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Dritter Jahres-Bericht zur Breitbandmessung: Kein Fortschritt messbar

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[o1] MancusNemo am 14.03. 10:44
+6 -1
Tja, wo verschwinden nur unsere Gelder ...?
[o2] SLaYz am 14.03. 10:46
+5 -1
Was will man in einem dritte Weltland erwarten?
[o3] Zonediver am 14.03. 10:54
+3 -2
Stillstand im Neuland... lel ;-)
Mit den max. Übertragungsraten gabts hier in Ö noch nie Probleme - egal wo - ob bei den Eltern am Land, oder bei Verwandten im tiefsten Kaff - die "zugesagten" Datenraten stehen da immer an, obwohl einige Verträge auch dieses merkwürdige "bis zu" enthalten.
[o4] Fanity am 14.03. 11:01
+ -1
Ich bin mal gespannt, https://www.radioduisburg.de/nc/duisburg/lokalnachrichten/lokalnachrichten/archive/2018/12/18/article/-146451055c.html?cHash=23de5e4cec32a86a903524b43391710a&sword_list%5B0%5D=breitband

Ich habe direkt 3KVz vor meiner Haustür stehen.
[o5] Screenzocker13 am 14.03. 11:19
+1 -
Seit Januar von 2 auf 500 MBit katapultiert worden, welche mit 550 ins Haus kommen, kann mich nicht mehr beklagen :D :)
[re:1] SLaYz am 14.03. 12:09
+ -
@Screenzocker13: FTTH? Wenn ja, habe ich auch seit einem Jahr und das ist schon Ultraschnell im Vergleich zu meiner alten 6k Kupferleitung (Hier mal ein Speedtest von Heute: http://www.speedtest.net/result/8111984336.png)
[re:1] Screenzocker13 am 14.03. 12:36
+ -
@SLaYz: ja FTTH, sind ein kleines Dorf mit 10 Häusern, da sagte die Telekom, es rentiert sich nicht, den Kasten auf der Straße anzufahren und dann mit der Bambusleitung wieder zu den Häusern zu gehn. Da haben se die Fasern gleich in jeden Keller geschossen :)
[o6] Windows 10 User am 14.03. 11:23
+ -1
Hier in 04934 kommen Abends von 50/1,5MBit 28/1,25MBit an. Tagsüber 48,09/1,39MBit bei durchschnittlich 32 bis 78ms Ping. :)
[re:1] pappkamerad am 14.03. 11:35
+2 -
@Windows 10 User: Was ist das denn für ein mieses Download-Upload-Verhältnis? 1:33! Ich kenne ja aus leidiger Erfahrung bei meinem Kabelprovider so etwas, habe 50 MBit/s down und 4 MBit/s up, das entspricht 1:12,5 und ist schon wirklich nicht schön. Aber 1:33, das ist übel...
[re:1] Windows 10 User am 14.03. 11:37
+ -
@pappkamerad: Schau mal auf www.sat-kabel-online.de die Tarife an. Dann weißt du bescheid, die Haben hier das Kabelmonopol, das heißt die anderen Kabelanbieter gehen hier nicht. :)
[re:1] Breaker am 14.03. 11:45
+4 -
@Windows 10 User: Wow, sind die übel drauf. Die Grafik bei "Unsere Tarife" is ja mal Hammer - da ist der Upload-Balken gerade mal nen Zentimeter kürzer als der DL-Balken - Der DL ist in MB angegeben, der Upload in KB.
Sollte man mal der Verbraucherzentrale melden, für mich fällt das unter Verarsche.
[re:1] Windows 10 User am 14.03. 11:46
+3 -
@Breaker: Tja so ist das mit den Monopolisten. :)
[re:2] pappkamerad am 14.03. 14:37
+ -
@Windows 10 User: Und nach nem halben Jahr kostet dein Anschluß glatt das doppelte. Oh Gott oh Gott.
[o7] Odi waN am 14.03. 11:43
+1 -
Ich habe 100/40 und die Geschwindigkeit kommt auch an. Nur was ich neuerdings für ein Problem habe ist die Latenz, ab dem Knotenpunkt geht sie von 10 auf 50 und höher, Webseiten brauchen gefühlt Jahre zum öffnen und Onlinespiele, tja hab mich dran gewöhnt mit einer Latenz von 30-150ms (es geht ständig auf und ab) zu spielen. Das Grundübel dabei ist der Knotenpunkt von VF. Das Problem wird in den Foren heiß diskutiert (VF Forum) aber Abhilfe wollen sie einfach nicht schaffen. Die Aussage eines Mitarbeiters war, tja die Latenz ist nicht Vertragsbestandteil daher Pech gehabt muss ich mit leben. Es ist schön das die BNetzA hier versucht druck zu machen aber die sollten mal lieber Druck auf die ISP erhöhen damit die auch parallel ihre Knotenpunkte aufrüsten.
