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Facebook, Instagram & WhatsApp down: Grund für Ausfall (UPDATE 10)

Von Roland Quandt am 14.03.2019 07:26 Uhr
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Wer aktuell versucht, die von Facebook und seinen Tochterfirmen angebotenen Dienste zu nutzen, muss offenbar an vielen Orten der Welt mit Problemen rechnen. Laut Meldungen aus einigen Regionen gibt es aktuell einen Ausfall, der sowohl Facebok als auch Instagram und WhatsApp betreffen soll.

Die Probleme betreffen nach Angaben von zahlreichen Nutzern der genannten Angebote offenbar alle von Facebook betriebenen Plattformen. So ist aus den USA, Südamerika, Südeuropa, Skandinavien und vielen anderen Regionen zu hören, dass weder Facebook selbst, noch die Dienste von Instagram und WhatsApp für viele dort lebende Nutzer erreichbar sind. Unter anderem ist von Login-Problemen die Rede. Hierzulande sieht es nicht anders aus.

Facebook Ausfall

In Deutschland scheint der Versand von Dateien und Fotos gestört zu sein, so dass man zwar bei einem eingeloggten Account auf Facebook zugreifen kann, aber kein Versand von Bildern möglich ist. Der Facebook Messenger scheint hingegen bei Textnachrichten noch zu funktionieren. Allerdings werden in den Timelines der Nutzer seit fast einer Stunde keine neuen Updates mehr angezeigt. Auch der Login ist offensichtlich gestört.

Im Fall von Instagram wird lediglich eine Fehlermeldung angezeigt, wenn man versucht, über den Browser auf die Website zuzugreifen. Auch die Nutzung der mobilen App ist offenbar stark gestört. Bisher ist zu den Ursachen der Probleme noch nichts bekannt, vieles deutet jedoch auf einen Ausfall des zentralen Content Delivery Networks (CDN) von Facebook hin, über das auch WhatsApp und Instagram bedient werden.

Facebook Ausfall

Update: Mittlerweile ist klar, dass Facebook seinen Nutzern beim Versuch einer Anmeldung bei einem Nutzerkonto eine Warnung angezeigt hat, laut der man aktuell dringend nötige Wartungsarbeiten durchführt. Bei der mobilen Version war sogar davon die Rede, dass das Portal erst "in einigen Stunden" wieder verfügbar sein werde.

Update 2: Facebook lässt auf seiner Website zur Information über den Plattform-Status verlauten, dass es derzeit Probleme mit der Durchführung von Anfragen über bestimmte Programmierschnittstellen gibt. Da die Situation schon seit gut einer Stunde andauert, scheint es sich um größere Probleme zu handeln, zumal auch Instagram und teilweise auch WhatsApp betroffen sind.

Update 3: Über den Konkurrenten Twitter ließ Facebook jetzt verlauten, dass man die Probleme natürlich mitbekommen hat und unter Hochdruck an einer Lösung arbeitet.

Update 4: Mittlerweile hat Facebook erneut über Twitter eine Stellungnahme abgegeben und erklärt, dass man weiter an einer Lösung des Problems arbeitet. Man betonte ausdrücklich, dass der "Blackout" nicht aufgrund einer gezielten Distributed-Denial-Of-Service-Attacke (DDoS) eingetreten sei, wie es in manchen Gerüchten heißt, die derzeit die Runde machen. Auf seiner Statusseite spricht das Unternehmen weiterhin von einem "teilweisen Ausfall".

Update 5 (23:00 Uhr) Bei Facebook ist auch nach mehr als sechs Stunden seit Beginn des Ausfalls noch immer keine Anmeldung bei Nutzerkonten möglich. Auch Instagram ist nur in stark begrenztem Umfang nutzbar - unter anderem fehlt die Möglichkeit zur Veröffentlichung neuer Posts. WhatsApp funktioniert zwar, die meisten Nutzer können aber nach wie vor keinerlei Medien hochladen oder verschicken.

Update 6 (14. März, 02:00 Uhr) Die Probleme dauern weiter an. Sowohl Facebook als auch Instagram und in begrenztem Maß auch WhatsApp sind nach wie vor nur eingeschränkt nutzbar und für die meisten Nutzer gar nicht erreichbar. Es handelt sich nach mehr als neun Stunden um den größten und längsten Ausfall von Facebook und seinen Diensten in der Firmengeschichte.

Update 7 (14. März, 07:30 Uhr) Die Lage scheint sich langsam aber sicher zu normalisieren. Zumindest werden die akuten Fehlermeldungen von Nutzern weniger. Ausgestanden ist die ganze Sache aber noch immer nicht und auch von Facebook selbst gibt es weiterhin keine Erklärungen zu den Hintergründen oder gar eine abschließende Entwarnung.

Update 8 (14. März, 09:30 Uhr) Facebook und Instagram sind für die meisten Nutzer mittlerweile wieder in vollem Umfang verfügbar. Das Posten neuer Inhalte sowie die Anmeldung funktionieren wieder weitestgehend einwandfrei. Facebooks Status-Portal zufolge bestehen aber weiterhin Probleme mit Anfragen, die nicht oder nur extrem langsam beantwortet werden. Offiziell ist die Ausfall-Situation also noch immer nicht beendet.

Update 9 (14. März, 11:30 Uhr) Facebook hat laut seinem Status-Dashboard die Probleme mittlerweile wieder weitestgehend in den Griff bekommen, auch wenn es noch zu massiven Verzögerungen bei der "Webhook Delay Time" kommt, die noch immer nicht auf dem normalen Niveau liegt. Die Verzögerungen bei der Abwicklungen von Abfragen an das System liegen unterdessen wieder auf einem normalen Niveau. Entwarnung hat man allerdings noch nicht gegeben.

Update 10 (14. März, 18:30 Uhr): Facebook hat jetzt, ebenfalls über Twitter, erstmals Gründe für die massive Störung genannt, die zu einem Ausfall der Dienste von Facebook, Instagram und WhatsApp geführt hat. Das Unternehmen gab eine "Änderung der Server-Konfiguration" als Grund für den Ausfall an, durch die eine "ganze Reihe von Problemen ausgelöst" wurden.

Als Resultat dieser Änderungen sei es einer Vielzahl von Nutzern nicht mehr möglich gewesen, auf die Services und Apps des Unternehmens zuzugreifen. Man habe die Probleme inzwischen beheben können, so dass sich die Systeme in den letzten Stunden wieder erholt hätten. Man entschuldige sich für die Unannehmlichkeiten und bedanke sich für die Geduld der Nutzer, so das Unternehmen in einem knappen Statement.

Tatsächlich verging ziemlich genau ein Tag seit Beginn der Störung, bis Facebook sich überhaupt etwas weitergehend zu dem Thema äußerte. Laut dem Status-Dashboard des Unternehmens sind die Probleme allerdings noch immer nicht ganz ausgestanden, da es noch immer zu einer erhöhten "Webhook Delay Time" kommt. Für die Nutzer bestehen aber derzeit bei Instagram, Facebook und WhatsApp wohl keine Einschränkungen mehr.
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