisen der hierzulande verfügbaren neuen Vaio-Modelle niederschlägt. So gehört ein LTE-Modem zum Standard und auch in Sachen Speicher steigt man lieber gleich etwas höher ein.

Vaio A12 Hands-On: Edles Business-Tablet erinnert an die gute alte Zeit

Günstig ist woanders

Hinzu kommen umfangreiche Service-Leistungen inklusive einer Pickup and Return Garantie für zwei Jahre, was aber auch mit entsprechenden Kosten verbunden ist. Das Resultat ist, dass das Vaio A12 mit Tastatur-Dock und druckempfindlichem Stylus für stolze 2299 Euro in den Markt startet - inklusive LTE, acht Gigabyte Arbeitsspeicher und einer 256 GB SSD. Außerdem steckt das Gerät in einem hochwertigen, sehr widerstandsfähigen Gehäuse aus einer Magnesium-Aluminium-Legierung, was mit dazu beiträgt, dass es sich zwar recht flexibel verbiegen, aber eben nicht brechen lässt. Mit 492 Gramm ist das Vaio A12 trotz des 12,5 Zoll großen Displays und einem fest verbauten 38-Wattstunden-Akkus extrem leicht und fühlt sich dabei auch hochwertig an.

Vaio A12


Vaio A12

Die riesige Portauswahl an der ansteckbaren Tastatur macht das Gerät bei Bedarf zum vollwertigen Notebook, sind dort doch gleich drei USB-Ports von voller Größe, ein SD-Kartenleser von voller Größe und sogar jeweils ein HDMI- ein VGA- (!) und ein Gigabit-Ethernet-Anschluss vorhanden. Außerdem hat Vaio hier noch einen Fingerabdruckleser zwischen die beiden Lautstärketasten gesetzt und es gibt den erwähnten Einschub für eine MicroSIM zur Nutzung des LTE-Modems im Tablet-Teil.


Ein besonderer Hingucker, der aber nützlicher Natur ist, dürfte der beim Aufklappen der Kombination aus Tablet und Tastatur herunterklappende Ständerteil am hinteren Ende sein. Dieser hebt das Gerät leicht an, so dass sich der Winkel der Tastatur für komfortableres Tippen ändert. Außerdem - und dies soll der eigentliche Zweck dieser kuriosen Konstruktion sein - beugt die Klappe dem Umkippen des Tablet-Teils nach hinten vor. Damit will Vaio ein bei 2-in-1-Geräten übliches Problem beseitigen - das Umkippen nach hinten wegen eines im Vergleich zur Tastatur deutlich höheren Gewichts des Tablet-Teils.

Das Vaio A12 ist in Deutschland ab sofort ab 2299 Euro (UVP) im Handel erhältlich. Dafür bekommt der Kunde die Version mit Intel Core i5-8200Y Prozessor, acht GB RAM und 256 GB SSD, mit der ansteckbaren Tastatur und dem dazugehörigen Wacom-Stylus mit 2048 Druckstufen.
VAIO A12 Convertible
Preis: 2.299,00 €
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