[re:1] FatEric am 14.03. 11:47
+ -
@Odi waN: 2 Fragen habe ich. Machst du denn dann Speedtests, zum Beispiel über die BNetzA App? Schließlich kommt die Bandbreite ja an und ich würde nur bei Problemen nachmessen.
und zweitens, wo gibts bei Kabel 100/40? Das ist doch eher ne VDSL Sache. Bei Vodafone gibts ja 100/50 wenn man den Uploadboost nimmt.
[re:1] Odi waN am 14.03. 11:57
+4 -
@FatEric: Speedtest mache ich über nperf aber das ist nicht mein Problem sondern die Latenz.
Wo habe ich was von Kabel geschrieben? Bei 100/40 hätte es schon klingeln müssen das es sich um VDSL handelt, im übrigen Boykottiere ich Kabel und bin glücklich es nicht nutzen zu müssen.
[re:1] FatEric am 14.03. 12:02
+ -
@Odi waN: Es hat ja auch geklingelt, deswegen die Nachfrage. Sorry, ich bin bei Vodafone automatisch von kabel ausgegangen, aber stimmt, die bieten auch DSL Anschlüsse an. sorry.
[re:2] Windows 10 User am 14.03. 11:49
+ -
@Odi waN: Das Problem der Latenz ist ja meist dass die Geräte(Mini-CMTS) in den Knotenpunkten vom Prozessortakt nicht hin reichen. Heißt die Bandbreite an sich geht durch, da sich die Pakete aber dann aufstauen weil es die CPU irgendwann nicht mehr packt, dann steigt eben die Latenz an. :)
Kann man sehr schön mit einer Virtuellen Maschine am heimischen PC testen. :)
[re:1] Odi waN am 14.03. 12:00
+1 -
@Windows 10 User: Interessant aber das sollte doch VF langsam mal mitbekommen haben das die immer nach einer Welle neuer VDSL Anschlüsse Probleme haben im Knotenpunkt, zumal ich ja nicht der einzige mit diesem Problem bin. Jetzt habe ich endlich schnelles Internet aber zocken ist damit unterirdisch schlecht, auf den Abendstunden.
[o8] FatEric am 14.03. 11:45
+1 -
So richtig aussagekräftig ist das einfach nicht mehr.
Mal Hand hoch, wer hier regelmäßig Breitbandmessungen macht und das dann auch noch auf der Seite der Bundesnetzagentur? Das macht man doch nur, wenn man Probleme hat. VDSL Anschlüsse liefern ja inzwischen wirklich sehr oft das, was versprochen wurde und es kann mir keiner erzählen, es gebe nur 12 Prozent VDSL Anschlüsse. Wer keine Probleme hat, macht doch so eine Messung so gut wie gar nicht. Deswegen wird diese Breitbandmessung jedes Jahr ein ähnliche Ergebnis liefern.
[re:1] Zombiez am 14.03. 11:54
+ -1
@FatEric: Wenn der Outdoor DSLAM überlastet ist bricht auch VDSL gnadenlos ein.
[re:1] FatEric am 14.03. 12:01
+1 -
@Zombiez: Das habe ich aber so noch wirklich nirgendwo persönlich erlebt. Ja sowas liest man hier und da, es ist aber selten. Zumal die meisten Verteiler für VDSL inzwischen mit Glasfaser angeschlossen sind und da gehen theoretisch Tbit/s an Daten rüber. Die Technik des Verteilers muss das aber auch verarbeiten und da ist dann oft das Problem, was aber lösbar ist.
[re:2] Odi waN am 14.03. 12:02
+1 -1
@Zombiez: WENN, das wird aber kaum passieren bis gar nicht mehr. Ihr denkt echt immer noch da liegt eine Glasfaser die nur 1Gbit kann.
[o9] PiaggioX8 am 14.03. 11:48
+1 -4
Hier ist der Gesetzgeber gefordert.
Als erstes gehört dieser Passus "bis zu" entfernt.
Beim Metzger gibts auch keine Wurst "bis zu 500 g" und dann werden 250g bei vollen Preis aufgelegt.
Auch an der Tanke zahlt man nur das, was geliefert wurde.

