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Dreister Trick bei Amazon: So flog ein gefälschter Intel-Prozessor auf

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[o1] Ludacris am 12.03. 13:15
Naja aber sind wir uns mal ehrlich - ein zurückgegebenes Ding als neu zu verkaufen ist auch nicht ganz die feine englische...
[re:1] PranKe01 am 12.03. 13:25
@Ludacris: Keiner hat davon geredet, dass es als neu verkauft wurde.
[re:2] Yamben am 12.03. 13:28
@Ludacris: Was denkst du denn was mit der ganzen zurück gesendeten Ware passiert?! :) Oder wo genau ist die Grenze?! Bei Klamotten wird das schon ewig und immer gemacht, da ist es okay? Bei einer CPU die einmal mehr versendet wurde ist dann aber Schluss?! Es gibt Leute die bestellen sich locker erstmal 4 TFTs um sich dann zu Hause für einen zu entscheiden. Die anderen 3 schmeißt man (Amazon bzw, die Händler dort) weg?
[re:1] Cosmic7110 am 12.03. 13:39
@Yamben: Vergiss es mit Logik :D Einige sind wirklich der Meinung sie bekommen immer absolute "Neuartikel", hauptsache Folie ist drumherum :D
[re:2] Motverge am 12.03. 14:07
+4 -1
@Yamben: Warehousedeals ;D. Auf Ebay werden auch div. "ungeöffnete Pakete auf Paletten" von Amazon verschachert, welche aus solchen Retouren stammen (zumindest in den USA hab ich das schon gesehen). Wie es rechtlich aber aussieht, ob retournierte Ware als Neuware verkauft werden darf, weiß ich jetzt aber nicht. Könnte mir nur vorstellen das es nicht ohne weiteres erlaubt sein dürfte.
[re:3] Ludacris am 12.03. 14:25
+ -
@Yamben: OVP vorhanden und alles unbeschädigt -> neu, OVP Vorhanden und etwas beschädigt, aber i.o. -> neuwertig.
[re:2] Yamben am 12.03. 14:51
+ -1
@Ludacris: Versteh mich nicht falsch, ich sage ja nicht man solle alles als Neuware verkaufen. Ich wollte nur klar stellen das es üblich ist, dass Ware durchaus noch als Neuware verkauft wird auch wenn sie schon einmal zu einem Kunden verschickt wurde...
[re:1] Ludacris am 12.03. 15:58
+ -1
@Yamben: klar, wenn sie absolut neuwertig ist ist das auch okay, aber ich will keine CPU die schon jemand abgegrabelt und 2 Wochen in seinem PC hatte. Was weiß ich was der damit gemacht hat.
[re:4] DailyLama am 12.03. 14:36
+3 -1
@Yamben: Amazon übertreibt hier allerdings maßlos. Ich hab vor ein paar Monaten eine klar gebrauchte Munddusche bekommen! Kurz davor einen völlig verkalkten Luftbefeuchter. Beides wurde gegen Neuware umgetauscht, aber solche Dinge darf Amazon einfach nicht zurücknehmen, das geht weit über die 14 Tage Rückgaberecht hinaus.

Amazon hat als Händler hier schon die Pflicht, Rücknahmen zu kontrollieren. Wer Ware in diesem Zustand zurückgibt, darf auch keine Kostenerstattung erwarten, das würde sich für Amazon also schon rentieren.
[re:1] Yamben am 12.03. 14:57
+5 -
@DailyLama: Munddusche dürfen sie mindestens ablehnen, wenn es denn überhaupt erlaubt ist so etwas zurück zu geben, da bin ich mir nicht sicher. Aber eigentlich sind Hygieneartikel (aus gutem Grund) vom Umtauscht ausgeschlossen. Wenn ein Fuchs sich das Ding nämlich zum "testen" bestellt und schon beim Auspacken darauf achtet das die Verpackung erhalten bleibt inklusive der Siegel... dann wird ein Mitarbeiter bei der Retoure wohl kaum das Siegel brechen um zu gucken ob die wirklich nicht benutzt wurde. Da kann so was schon mal "durchrutschen".
Die Kontrolle bei der Rücknahme ist nicht so besonders bei Amazon. Ist Amazon halt auch einfach egal. Der Aufwand ist zu groß. Für Amazon ist es billiger dem Kunden einfach noch einen Artikel zu schicken... :/
[re:2] Ludacris am 12.03. 16:00
+2 -1
@DailyLama: ein bekannter hat Mal auf Amazon einen mit Gleitgel verschmierten Vibrator bekommen - entsprechend unhappy war er dann als er ihn am Abend nicht mit der Freundin verwenden konnte
[re:1] serra.avatar am 12.03. 16:17
+4 -
@Ludacris: gg also meine gebrauchten Damenschlüpfer gehen für nen Fuffi weg wie geschnitten Brot (Vakuum verpackt);p weiß also gar nicht was du hast.

