Google stellt Stadia vor: Spiele-Streaming in 4K-HDR mit 60 FPS

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[o1] mryx am 19.03. 20:10
ich gebe dem ganzen 2 Jahre. Danach stellt Google es wieder ein. So wie alles andere auch
[re:1] mTw|krafti am 19.03. 20:19
@mryx: reicht denen auch. 2 jahre volle überwachung direkt übern stream. Einfacher gehts nicht.
[re:1] Alexmitter am 19.03. 20:28
+16 -
@mTw|krafti: Hast du angst man spioniert dich beim Videospielen aus?
[re:1] feikwf am 20.03. 22:52
+ -
@Alexmitter: Hast du Angst Google spioniert dein Surfverhalten aus, wenn du Chrome benutzt? Hast du Angst Google trackt permanent deinen Standort, wenn du Android benutzt? Hast du Angst Google spioniert deine Google-Suchanfragen aus? Oh wait... Es ist das verdammte Geschäftsmodell von Google alle auszuspionieren! Jeder Google Dienst der benutzt wird, vervollständigt das persönliche Profil welches Google von dir hat. Was spielst du, wann spielst du, was sprichst du ins Micro, was passiert bei dir im Hintergrund, mit welchen Leuten spielst du, auf welchem Gerät spielst du, wo befindest du dich wenn du spielst. Bist du tatsächlich so naiv zu glauben, Google kann mit diesen Daten nichts anfangen? Mit diesen Daten verdient Google Jahr im Jahr Milliarden.
[re:1] Alexmitter am 21.03. 12:27
+ -1
@feikwf: Ich hab den Aluhut gefunden
[re:2] FatEric am 20.03. 09:11
+2 -
@mryx: Das ist bei Google eigentlich fast nur mit Diensten passiert, bei denen man nicht zu den ersten gehört hat. Hier habe ich das Gefühl, dass man von Anfang an alles richtig machen will. Zumindest liest es sich so und Google hat das Zeug dazu, es richtig zu machen. Ich glaube schon, dass Spielestreaming zum nächsten großen Ding werden kann. Probleme wie Latenz sind mit Tricks gefühlt auf 0 zu drücken. Technisch ist sowas umsetzbar. Einziges Problem sehe ich bei den Kosten. Dabei muss man aber bedenken, dass man einerseits die Hardware nicht mehr kaufen muss und ggfs. auch die Spiele nicht mehr. Ein Konsolenspiel kostet bei Release meist über 50€
[re:3] BufferOverflow am 20.03. 18:07
+ -
@mryx: Phil Harrison hat zumindest tiefsten Einblick bei Playstation und anschließend bei Xbox, bevor er zum Konkurrenten Google ging.

Kleines trojanisches Pferd
[o2] bigfraggle am 19.03. 20:21
+3 -3
Bin mal gespannt, wie gut der Durchschnittsbürger das mit seinem Internetanschluss nutzen kann - zumindest in 4K, mit HDR und in 60 fps.
[re:1] Ryou-sama am 19.03. 20:58
@bigfraggle: Deutschland ist nun mal nicht der Hauptmarkt. Andere Länder machen das mit dem Internet deutlich besser.
[re:1] bigfraggle am 19.03. 22:01
+1 -3
@Ryou-sama: War nur ne allgemeine Frage. Dass Deutschland hier nicht vorneweg geht, ist klar. Dennoch ist es aber auch nicht so, dass in der restlichen EU oder in den USA alle einen 100er Anschluss oder ähnlich haben.
[re:1] Kobold-HH am 20.03. 06:49
+1 -1
@bigfraggle: Europa und Amerika sind auch nicht der Mittelpunkt der Welt. Asien ist viel Technikaffiner und dort gibt es mehr Menschen als im Rest der Welt zusammen.
[re:1] bigfraggle am 20.03. 07:48
+2 -
@Kobold-HH: In Asien nutzen die Leute aber weniger Google. Insofern ist es doch durchaus interessant und eine berechtigte Frage, wie der Service in Googles Hauptmärkten nutzbar ist, oder etwa nicht?
[re:2] Edelasos am 20.03. 08:46
+1 -
@Kobold-HH: im Grossteil von Asien ist Google praktisch inexistent. Und wie schwierig z.B. der Japanische Markt für Amerikaner ist, zeigt sich am Beispiel von Microsoft und der Xbox.