Nur diese IT-Kackidioten haben Zahlungsmodelle die einfah nur krank sind.

Bei Kabelanbietern buche ich generell kein Internet. Zumindest aus meinem Umfeld weiss ich, dass da keiner die versprochenen Leistungen dauerhaft liefern kann.

Zudem gehören auf solche Mogelpackungen erhebliche Strafen aufgesetzt.
[re:1] jackii am 14.03. 12:54
+2 -
@PiaggioX8: War ja klar, traurig so was auf einer IT Seite in den Kommentaren zu lesen.
Es ist technisch bedingt nun mal so dass nicht überall die gleichen Geschwindigkeiten ankommen können, das ändert sich auch nicht wenn man eine Formulierung verbietet.
Alle Anbieter müssen deshalb Min. Normal und Max. angeben. Max ist dazu da die Tarife voneinander abzugrenzen, es macht nichts besser oder schneller wenn das nicht mehr angegeben werden kann.
Provider bestrafen die nicht immer und überall Max erreichen? Dazu müssten sie z.B. einen zusätzlichen Kasten aufstellen damit das letzte Haus der Straße 4Mbits mehr und damit seine vollen 100 bekommt. Das wäre irre und würde den Ausbau sehr verlangsamen. Bevor das passiert würden sie den Kunden eben nur noch den nächst kleineren Tarif buchen lassen und schon hat er seine 100%, aber 44Mbits weniger als zuvor, Glückwunsch.

Es gibt genug Beispiele wo man etwas pauschal bezahlt und nicht jeder Kunde grammgenau das gleiche davon konsumiert, das ist noch lang kein Betrug. Es gibt klare Regeln wann man ein Sonderkündigungsrecht hat, schon per Definition kann das aber nicht an dem maximal möglichem Speed hängen. Du kannst dich nicht trotzig hinstellen und dir per Gesetz die Leitungslänge kürzer wünschen..,Selbst wenn du die Tarife feiner staffelst und von 6 bis 250 in 10mbits schritten Einen anbietest, würdest du nicht um "bis zu" herumkommen.
[re:2] Nunk-Junge am 14.03. 13:15
+2 -
@PiaggioX8: Lieber technischer Laie, die Angabe "bis zu" ist allein schon technisch bedingt. Bei den meisten Leitungen ist die tatsächlich erreichte Leistung von vielen Faktoren abhängig: Entfernung zur nächsten Stelle, andere Leitungen und Rohre, technische Anlagen in der Nähe und so weiter und als wichtigster Punkt andere Teilnehmer und deren Aktivitäten. Eine garantierte Leistung kann man bei den üblichen Anschlüssen wie VDSL unmöglich angeben.
[re:1] PiaggioX8 am 14.03. 14:56
+1 -1
@Nunk-Junge: @ jackii

Interessant wie ihr das versucht schönzureden und dabei genau die Argumente der Provider benutzt.
Technisch gibt es dagegen kein Argument.
Der technische Laie wie du ihn bezeichnest, widerspricht dem schon aus jahrzehntelanger Erfahrung, mit dem was technisch möglich ist, aber aus kostengründen (sprich Gewinnmaximierungsgründen) nicht umgesetzt wird.
Einiger Provider überbuchen Leituingen und Anschlüsse bewusst, da man irrigerweise davon ausgeht, dass nie alle User gleichzeitig im Netz sind. Nur der blöde User hält sich nicht an diese Vorgabe und verursacht Spitzenzeiten, weil eben da alle ins Netz wollen.
Es scheitert also nie an den technischen Möglichkeiten, sondern an den nicht vorhandenen Kapazitäten.
Das ist auch mit ein Grund, warum so manche scheinbare Bananenrepublik oder armes Land weitaus besser aufgestellt ist. Da wird eben gleich geklotzt und nicht gekleckert.

Hinzu kommen solche Geschichten (die ich erlebt habe), dass Anschlüsse verkauft werden, die noch gar nicht existieren. Da wird die Technik erst installiert, wenn man eine mindestanzahl an Kunden hat.
Obendrein gints dann noch Städte wie München, die ein total marodes und chaotisches Backbone haben, das quasi permannet vor dem Kollaps ist.

Es scheitert definitv nicht an den technischen Möglichkeiten. Sondern einfach an einer langfristigen und gezielten Planung.
Die Provider bauen nur dort aus, wo sie auch sichere Einnahmequellen haben. Also Ballungsbegiete. Der ländliche Raum wird noch über jahrzehnte hinweg vernachlässigt werden.
Der Wunsch, auf absehbare Zeit auch noch das letzte Plumpsklo mit Breitband zu versorgen bleibt - eben ein Wunsch.
Und das was Politiker, Bund, Länder und Komunen betreiben, ist reine Augenwischerei und pure Geldverschwendung.
Technisch ist das alles kein Problem - nur zahlen will es keiner. Und auch das 5G-Netz wird keinen entscheidenden Vorteil bringen.
Der Gegenwind durch Aktivisten jeglicher Art wird dem Grenzen setzen.
Genau das gleiche Dilemma wie bei den erneuerbaren Energien.
Grüner Strom ja - aber die Leitungen dazu möchte keiner haben.

Vielleicht sollte man sich mal hinsetzen und eine Liste veröffentlichen, wo alle jene aufgeführt werden die sich gegen diese ganzen technischen Umbrüche (mit grossen Erfolg) wehren.

Da würden wohl so manchem die Augen übergehen.
[re:1] Nunk-Junge am 14.03. 15:43
+ -
@PiaggioX8: Du sprichst von jahrelanger Erfahrung, aber Dein Text spricht eine ganz andere Sprache. Neben jeder Menge platter Stammtisch-Sprüche scheinst Du mit der Technik leider überhaupt nicht vertraut zu sein. Zum Beispiel bei DSL wird zwischen dem DSL-Modem und dem DSLAM individuell für jeden Anschluss entsprechende Konfiguration ausgehandelt, abhängig von der TAL. Dabei gehen verschiedene Punkte ein, z.B. Dämpfung der Leitung, Fastpath oder Übersprechen zwischen verschiedenen Leitungen. In der Trainingsphase werden alle Frequenzen getestet und die Frequenzen, bei denen fehlerhafte Pakete ankommen oder die gar nicht ankommen, als nicht benutzbar im individuellen Profil des Aschlusses vermerkt. Im DSLAM ist weiterhin im Profil hinterlegt, mit welchen Geschwindigkeiten der DSL-Anschluss im Up- und Downstream maximal synchronisiert wird. Wenn die Werte nicht eingehalten werden können, weil man feste Raten vorgegeben hat, kann es zu ständigen Abbrüchen kommen. Im Upload kann es sein, dass sich ein DSLAM den Uplink im Daisy-Chaining mit anderen DSLAM teilen muss. In ländlichen Gebieten kann es durch die größeren Entfernungen zu so großen Dämpfungen auf den Leitungen führen, dass keine hohen Geschwindigkeiten erreicht werden können. Hier werden dann zusätzliche DSLAM eingesetzt, die aber die Gefahr des Übersprechens deutlich erhöhen und daher müssen die Frequenzen begrenzt werden. Hinzu kommt dann auch noch, dass andere Provider die TAL exklusiv oder geshared nutzen können. Wenn Du also Deinen Populismus mal im Zaum halten würdest, dann könntest Du lernen, warüber Du technisch überhaupt redest.
[re:1] PiaggioX8 am 14.03. 22:03
+1 -2
@Nunk-Junge: Alles richtig was du schreibst.
Ändert aber nichts an der tatsache, dass dies nur mangelnder Ausbau ist.
Das technisch zu lösen wäre kein Problem. Ist nur eine Kostenfrage.
Es sind übrigens Spezialisten wie du, die einst behaptetetn Übertragungen jenseits der 2000 wären über Kupfer nicht möglich.
[re:3] Breaker am 14.03. 16:23
+ -
@PiaggioX8: Beim Metzger gibt's dafür die Angabe "Zum Zeitpunkt der Abfüllung". Macht bei ner Salami oder nem Schinken einiges an Gewicht aus, je nachdem wie lange das schon hing.
Und ich würd trotzdem immer den leichteren und damit teureren, dafür festeren und schmackhafteren Schinken wählen, sonst müsst ich ja noch länger warten bis das mal wirklich genußreif ist - das verdunstete Wasser kann ich ebenso gut aus dem Hahn trinken :P
[re:1] PiaggioX8 am 14.03. 22:06
+ -
@Breaker: Das trifft auf Dosen (Konservenware) zu.
Wenn ich bei meinem Metzger 150 g Schinken kaufe, habe ich definitiv 150 g dann auch in der Tasche. Wird ja abgewogen.
Was ein Schinken ursprünglich gewogen hat interessiert niemanden.
Mal davon ab, gehe ich bestimmt nicht zum Metzger um dann Dosenwurst zu kaufen.
[re:1] Breaker am 15.03. 12:13
+ -
@PiaggioX8: Nö, gibt's tatsächlich bei unserem Metzger. Der hängt die Dauerwürste (Salamis, Polnische, Schinken etc.) fertig ausgepreist ins Kühlregal. Je nachdem, wie lange die hängen werden sie so nun mal immer teurer - sie verlieren ja Wasser, der Kilopreis steigt also. Eigentlich eine faire Sache, so kann sich jeder selbst entscheiden ob er die "weiche" Wurst oder lieber die harte will.
Bei Dosen macht das keinen Sinn - da verdunstet ja nichts.
Wo ich das noch her kenne ist aus dem Supermarkt, bei fertig abgepacktem Gemüse und Obst.
[10] Norbertwilde am 14.03. 12:03
+1 -2
@Piaggio: Strafen nutzen nur der Staatskasse. Man sollte als Endkunde Schadensersatz fordern können, wenn der Provider innerhalb einer angemessenen Frist nicht nachbessert oder ein Sonderkündigungsrecht bekommen. Nur bringt das Wechseln nichts, wenn bei Anbieter B genau so etwas passiert. Ich bin auch dafür, die Bis zu Klausel in den AGBs zu verbieten.
[11] jackii am 14.03. 12:06
+2 -1
Naja dass trotz höherer gemessener Geschwindigkeiten und massivem (Super)Vectoringausbau, die MaxSpeed nicht häufiger erreicht wird oder sinkt, ist nicht verwunderlich und bedeutet auch nicht dass die letzten 3 Jahre nichts investiert oder gar Netze abgebaut wurden.
Hauptsächlich liegt es daran dass diejenigen die damals 6 von 6 Mbits bekommen haben, heute z.B. 85 von 100 bekommen, oder 230 von 250. Das ist keine Verschlechterung sondern eine Verbesserung um 3800%. Und auf die Mbit/s sollte es ja wohl ankommen und nicht auf die Prozent der möglichen Höchstgeschwindigkeit des Tarifs oder Material das Kabels.