Gibt für alles die passenden Klientel.
[re:5] serra.avatar am 12.03. 16:06
+2 -3
@Yamben: wie es Korrekt gehört: Warenrückläufer werden als B-Ware verkauft! Kriege ich Warenrückläufer gehen die sofort zurück, wenn ich Neuware bezahle kriege ich auch Neuware! Schickt mir ein Händler wiederholt B-Ware ohne das das deklariert war gibt es eine Strafanzeige wegen Betruges.

Ein Händler muss auch nicht den vollen Kaufpreis erstatten, wenn die Ware Gebrauchsspuren aufweist oder andersweitig nicht mehr als Neuware verkauft werden kann ( was bei einer verbauten CPU der Fall ist) hat er das Recht einen Abschlag einzubehalten (das ist gesetzlich geregelt) ... wenn er das nicht macht ist das seine Sache.

Mir Gebrauchtware (und da ist es egal ob Tage Wochen oder nur Stunden) als Neu zu verkaufen ist nicht!
[re:1] Yamben am 12.03. 16:28
+1 -1
@serra.avatar: Und Du erkennst es genau woran das die Ware noch nie bei einem Endkunden war?!
Nochmal: Zurückgesendete Ware wird zum Großteil, wenn sie noch einwandfrei ist, als neu verkauft, zum Teil wird sie sogar neu verpackt. Du bekommst doch überhaupt nicht mit das die Ware schon mal beim Kunden war, worüber willst Du sich also beschweren?!

Wenn eine Ware nicht mehr einwandfrei ist, dann kann man sie natürlich auch nicht mehr als neu verkaufen, sollte wohl jedem klar sein... ;)
[re:2] TobiasH am 12.03. 16:47
+1 -
@serra.avatar: du kannst ihn nicht wegen Betruges anzeigen, da der Gesetzgeber sagt: Retouren innerhalb des gesetzlichen Widerrufsrechts, bleiben Neu und dürfen auch als Neu beworben und verkauft werden. Wo soll der Händler da denn Betrügen, wenn er sich entsprechend der Gesetzeslage verhält.. Wenn man nur Neuware will, soll man gefällst in den Offlinehandel gehen.
[re:1] serra.avatar am 12.03. 20:08
+1 -3
@TobiasH: du kannst als Käufer beim Kauf auf werksversiegelter Neuware in Originalverpackung bestehen ... gibst du das bei der Bestellung an ... hat der Händler das zu aktzeptieren oder abzulehnen ... sendet er dir trotzdem B-Ware ist das Betrug!

Ist bei jeder meiner Bestellung als Standard Info dabei ... kann der Händler ablehnen, dann kommt kein Kaufvertrag zustande, nimmt er es an muss er das auch berücksichtigen ... Verkäufe sind immer zweiseitige Rechtsgeschäfte! Nimmt er die Bestellung an gelten die vereinbarten Bedingungen.

Gibt auch Händler die da nein sagen, juckt mich weniger, wer meine Kohle nicht möchte ...C'est la vie Die meisten wollen aber verkaufen ;p
[re:2] TobiasH am 12.03. 20:32
+ -
@serra.avatar: also ich hab noch nirgends so ein Kästchen gesehen, bei welchem Online Händler bestellst du denn
[re:3] serra.avatar am 13.03. 08:20
+ -1
@TobiasH: da gibt es kein Kästchen was man anhackt , aber bei jeder Bestellung hast du im allg. die Möglichkeit Bemerkungen mit anzugeben. Da kommt der Text rein (wie man das juristisch verfasst da hilft dir der Anwalt deines Vertrauens oder auch der Verbraucherschutz, selbst google spuckt dazu vorformulierte Texte aus)

Nimmt der Händler dann deine Bestellungen an gelten die vereinbarten Bedingungen! Und bestehst du da auf werksversiegelter Neuware in Orginalverpackung und kriegst Warenrückläufer ist das Betrug der auch vor Gericht als solches angesehen wird da rechtlich so vereinbart!

Der Händler kann da natürlich auch ablehnen, dann kommt einfach kein Kaufvertrag zustande ... ist mir bisher aber nur ein zweimal passiert, den die wollen ja verkaufen! Das juckt mich dann auch nicht, wer nicht will hat eben Pech, gibt genug Händler die mein Geld nehmen. Und ich kriege garantiert Neuware!

Hängt natürlich auch vom Artikel ab, bei nem 5€ Artikel mach ich mir keine Mühe , bei ner 1000€ Grafikkarte dagegen schon.
[re:4] ZappoB am 13.03. 13:33
+1 -1
@serra.avatar: Entschuldige, dein Rechtsverständnis bzgl. Betrugs ist vollkommen falsch!
[re:5] serra.avatar am 14.03. 06:12
+ -1
@ZappoB: Betrug umfasst auch den objektiven Tatbestand der Täuschung ...
dies trifft beispielsweise auf den Wert oder die Beschaffenheit einer Sache zu.

Wenn im Kaufvertrag vereinbart wurde ausschließlich werksversiegelter Neuware in Orginalverpackung zu liefern und es wird was anderes geliefert gibt es daran nix zu rütteln! