Twitter-Prank: Änderung des Geburtstags sorgt für gesperrte Accounts

Von Stefan Trunzik am 27.03.2019 13:39 Uhr
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Witzbolde verbreiten aktuell auf Twitter die Nachricht, dass sich das Farbschema des sozialen Netzwerks ändern lasse, wenn man denn sein Geburtsdatum auf den Jahrgang 2007 umstellen würde. Das einzige was jedoch passiert: Der Twitter-Account wird gesperrt.

Der 1. April mit seinen beliebten Internet-Scherzen steht vor der Tür, doch schon jetzt verbreitet sich ein eher unangenehmer Prank im sozialen Netzwerk Twitter. Einige Nutzer fordern ihre Follower und Freunde dazu auf, ihr Geburtsjahr auf 2007 zu ändern. Dadurch sollen neue Farben und Designs den Twitter-Client weniger langweilig aussehen lassen. Ein Wunsch, den viele Netzwerker bereits gegenüber dem US-amerikanische Unternehmen geäußert haben. Die Umstellung des Geburtstags hilft dabei aber nicht, ganz im Gegenteil.


Stellt man heute sein Geburtsjahr auf 2007 um, mutiert man virtuell zu einem 12 Jahre alten Nutzer. Das verstößt offiziell gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerks, für dessen Nutzung man ein Mindestalter von 13 Jahren erreicht haben muss. Was also folgt ist eine Sperrung des Twitter-Accounts. Der Support ist bereits auf dieses Thema aufmerksam geworden und warnt seine Nutzer entsprechend.

In den Twitter Datenschutzrichtlinien steht eindeutig geschrieben:

"Unsere Dienste wenden sich nicht an Kinder und Sie dürfen unsere Dienste nicht benutzen, wenn Sie nicht mindestens 13 Jahre alt sind. Sie müssen ebenfalls alt genug sein, um in Ihrem Land der Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten zustimmen zu können (in manchen Ländern können wir es Ihren Eltern oder Ihrem Vormund gestatten, dies in Ihrem Namen zu tun). Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein, um Periscope zu nutzen."

Was sonst in eine umfangreiche Ve­ri­fi­zie­rungs­pro­ze­dur ausarten kann, versucht Twitter mit einem einfachen Formular zu lösen. Ist man also "Opfer" des Streiches geworden, werden einem nach der Sperrung des Accounts pas­sen­de Hinweise geliefert, wie dieser wieder zu ent­sper­ren ist. Aufgrund der vermehrt ein­ge­hen­den Anfragen kann es dazu kommen, dass Twitter mehrere Stunden für die Reaktivierung des Benutzerkontos benötigt. Man sollte also immer vorsichtig im Netz unterwegs sein und solche Aktionen stets skeptisch betrachten.

Siehe auch: Aufreger und Lustiges aus der IT-Welt
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