Von vertraglich vereinbarte, versprochene, garantierte, zugesicherte, usw. Geschwindigkeiten zu schreiben ist ohnehin sehr irreführend. Denn das hat eben noch niemals ein Provider getan, weil jeder weiß dass es technisch bedingt nicht für jeden Haushalt gleichermaßen zu garantieren ist. Das Empört sein wenn nicht das Max erreicht wird, finde ich deshalb echt bescheuert, es gibt Min und Mittel Werte, darüber kann man reden aber nicht über Max. Der ist aus Partizip gar nicht dafür da möglichst bei allen immer erreicht zu werden.
[re:1] Tical2k am 14.03. 12:49
+ -1
@jackii: "Das Empört sein wenn nicht das Max erreicht wird, finde ich deshalb echt bescheuert [...]"
Und ich finde bescheuert, dass die tatsächlich noch ein zweites Mal antanzen mit stärkerem Widerstand, damit man nicht "kostenlos" minimal mehr bekommt als vertraglich geregelt.
Ich bin wenn ein Verfechter von geben und nehmen und alles in einer Balance und sowas gehört dann eben nicht dazu.
[re:2] PiaggioX8 am 14.03. 15:12
+ -
@jackii: Dann darf man mit sowas irreführenden aber keine Werbung machen.
Ein Verlust von 1%-2% ist ja kein Thema. Wenn ich aber 50er bezahle, kann es nicht sein dass permannet nur 30 anliegen.
Man legt sich ja ein Breitband nicht zu weil man 50 vielleicht könnte, sondern es braucht.
Auf der einen Seite werden alleine vom Medienkonsum via Streaming, Spiele immer grössere Datenmengen ins Netz gepumpt und auch abgerufen und andererseits bleiben die Leitungen quasi auf dem alten Stand.
Das ist ja wie einen vollbeladenen 40to-LKw nicht über die Autobahn, sondern über Feldwege zu schicken.
Was dieses Land braucht, sind Energie-Autobahnen und immer schnellere Kommunikationsleitungen. Der Bedarf nimmt ja beständig zu und bleibt nicht mal konstant.
Aber weder Politik noch Unternehemen sind in der Lage 20 oder 30 Jahre vorauszuplanen.
Gewurschtelet wird nur von Legislaturperiode zu Legistaturperiode. Also maximal 4 Jahre.
Nicht mal die Autoindustrie ist in der Lage im Zuge der Elektromobilität und Autonomes fahren die dafür benötigte Infrastruktur vorauszuplanen. Alles nur Flickwerk und Gefrickel.
Und das obwohl der Bund auch für 2018 bereits wieder einen Einnahmenüberschuss von 28 mrd. Euro hat. Also Geld, mit dem überhaupt keiner gerechnet hat, aber tatsächlich da ist.
Aber neuesten Informationen zur Folge, ist diese Kohle schon wieder verschwunden und keiner weiss warum.
BER ist überall. Vom kleinsten Dorf bis in die höchsten Regierungsspitzen.
[12] Chris Sedlmair am 14.03. 12:23
+ -
Hab 50/10 bei 1&1 in der ostdeutschen Provinz. 40/8 kommen real an, Abends geht es für einige Stunden runter auf 30/6... reicht für meine Bedürfnisse. Besser als die 16/1 an meinem früheren Wohnort nahe München, von denen 10/0,5 real ankamen, wenn's gut lief.
[13] Eagle02 am 14.03. 14:43
+ -1
ehrlich gesagt würde mich mal wirklich Interessieren auf welche Datengrundlage sich diese Aussage stützt.
Bei mir z.b. funktioniert die Breitband Messung App der Bundesnetzagentur nicht mal.
Wenn ich mit anderen Möglichkeiten die Verbindung messe liegt hier immer, egal zu welcher Uhrzeit, das Maximum, bzw sogar mehr wie das Maximum, an. 420-440 Mb/s Down und 40 Mb/s up. Haben sollte ich 400/40 Mb/s mit Kabel von UM. Wenn wir mal so bei Kollegen messen stimmt das idr auch relativ gut. Sind zwar hier und da auch mal 10% weniger aber oft nur Zeitweise. Dazu kommt das bei allen die Datenrate von 6-16 Mb/s vor paar Jahren auf so 50-250 Mb/s gestiegen ist. Paar die drüber liegen gibts auch. Ich sehe da wirklich nicht das sich da nichts gebessert hätte....
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