Microsoft löscht alle Verweise auf den Gründer aus Minecraft

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[o2] MancusNemo am 28.03. 10:22
+3 -8
In Deutschland wäre so etwas fraglich, weil der ursprüngliche Entwickler immer noch der ursprüngliche Entwickler bleibt.
[re:1] crmsnrzl am 28.03. 10:33
+6 -1
@MancusNemo: Nein, wäre es nicht. Es geht hier um Splash-Screen-Texte.
[re:1] MancusNemo am 28.03. 10:42
+5 -
@crmsnrzl: Ich dachte sie haben es überall entfernt. Wenns nur der Splash Screen ist, wen interessierts. ...
[re:2] Nunk-Junge am 28.03. 12:25
+4 -2
@MancusNemo: nein, das ist völlig normal. Kennst Du noch August Horch? Oder Adelbert Delbrück? Oder Leonhard Tietz?
[re:1] MancusNemo am 28.03. 13:56
+5 -
@Nunk-Junge: Dank wikipedia jetzt schon!
[re:2] rallef am 28.03. 15:42
+1 -1
@Nunk-Junge: In den Patenten von Audi etc müsste, so lange die Schutzfrist von (nur) 25 Jahren nicht abgelaufen war, der Name Horch durchaus Bestand gehabt haben, hat sich durch Zeitablauf erledigt. Das ("jüdische") Warenhaus Tietz (Kaufhof) ist von den Nazis enteignet (bzw "zwangsverkauft") worden, da wird auch keiner mehr Wert auf den ursprünglichen Namen gelegt haben.

Überhaupt läuft das Markenrecht aber genau anders herum, man muss begründen können, warum man einen Namen benutzt (also nachweisen, dass man die Namensrechte besitzt); wenn man auf den Namen *verzichtet*, ist das problemlos möglich sich (die Firma, das Produkt) umzubenennen.
[re:3] rallef am 28.03. 15:29
+1 -1
@MancusNemo: Der "Urheber" besitzt auch nach Lizenzierung oder Verkauf der Software an einen anderen Hersteller bei uns die Urheberrechte... wenn er denn beim Verkauf nicht ausdrücklich diese Rechte "mitübertragen" und ausdrücklich selbst drauf verzichtet hätte.

Eines der Urheberrechte ist genau der Credit (die "Anerkennung") im Splashscreen.

Nun ist Notch bekanntlich Schwede, wie es dort ist weiß ich nicht, und MS dürfte die Firma vor allem nach amerikanischem Recht übernommen haben, wo man sich vor allem um die Möglichkeit der wirtschaftlichen Nutzung (Copyright) und weniger um emotionale Befindlichkeiten interessiert.
[re:4] Chiron84 am 28.03. 20:50
+1 -
@MancusNemo: Wer alle Rechte verkauft, hat alle Recht verkauft.
[re:1] serra.avatar am 29.03. 06:04
+2 -
@Chiron84: so schaut es aus und er kann nun wahrlich nicht sagen das er dabei abgezockt wurde ...

@Rallef es verbietet niemandem diese Urheberrechte abzutreten ... man kann dich nur nicht dazu zwingen!
[re:1] Chiron84 am 29.03. 18:54
+ -
@serra.avatar: Exakt! Mit 2,4 Milliarden Euro wurde er mehr als Großzügig für die Abtretung aller Rechte entschädigt - und er wird ja sogar weiterhin in den Credits genannt!
[o3] Alexmitter am 28.03. 10:27
Ich folge der sache jetzt schon etwas länger, und als homosexueller kann ich mit reinem gewissen sagen das Markus Persson kein Homophob ist.
Er hat seine kritik an bstimmten dingen geäußert die ich genauso verwerflich finde wie er. Prominentes beispiel ist der "Pride Day" den ich genauso unsinnig finde. Ihn deshalb als Homophob abzustempeln ist sehr ungerecht.
[re:1] Gast11962 am 28.03. 10:48
+2 -
@Alexmitter: Irgendeine Ausrede gibt es immer, die "Homophoben Vorwürfe" wachsen ja nur (in diesen Zusammenhang) auf der Spekulation des Autors.
[re:1] Bautz am 28.03. 10:52
+2 -
@Gast11962: Twitter war da sehr eindeutig mit seinen Reaktionen auf seinen Post. Ich fands auch etwas übertrieben. Seine Beiträge waren durchaus kritisch gegenüber z.B. dem Pride Day, ich bin absolut anderer Meinung, aber es wurde schon unnötig aufgeblasen.
[re:1] Gast11962 am 28.03. 11:01
+6 -
@Bautz: Ehrlich gesagt, hab ich von dem ganzen "Persson vs. Homophobe Vorwürfe" nichts mitgekriegt, das ist irgendwie völlig an mir vorbeigegangen.

Wenn Christian Kahle selbst schreibt, "Von Microsoft selbst gab es keine Stellungnahme dazu ..." ist alles folgende reine Spekulation von ihm, also eine Persönliche Wertung.

Journalistisch nicht gerade guter Stil.
[re:1] MaxB3 am 28.03. 14:58
+ -
@Gast11962: Microsoft möchte nicht mehr mit ihm in Verbindung gebracht werden. Das ist meiner Meinung nach sehr eindeutig. Das es keine Stellungnahme gibt, stützt diese Vermutung; man hofft, dass man unter dem Radar wegkommt und es möglichst wenigen auffällt.
[re:2] Chris Sedlmair am 28.03. 10:51
@Alexmitter: Wenn Du nicht SJW bist, dann bist Du homophob, Sexist, Rassist.
[re:1] Alexmitter am 28.03. 12:59
+ -1
@Chris Sedlmair: Ich weiß.
[re:2] moribund am 28.03. 14:10
+3 -1
@Chris Sedlmair: Die zwei nervigsten Dinge im Internet:
SJWs und Leute die jede Gelegenheit nutzen um über SJWs zu jammern. ^^
[re:1] Chris Sedlmair am 29.03. 00:52
+1 -
@moribund: Ich jammere höchstens bei jeder 10. Gelegenheit über SJWs... Ich lasse nicht zu, daß SJWs mein leben dominieren... und ich werde sogar Captain Marvel anschauen - unvoreingenommen. Und ja... die fanatischen Anti-SJWs sind im besten Falle auch bekloppt, im schlimmsten wirkliche Sexisten und Rassisten.
[re:3] crmsnrzl am 28.03. 11:21
+7 -2
@Alexmitter: Keine Angst, ihr könnt einer Meinung sein und trotzdem ist nur er homophob. Gleichzeitig schließen homosexuell und homophob einander nicht aus und ist in der Kombination gar nicht mal so selten.

Ob Markus Persson ein Homophob ist, kann ich nicht beurteilen, allerdings bin ich recht sicher, das folgende Zitat qualifiziert ihn als Arschloch.
"If you're against the concept of a #HeterosexualPrideDay, you're a complete fucking cunt and deserve to be shot"
[re:1] Alexmitter am 28.03. 13:02
+3 -1
@crmsnrzl: Nun, ich stimme ihm da zu, es spricht nichts dagegen. Warum sollte ich es ihnen verwähren ihre Sexualität zu feiern wenn wir das auch machen.
Ich finde die Idee generell unsinnig, aber ich werde doch niemandem davon Abhalten sich zu feiern. Weder auf meiner noch auf der hetero seite.
[re:1] moribund am 28.03. 14:16
+2 -3
@Alexmitter:
Stellt sich halt nur die Frage wieso man noch einen #HeterosexualPrideDay braucht wenn man eh schon die bei Weitem dominierende Mehrheit ist und das eh schon auf so ziemlich jeden Tag zutrifft.
Da wirkt die Idee eines #HeterosexualPrideDay halt schon wie eine kindische Trotzreaktion. ^^
[re:1] Alexmitter am 28.03. 15:07
+2 -1
@moribund: Ich frag mich auch warum man einen HomosexualPrideDay braucht, ich brauche ihn auf jeden Fall nicht. Wer seine Sexualität feiern will der soll das eben tun.
[re:2] der_ingo am 28.03. 15:38
+1 -1
@Alexmitter: es geht nicht darum, sich selbst oder seine Sexualität zu feiern. Es geht darum, der Masse die eigene Sichtbarkeit zu demonstrieren. Damit eben nicht irgendwelche Rechten oder Religioten einfach mal so behaupten können, so etwas gäbe es hier nicht. Es geht darum, für gleiche Rechte einzutreten. Es geht darum, Ängste abzubauen und Selbstbewusstsein zu zeigen.

Es geht im Grunde nicht um Party, auch wenn das ein Teil der Veranstaltungen ist.

Wenn man sich ständig verstecken würde, nicht aufallen würde, dann kämen so Leute aus den Löchern gekrochen wie in manchen Staaten, wo ein Präsident einfach mal behauptet, so etwas wie Andersliebende gäbe es in seinem Land nicht. Weil es dort im Verborgenen stattfindet bzw. stattfinden muss. Weil es keine Sichtbarkeit gibt. Weil keine entsprechenden Demonstrationen stattfinden.

Wenn in Köln hunderttausende Schwule, Lesben, Bis, Trans, Inter, was auch immer durch die Stadt ziehen, ist das einfach ein Zeichen, dass es uns gibt. Dass man uns nicht einfach als irrelevant abstempeln kann. Das wir uns nicht verstecken. Darum geht es. Zeichen setzen. Präsenz zeigen.
[re:3] moribund am 28.03. 15:39
+2 -1
@Alexmitter: Naja, es geht wohl weniger um das "Feiern" und eher wie bei vielen Minderheitenthemen hauptsächlich darum mehr und positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und damit eine höhere Toleranz und Empathie zu erreichen.

Ich, als jemand der so ziemlich keiner Minderheit (außer Linkshänder ^^) angehöre kann die Wichtigkeit von sowas wohl schwer beurteilen, aber ich kann mich noch an Zeiten erinnern als die Wahrnehmung in der Öffentlichkeit eine andere war: damalige Schulfreunde von mir haben sich aus Angst erst NACH der Schulzeit geoutet. Wenn sich das verändert (hat) dann profitierst auch du davon, oder nicht? :)

Kurz gesagt:
es geht um gesellschaftliche Veränderung. ^^
Nur welche gesellschaftliche Veränderung will man mit einem #HeterosexualPrideDay erreichen?
[re:4] Alexmitter am 28.03. 16:55
+ -1
@der_ingo: "Es geht darum, der Masse die eigene Sichtbarkeit zu demonstrieren."
Warum? Ich bin um jeden Homosexuellen Politiker oder Sportler tausendmal glücklicher wie für jeden CSD.

"Es geht darum, Ängste abzubauen und Selbstbewusstsein zu zeigen."
Nein, das tut der CSD Teilnehmer nicht. Siehe Oben.

"Wenn in Köln hunderttausende Schwule, Lesben, Bis, Trans, Inter, was auch immer durch die Stadt ziehen, ist das einfach ein Zeichen, dass es uns gibt."
Warum Homo/Bi-sexuelle mit anderen Dingen vermischen?

Was ich mir wünsche sind Menschen die zeigen das es nur eine Sexuelle Orientierung ist, und nicht mehr. Menschen die zeigen das wir normale Menschen sind, wie der Nachbar von neben an. Parties wie der CSD zeigen etwas anderes.
[re:5] Alexmitter am 28.03. 16:58
+1 -1
@moribund: "hauptsächlich darum mehr und positive Wahrnehmung in der Öffentlichkeit und damit eine höhere Toleranz und Empathie zu erreichen."
Genau das gegen teil erzeugen diese Parties. Ich muss mich für meinesgleichen wirklich schämen wenn ich bedenke was Manche von "uns" dort so machen und zeigen und sie dafür nicht rausgeworfen werden. Ich schäme mich für dieses verhalten. Wenn irgendetwas dafür verantwortlich ist das Menschen wie Ich in der modernen Gesellschaft(Religioten ausgenommen) wie Freaks aussehen, dann sind es solche Party Demos und das Privatfernsehen.
Immer-noch, Sexualität ist Sexualität und nicht dafür da seine Persönlichkeit darauf aufzubauen.
[re:2] Der Lord am 28.03. 15:26
+2 -
@Alexmitter: Der Ton macht, wie man so schön sagt, die Musik. Homophob oder nicht, das Zitat qualifiziert Herrn Persson tatsächlich schlicht als A****loch.

Dessen ungeachte halte ich die Sexualitätsfeierei auch für Quatsch - auf beiden Seiten des Regenbogen. Ich bin hetero (und das ist auch gut so ;)) Du bist homo, andere sind bi oder pan oder was weiß ich. Na und? Trotzdem muss ich Dir in einer Kleinigkeit widersprechen.

Ich bin nicht sicher, was Du damit meinst, dass ihr eure Sexualität feiert. Ich nehme mal an, Du meinst den CSD. Der hat aber in meinen Augen nichts damit zu tun Sexualität oder sexuelle Ausrichtung zu feiern. Er hat einen Hintergrund und ist ursprünglich eher eine politische Angelegenheit bzw. ein Gedenktag. Wenn er heutzutage "missbraucht" wird (bitte verstehe dieses Wort nicht falsch), um die Sexualität eines Teils der Gesellschaft zu feiern, und in die Sexualitätsdebatte so etwas wie Normalität einkehren soll, schlage ich vor, diesen Tag allen zu geben. Das Konzept eines "Heterosexual Pride Day" ist Unsinn und macht nicht gleich. Es trennt noch mehr. Macht aus dem CSD einen "Sexual Pride Day" (bitte nicht abkürzen, das könnte missverstanden werden!), an dem ALLE feiern und einen großen Umzug veranstalten. Wenn man sowas unbedingt feiern muss. Ich glaube, bezüglich des Unsinns sind wir uns einig.
[re:1] der_ingo am 28.03. 15:41
+ -
@Der Lord: auf einem CSD sind normalerweise LSBTI und Freunde eingeladen. Ausgrenzung sollte es damit dort eh nur denen gegenüber geben, die auch eben jene LSBTI und Freunde ausgrenzen.
[re:2] Alexmitter am 28.03. 17:00
+ -1
@der_ingo: Wieso diese Vermischung? Wieso muss ich für Menschen Lobbyarbeit betreiben die gar nichts mit dem Thema Homo und Bisexualität zu tun haben. Ich bleibe gerne in der LGB Community, ausschließlich.
[re:3] crmsnrzl am 28.03. 18:59
+ -
@Alexmitter: Tja und ich finde, wer der Meinung ist, das Menschen, welche die eigene Meinung nicht Teilen, den Tod verdienen, ist ein Arschloch.
[re:1] Alexmitter am 28.03. 19:02
+ -1
@crmsnrzl: Tja, und ich finde, wer Ironie nicht versteht, der bla bla bla. Entweder du bist neu im Internet, oder dir ist nicht bewusst das Twitter kein Kindergarten ist.
[re:2] crmsnrzl am 28.03. 19:39
+1 -
@Alexmitter: Was genau ist an seinem Tweet ironisch? Kann es sein, dass du nicht weißt was Ironie ist?
[re:3] Alexmitter am 28.03. 20:22
+ -1
@crmsnrzl: Ich bin nicht blind.
[re:4] crmsnrzl am 29.03. 08:47
+1 -
@Alexmitter: Du weichst aus. Bitte erläutere, was genau ist ironisch an seinem Tweet:
"If you're against the concept of a #HeterosexualPrideDay, you're a complete fucking cunt and deserve to be shot"
[re:5] Alexmitter am 29.03. 09:23
+ -1
@crmsnrzl: Ich glaube ich muss wirklich nicht mehr sagen, denn es schreit einem förmlich ins Gesicht. Wenn du es nicht siehst, dann tut es mir leid.
[re:6] crmsnrzl am 29.03. 09:46
+ -
@Alexmitter: Du weichst schon wieder aus und deine Antwort schreit einem ins Gesicht, dass du nicht weißt, was Ironie ist.
[re:7] Alexmitter am 29.03. 23:26
+ -1
@crmsnrzl: Ich glaube Du suchst verzweifelt nach dem "/s" am ende seines Satzes. Aber ernsthaft, wie soll ich jemanden Ironie erklären der sie offensichtlich nicht kennt.
[re:8] crmsnrzl am 01.04. 11:26
+ -1
@Alexmitter: Ich weiß was Ironie ist du Genie. Du sollst erklären, was an seinem Zitat ironisch ist. Hör auf auszuweichen.
[re:9] Alexmitter am 01.04. 19:38
+ -1
@crmsnrzl: Es tut mir leid, wenn es dir nicht förmlich ins Auge sticht kann ich so viel erklären wie ich will, es wird nichts bringen.
[re:10] crmsnrzl am 02.04. 08:49
+ -
@Alexmitter: Hör auf auszuweichen und mach den Versuch!
[re:4] HardStyler3 am 28.03. 13:17
+ -
@Alexmitter: ich glaube du warst schon länger nicht mehr auf Twitter oder?
Der Typ ist voll auf dem "they will replace us" trip, er ist richtig krank.
[re:1] Alexmitter am 28.03. 15:08
+ -1
@HardStyler3: Bitte formuliere den Satz nochmal mit Punkt und Komma
[o4] Gast11962 am 28.03. 10:46
+2 -3
Unsympathischer Zug von Microsoft, aber ...
Stellt man sich die Frage, wie viele Produckte/Firmen Microsoft übernommen hat, um im Nachhinein sie so umzufirmieren das die Ursprünge verschwinden, ist das für mich wenig überraschend.

Was mich aber wundert, wieso hat Perssons sich seine "Urheberschaft" und deren Würdigung nicht beim verkauf zusichern lassen, oder hat er und es wird ignoriert?
[re:1] crmsnrzl am 28.03. 11:32
+5 -
@Gast11962: Auch an dich: Lies den Artikel. Niemand macht ihm die Urheberschaft streitig.

Man hat aus der Liste von möglichen Texten im Splash-Screen jene mit Verweis auf ihn gestrichen.
Das heißt zwischen "Wow!", "Legal in Finnland!", "Peter Griffin!", "Vote for net neutrality!" und "Touring complete!" fehlt nun "Made by Notch!". Mehr nicht.
[re:1] Gast11962 am 28.03. 12:19
+ -4
@crmsnrzl: Lesen?

Wo habe ich denn geschrieben, dass die "Urheberschaft" streitig gemacht wird?

Mir ging es nur darum das man als "Urheber" sich durchaus beim verkauf auf eine Würdigung bestehen kann, in dem man vertraglich festlegt, wo und in welcher Form diese zu erfolgen hat.
Die Frage ist also, gab es einen entsprechenden Vertragspassus und wir er jetzt ignoriert?
[re:1] crmsnrzl am 28.03. 18:43
+ -
@Gast11962: Mein Fehler, Schande über mich. Selbstredend hast du nur die "Würdigung" und nicht die Urheberschaft gemeint, deshalb hast du auch explizit "seine Urheberschaft und deren Würdigung" geschrieben.

"Was mich aber wundert, wieso hat Perssons sich seine "Urheberschaft" und deren Würdigung nicht beim verkauf zusichern lassen, oder hat er und es wird ignoriert?"

Wie wäre es mit einer dritten Option? Er braucht sich seine Urheberschaft überhaupt nicht vertraglich zusichern lassen, weil er sie per Gesetz gar nicht erst abtreten kann. Er braucht sich weiterhin deren Würdigung nicht zusichern lassen, weil sowieso bekannt ist, das es von ihm stammt, die Millionen von MS ihn über dies ohnehin hinwegtrösten und sein Ego auch ohne Nennung im Splash-Screen klar kommt. MS braucht keinen Vertragspassus ignorieren, weil dieser nicht existiert und es sowieso üblich ist, sich beim Thema "Würdigung" den Credits zuzuwenden ... wo er übrigens noch immer der aller Erste ist, der aufgeführt wird.