Dort gibts nur eine Domination und die heisst: Nintendo.
[re:2] Ludacris am 20.03. 09:09
+ -1
@bigfraggle: Über meine 75Mbit Leitung geht das locker. Nachtrag: Warum ich denke, dass es geht: weil ich erst gestern wieder Videoaufnahmen in 4K von meinem Server in Frankreich gestreamt habe. Netflix zum Beispiel gibt als empfohlene Bandbreite für 4K HDR Streams 25 Mbit/s an
[re:1] FatEric am 20.03. 09:16
+2 -
@Ludacris: Du darfst hier aber Netflix nicht als Maßstab nehmen. Zumindest nicht bei Spielen, bei denen eine gewisse Reaktionszeit gefordert ist. Das Videomaterial von Netflix ist massiv komprimiert. Die Kompression funktioniert dabei aber auch so, dass Annahmen über die Zukunft getroffen werden können, was bei einem Film kein Problem ist. Man weiß einfach, welches Bild in 1, 2 oder 5 Sekunden kommen wird. Das funktioniert bei Spielestreaming so nicht und auch das encodieren von aufwendig komprimierten Videomaterial dauert etwas. Das ist alles Zeit, die man beim Spielestreaming nicht hat. Ich habe mal gelesen, dass für FullHD schon rund 50 Mbit/s benötigt werden.
[re:3] MoeD am 20.03. 09:13
+ -
@bigfraggle: Über Parsec Gaming funktionert das Streamen von Spielen schon recht gut. Wüsste nicht, warum Google das nicht hinkriegen sollte.
[re:1] bigfraggle am 20.03. 16:12
+ -
@MoeD: Sicherlich bekommt Google das grundsätzlich hin. Die Frage ist nur, wieviel von der propagandierten Qualität letztendlich beim Durchschnittsspieler - meinetwegen auch weltweit - ankommt. Ich fürchte halt, dass es am Ende bei ganz vielen Spielern lange Gesichter gibt, weil die Quali eben nicht an PC/Xbox/PS4 herankommt. Und wer darauf nicht viel wert legt, weil er wenig spielt, fährt am Ende mit ner günstigen Konsole vielleicht sogar günstiger im Vergleich zu einem Abo.
[o3] Qiuuby am 19.03. 20:23
stimmt alle google dienste wurden eingestellt...
[o4] Alexmitter am 19.03. 20:26
+1 -1
Komprimierung, Input und Output lag und natürlich das Problem das man die spiele nicht besitzt werden das ganze höchstens für Casual Gamer interessant machen. Nur hat google wohl vergessen das die kein Interesse in die präsentierten spiele haben.
Aber vielleicht werden wir mehr spiele mit direkter Vulkan Unterstützung sehen was natürlich schön wäre.
Ich überlebe aber auch mit DXVK und ähnlichem sehr angenehm. Ich hoffe ja mal das id software das neue Doom mal nativ zur Verfügung stellt, läuft zwar auch in Wine perfekt, aber wenn sie schon intern einen port haben können sie ihn auch veröffentlichen.
[o5] DRMfan^^ am 19.03. 21:00
+2 -4
Ich kann mir noch immer nciht vorstellen, dass das latenzbedingt ordentlich funkrioniert....
[re:1] Alexmitter am 19.03. 21:12
+2 -5
@DRMfan^^: Wird es nicht, noch nicht mal mit unglaublich hässlicher Kompression. Latenz, Framedrops und mehr wird unmöglich zu umgehen sein.
Jeder der schon mal in home lan game streaming gemacht hat kann dir bestätigen wie schlimm das schon ist, und jetzt stell dir das über Internet vor.
[re:2] serra.avatar am 19.03. 21:12
+3 -1
@DRMfan^^: naja wenn du mal Telemedizin in Echtzeitanwendung und entsprechender Anbindung gesehen hast, da ist doch "Spielestreaming lediglich Kinderkacke dagegen ... nur in D eben nicht mit den üblichen Hausanschlüssen realisierbar.
[re:1] DRMfan^^ am 19.03. 22:06
+1 -1
@serra.avatar: Wenn du ne Glasfaser von einem Krankenhaus zum anderen legst - naja, dann ist das wohl etwas anderes :D
[re:1] serra.avatar am 20.03. 06:05
+1 -
@DRMfan^^: zeigt aber sehr schön auf das das technisch problemlos machbar ist, scheitern tut es nicht an der Machbarkeit sondern das die äußeren Umstände hier einfach nicht gegeben sind! Die normal üblichen Anbindungen in D geben das einfach nicht her.
[re:1] DON666 am 20.03. 08:42
+ -
@serra.avatar: Ich wage mal zu behaupten, dass Telemedizin technisch anspruchsloser ist als High-End-Gaming. Da muss schließlich nix berechnet, sondern lediglich Bildmaterial und (falls der Arzt da auch aktiv was machen will) ein paar Steuerkommandos für das endoskopische Gerät am anderen Ende übertragen werden. Noch dazu passiert alles, was da letztendlich passiert, in einem eher gemächlichen Tempo, verglichen mit z. B. einem Shooter.
[re:2] serra.avatar am 20.03. 09:18
+ -
@DON666: tja und da irrst du eben, aber gut wenn man da nicht in der Materie drinn ist ... ist das auch verständlich ;p
[re:3] DON666 am 20.03. 09:53
+ -
@serra.avatar: Na los, erzähl. Bin selbst in einer Klinik tätig, zwar nicht als Arzt, hab aber (wegen IT-Abteilung) ein klein wenig mit Technik zu tun.... Also vielleicht Leute nicht direkt hochnäsigerweise als dumm/unwissend darstellen. ;P

EDIT:
Der Unbedarfte, der das ganze Zeugs meist nur aus der Glotze kennt, mag "Medizin" automatisch gleichsetzen mit "High-Tech", das ist aber eine Fehlannahme. Wenn der Laden nicht grad "Charité" o. ä. heißt, wird da nämlich auch nur mit Wasser gekocht, allein schon aus finanziellen Gründen.
[re:4] DRMfan^^ am 20.03. 14:20
+ -
@serra.avatar: Ja natürlich, c is the limit. Aber die Kunden sitzen leider an realen Endkunden-Anschlüssen
[re:2] Ludacris am 20.03. 09:15
+ -
@DRMfan^^: Ins Krankenhaus? Das ist ja einfach. Telemedizin ist interessant wenn es auf einer Offshore Plattform gemacht wird ;)
[re:3] Wuusah am 20.03. 00:12
+1 -
@DRMfan^^: ich hab eben ein Video gesehen wo Doom Eternal darauf gespielt wurde und man hat keine Verzögerungen gesehen. Dass der einen Action Shooter so gut damit spielen konnte ist sehr eindrucksvoll.

Natürlich haben die da perfekte Konditionen geschaffen um das so gut spielbar zu haben aber wenn das auch nur halbwegs so gut funktioniert dann kann man langsamere Spiele absolut problemlos spielen
[re:1] DRMfan^^ am 20.03. 14:15
+ -
@Wuusah: Bei Brettspiel-Ablegern ist das natürlich kein Problem. Bei spielen, wo Reaktionszeiten essentiell sind, sieht das denke ich ganz anders aus.
[re:1] Wuusah am 20.03. 14:20
+ -
@DRMfan^^: Man muss zwei Dinge beachten:
1. Wir haben hier extremst hohe Ansprüche. Dies ist ein Produkt für Leute, die nicht einen gaming PC oder Konsole haben. Deren Ansprüche sind deutlich niedriger. Es gibt Leute, die kriegen die Krise, wenn ihr Smartphone hier und da ruckelt oder lädt und sich dann 500€+ Geräte kaufen. Und gibt Leute, die kaufen sich für 100€ ein Smartphone und sind begeistert wie toll das läuft.
2. Sie haben das extremste Beispiel gebracht was man bringen konnte: Doom. Und es war spielbar. Laut Erfahrungsbericht war eine Verzögerung merkbar, aber es war dennoch sehr gut spielbar. Langsamere Spiele werden wesentlich weniger ein Problem darstellen.
[re:2] DRMfan^^ am 20.03. 14:21
+ -
@Wuusah: Du musst als zuschauer eine Verzögerung nicht sehen, um sie als Spieler wahrzunehmen.
[re:4] FatEric am 20.03. 09:38
+ -
@DRMfan^^: Das funktioniert aber.
[re:1] DRMfan^^ am 20.03. 14:18
+ -
@FatEric: Unter wlechen (Labor?)umständen?
Das Signal wird errechnet, kommt bei dir an (1), du reagierst mit einer Eingabe (2) und die Reaktion kommt zu dir (3) - Es muss also 3mal eine Übertragung stattfinden in allerhöchstens 100ms, eher deutlich weniger. Rechenzeiten, inbegriffen.
[re:1] FatEric am 20.03. 14:36
+ -
@DRMfan^^: Glasfaser schafft einen Ping von 10 ms problemlos teilweise sogar weniger. Ich hab son Anschluss und Google spricht ja davon, die Server sehr nah an den Kunden zu bringen. Frankfurt oder München reicht da erst mal völlig.
Und du nimmst einen Weg zu viel mit in deine Berechnung. Das Bild ist eh schon bei mir da. Jetzt schicke ich einen Steurungsbefehl -> 10ms der sofort verarbeitet wird und das Bild kommt zurück. Nochmals 10ms.
Sehe ich einen Gegner, ist das halt 10 ms alt das Bild. Jetzt schieße ich und diese Information wird 10 ms später in der Cloud berechnet, also ob getroffen oder nicht.
Deine 100 ms werden aber so oder so locker eingehalten, wenn der Anschluss das hergibt. Dafür braucht es kein Labor sindern stink normale Anschlüsse, die zugegebenermaßen noch selten sind.
Aber wenn sich das Cloudgaming mal durchsetzt, dann braucht man eh neue Rechenzentren. Dann baut man nicht ein großes sondern viele kleine. Google hat dazu die finanziellen Mittel.
Amazon ist übrigens der nächste Konzern, der ähnliches plant wie Google und die haben schon über ganz Deutschland verteilt große Flächen für die Logistik. Baut man halt daneben noch ein Rechenzentrum hin.
[re:1] DRMfan^^ am 21.03. 12:23
+ -
@FatEric: Genau. Wenn der Anschluss es hergibt. FTTH haben wieviel Prozent der deutschen haushalte verfügbar? ....

Du zielst auf Basis eine zusätzlich 1/2RTT alten Bildes. Und es addiert sich zur Reaktionszeit - also zählt die Latenz dieser Übertragung sehr wohl.
[re:2] FatEric am 21.03. 12:38
+ -
@DRMfan^^: VDSL hat nen Ping von 20ms und das ist inzwischen wirklich sehr weit verbreitet. Jeder, der das bisher testen konnte, sagt halt auch, dass es funktioniert. Und Google nimmt halt da jetzt keine Rücksicht auf die Technikfeindlichkeit in Deutschland. Andere Länder sind mit Glasfaser einfach weiter und irgendwann muss man halt mal was starten.
Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie das später mal funktionieren wird und werde das testen.
[re:3] DRMfan^^ am 21.03. 17:20
+ -
@FatEric: Das heißt: Spieler aus Deutschland werden Nachteile haben bzw allgemein Nutzer mit höher-latentiger Anbindung
[re:4] FatEric am 21.03. 17:32
+ -
@DRMfan^^: Es gibt in Deutschland rund 2 Millionen FTTH Anschlüsse. Nur werden die kaum genutzt.
[re:5] DRMfan^^ am 21.03. 18:56
+ -
@FatEric: 2 Mio bei > 40 Mio Haushalten heißt eine Chance von <5% - Na dan viel Glück.
[o6] sprees am 19.03. 21:22
+4 -1
Für mich ist die Technik gar nicht das Entscheidende. Das allerwichtigste wird der Content bleiben und da bin ich skeptisch. Denn das ist auch das Problem bei Nvidia mit Geforce Now oder ebenfalls bei Playstation Now.

Die Breite Masse hat keinen Bock für solche Preise alte Schinken zu zocken, die man meistens vor ein paar Jahren schon durchgezockt hatte oder einfach fast keine großen und erfolgreichen Marken im Katalog hat. Wahrscheinlich werden ein oder zwei große AAA Games drin sein und der Rest wird eher Wühltischgames betreffen. Siehe Playstation und Geforce Now

Auch Netflix funktioniert nur durch seinen guten und angesagten Content.

Aus diesem Grund wird es in meinen Augen wieder so ein überteuertes Nischending werden, wie die Vorgänger mit dem Unterschied das wir uns alte Grafik nun dann in 4K reinziehen können
[o7] Cihat am 19.03. 21:39
+ -
Was braucht man da für eine Leitung?
[re:1] wertzuiop123 am 19.03. 21:45
+ -
@Cihat: 50mbit (also als minimum angegeben bei 4k glaub ich) eurogamer gibt an 15 mbit für developer zwecke. manche schreiben mit 50 war in der beta phase die verzögerung auch für casual gamer merkbar
[re:2] feikwf am 20.03. 09:15
+ -
@Cihat: Ne lange ;)
[re:1] Cihat am 20.03. 11:26
+ -
@feikwf: ein langen habe ich ;)
[o8] FuzzyLogic am 19.03. 21:48
+1 -
Ich denke mal dass das seitens Google eine Investition in die Zukunft ist. Die durchschnittliche Bandbreite in den meisten Ländern dürfte Stand heute nicht ausreichen, um es in naher Zukunft lukrativ für Google zu machen. Aber Streaming wird mit Sicherheit die Zukunft sein, wenn man heute schon Anfängt seine Erfahrungen auf dem Gebiet zu sammeln und in die notwendige Infrastruktur investiert, dann könnte man sich für die Zukunft ekbwn angenehmen Vorsprung verschaffen.Wenn man jetzt mal die technischen Hürden außen vor lässt ubd sich vorstellst das funktioniert reibungslos, dann ist das in mehrfacher Hinsicht eine Goldgrube für Google. Einmal durch die Abo-Einnahmen sowie Provision am Spieleverkauf und dann durch die ganzen Lets Player, wo die zuschauer nur auf "Play" klicken müssten und ins Spiel einsteigen würden. Da wären einige Spielanbieter wohl willig hübsche Summen auf den Tisch zu legen für Produktplatzierung.
[re:1] Blubbsert am 19.03. 22:48
+ -
@FuzzyLogic: Ich muss deinen Kommentar leider etwas zerrupfen:
Ob es für Google Lukrativ wird, glaube ich nicht so ganz. Hardcoregamer werden daran kein Interesse haben. Dafür ist das System noch zu Fehleranfällig. Und ob Casualgamer davon angesprochen werden, wird man erst sehen wenn man das Spieleangebot & den Preis kennt.
Ich würde da eher eine 0 auf 0 Rechnung sagen.

Die Erfahrung im Gaming Streaming hat man ja schon. Stichwort OnLive.
Klar, ist ein paar Jahre her.
Ich sehe auch keine Vorteile von Gaming Streaming.
Man ist abhängig vom Internet. Kein Internet, kein Gaming.
Ist ja auch ein Kritikpunkt bei Video & Musik Streaming.
Und was ist, wenn das Angebot mal eingestampft wird? Was ist mit meinen Spielständen?
Wenn ich Spielstände Lokal auf einer Konsole habe, dann ist die nicht davon abhängig. Auch die Spiele, die man Physisch oder zumindest auf einer Festplatte hat, kann man dann noch spielen.