"Mir ging es nur darum das man als "Urheber" sich durchaus beim verkauf auf eine Würdigung bestehen kann, in dem man vertraglich festlegt, wo und in welcher Form diese zu erfolgen hat."

Das kannst du dir schenken, worum es dir ging ist nur all zu deutlich.
[re:2] DON666 am 28.03. 11:32
+ -2
@Gast11962: Oder ist das Ganze im Prinzip vielleicht auch völlig egal und wäre ohne einen Artikel wie diesen hier eh niemandem jemals aufgefallen?

Viele "Themen" werden hier aber auch bis zur Schmerzgrenze ausdiskutiert, obwohl es eigentlich nach durchschnittlichem menschlichen Ermessen gar keine sind.

So, jetzt hab ich mich selbst auch noch damit beschäftigt...
[re:3] Ryou-sama am 28.03. 11:45
+1 -
@Gast11962: Das machen andere nicht anders. Dass MS den ursprünglichen Entwickler im Spiel erwähnt ist nur eine nette Geste, mehr nicht.
[re:1] crmsnrzl am 28.03. 18:51
+ -
@Ryou-sama: Die Texte die gestrichen wurden gab es mit ziemlicher Sicherheit bereits vor dem Verkauf an MS. Damit wurden sie von Notch und seiner Firma selbst hinzugefügt.

Das entfernen der Texte durch MS ist damit wohl kaum eine nette Geste. Und das ursprüngliche hinzufügen durch den "Gewürdigten" selbst, dürfte ebenso wenig als nette Geste durchgehen.
[re:4] Blubbsert am 28.03. 11:48
+2 -
@Gast11962: Wieso Unsympathisch? Dass ein Name verschwindet passiert doch ständig.
Bäcker Müller verkauft seinen Laden an Bäcker Meier.
Meier entfernt natürlich alle Müller Namenserwähnungen.

Man nennt es im Ort vielleicht immer noch "Ich geh zum Bäcker Müller.", aber trotzdem ist jetzt Bäcker Meier.

Und Notch hatte mit MC seit der "Final" (Nov. 2011) kaum noch was am Hut.
Eigentlich gar nichts mehr.
Er hat nämlich alles ans Team abgegeben & hat selbst ein anderes Projekt begonnen. Welches aber wohl auch inzwischen auf Eis liegt.
[re:1] Gast11962 am 28.03. 12:26
+ -1
@Blubbsert: OK, die Meinungen bei Kunst gehen weit auseinander, aber was ich so am Rande mitgekriegt habe, erfreut sich Minecraft einer "großen" Beliebtheit.
Jetzt kann man darüber streiten, ob Minecraft ein "Gesamtkunstwerk" ist, dessen Schöpfer wohl unwidersprochen Perssons ist.

Als Schöpfer hat er wie andere einen Anspruch, dass er genau so gewürdigt wird, nimmt man ihn das weg, ist das so (Aufgeblähte Analogie) als wenn man sich einen Picasso kauft und die Signatur wegkratzt, um sie durch seine Eigne zu ersetzen.
[o5] siko am 28.03. 12:24
+9 -
Bei 2.4 Milliarden . pffff und jetzt :D Der lacht sich einen
[re:1] Play-Land2008 am 28.03. 12:46
+2 -
@siko: so und nicht anders... als ob ihn das noch interessiern würde!
[re:2] skrApy am 28.03. 12:52
+2 -
@siko: absolut juckt denen sicher keinen Meter...
[re:3] Kobold-HH am 28.03. 15:08
+ -
@siko: Es sei ihm auch gegönnt. Und auch wenn M$ seinen Namen getilgt hat, so ist und bleibt Minecraft sein geistiges Kind. Notch = Minecraft 4 ever.
[o6] NetReaper am 28.03. 13:17
+2 -
Homophobe Tweets?
Da will ich doch mal lieber die Primärquelle sehen bevor ich sowas glaube.