Und zu den LetsPlayern: Glaub für die ist das nix. Die werden das mal testen, aber dann lieber lassen.
LetsPlayer spielen lieber mit Leuten, denen sie vertrauen. Oder wenn dann Spiele, bei denen der User selbst nicht interagieren kann.
Man stelle sich mal vor, die würden das machen & dann meint ein Zuschauer da Rassistische oder Sexistische Kommentare loszulassen.
Dann hat der LPer ganz schnell ein Problem. Twitch & YouTube sehen sowas bestimmt nicht gerne. Der LPer hat halt zu verantworten, was man in seinem Stream sieht & hört.
[o9] RuhM-79 am 20.03. 07:26
+4 -
Ich benutze aktuell schon einen Shadow-PC zum zocken und hab gute Erfahrungen gemacht.
Die Technik hat bei Shadow noch seine Aussetzer, ist aber auch eine sehr kleine Firma mit neuer eigener Technik.

Aber es funktioniert besser als die meisten hier glauben würden !

Ich glaube wenn ein Gigant wie Google mit ihren großen Servern sagt das anbietet wird es ne klasse besser sein als Shadow und dann glabut mir kann man damit jede Konsole ersetzen.

Ich bin gespannt auf das Geschäftsmodell.
Abrechnung nach Stunden oder ein Abo ?
ein Abo nur für die Technik und die Spiele muss man sich kaufen ?
Oder ein Abo wo der "Gamepass" schon drin ist und ich einfach alles zocken kann was sie anbieten ?
Das wird echt interessant.
[re:1] DailyLama am 20.03. 08:29
+2 -
@RuhM-79: Es muss fast pro Stunde sein. Wie kann man Powergamern, die Hardware lange blockieren das selbe Angebot machen wie Casual Gamern? Da muss der zweite extrem draufzahlen. Es muss für den Casual Gamer sehr günstig sein und für den Powergamer maximal die selben Kosten haben wie ca 1/3 eines guten Systems (pro Jahr). Dann zahlt es sich aus, da Google sicher jährlich GPUs und CPUs aufrüsten wird, und das wird zuhause sehr teuer.

Es ist halt was ganz anderes als Video-Streaming. Hier wird wirklich teure Hardware von einer Person besetzt.

Aber lassen wir uns überraschen :)
[re:1] FatEric am 21.03. 12:48
+1 -
@DailyLama: Ich denke auch, dass sich sowas wie Stunden anbieten würde. Wobei es vielleicht sowas wie unlimitierte Probemonate gibt. Google muss ja auch schonmal testen, wie das beim Kunden ankommt.
Aber dann haben wir wieder das, was es früher schon gab... Zeit abgelaufen -> insert coin ^^
[10] Tical2k am 20.03. 10:18
+ -
Noch gehör ich ja zur Skeptiker-Fraktion.
Wenn das aber wirklich halbwegs gut funktioniert wie beschrieben, dann freu ich mich irgendwie über die Entwicklung.
Vermutlich werden die großen Publisher dann noch eher ihre eigenen Angebote verwenden und dann ihre eigenen "Pässe" haben, aber wenn man dafür auf der anderen Seite endlich mal unabhängig von der Plattform miteinander spielen kann, wäre es mir das wert.
Wenn man sich dann allgemein keine Sorgen mehr über Hardware oder zukünftige Entwicklungen machen muss, dann noch ein Pluspunkt.

Auf der Gegenseite erwarte ich dann aber, dass die Entwicklungen schneller voranschreiten und die Spiele auch optischer deutlich gesteigert werden statt wie heute häufig auf Konsolen optimiert und so halbwegs für Mittelklasse PCs portiert.

Die Entwicklung finde ich daher spannend, schreit jedoch förmlich nach noch mehr Infrastruktur und vor allem beständiger, da können Leitungsschwankungen geradezu zum Tode führen - man stelle sich das bei einem ARPG mit Hardcore Modus vor, was heutzutage schon mit eigener Hardware passieren kann.
[11] BufferOverflow am 20.03. 18:16
+ -1
Wozu Playstation spielen, wenn man zum Spielen keine braucht.
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