Ja, er hat der Social Justice Warrior-Empöreria mehrfach deutlich gesagt was er von ihnen hält. Aber das macht ihn nicht homophob.
[re:1] Alexmitter am 28.03. 19:11
+2 -1
@NetReaper: Er wurde als Homophob bezeichnet weil er CSD und Ähnliches anprangert, das mache ich auch als Homosexueller. Und er wurde als Homophob angeprangert weil er die Geschlechtsidentitätsstörung als das bezeichnet was es ist, eine Psychische Krankheit die ordentlicher Behandlung bedarf was betroffenen derzeit verwehrt wird. Auch etwas dem ich 100% zustimmte.

Es ist praktisch erstaunlich was Heutzutage alles Homophob ist.
[re:1] Tomarr am 28.03. 20:10
+1 -
@Alexmitter: Das sind haslt die heutigen Totschlagargumente mit denen jegliche, eventuell auch wertvollen Diskussionen, von Jenen die anderer Meinung sind halt gleich im Keim erstickt werden.

Das ist genau so wie wenn Israel sagt "Wir müssen die Palestinenser angreifen um unsere Grenzen zu schützen, ihre Häuser vernichten..." usw. Wenn du denn fragst wer denn die Palestinensichen Grenzen vor Isreal schützt bist du ja auch gleich rechtsextrem.

Genauso ist das bei Homosexuellen, bei Flüchtlingen, bei keine Ahnung was... Immer wenn du eine Minderheit in ihrem Verhalten kritisierst, und sei es nur mit dem Hinweis dass du persönlich es für falsch hälst, kommt gleich ein passendes Totschlagargument mit dem du difsrmiert wirst.
[o7] kadda67 am 28.03. 15:04
+ -
Der Titel und die News sind nicht ganz richtig. Sein Name bleibt trotzdem noch im Abspann enthalten.
[o8] leander am 28.03. 21:09
+ -
Wie respektlos von Microsoft Notch als Gründer von Minecraft zu entfernen. Kein Wunder das Microsoft in Zukunft seinen Mitarbeitern den Spass am Arbeitsplatz verbietet wie keine Aprilscherze bei Microsoft. Und so ein trauriges Problem kann jeden treffen, nicht nur den wahren Gründer von Minecraft. Alles wird gelöscht.
[re:1] crmsnrzl am 29.03. 10:24
+ -
@leander: Lies den Artikel. Sie haben nicht "Notch als Gründer von Minecraft" entfernt.

Um mich selbst zu zitieren:
Man hat aus der Liste von möglichen Texten im Splash-Screen jene mit Verweis auf ihn gestrichen.
Das heißt zwischen "Wow!", "Legal in Finnland!", "Peter Griffin!", "Vote for net neutrality!" und "Touring complete!" fehlt nun "Made by Notch!". Mehr nicht.
[re:1] leander am 29.03. 19:43
+ -
@crmsnrzl: die Kids wie mein Sohn sind mit Minecraft aufgewachsen und dann wird ihr Idol im Spiel entfernt, das sind Kleinigkeiten aber die Kids von heute merken jede Änderung nach den Updates. Ich weiss nur das mein Sohn mit seinen Kumpels die alte Minecraft Version zocken vor der Übernahme von Microsoft, weil dort die Texturen klassisch oder oldscool sind.
[re:1] crmsnrzl am 29.03. 21:46
+ -
@leander: Wenn sie sowieso die alte Version von vor der Übernahme spielen, was juckt es dich dann? Das Idol zumindest scheint kein Problem damit zu haben.
[o9] Lulu2k am 28.03. 21:40
+ -
Hätte sowas Sony gemacht, wäre hier die Hölle los... Ich finde sowas absolut NOK! erweitern, bugfixes und nützliches hinzugfügen und anpassen, aber sowas zu entfernen ist einfach unnötig!
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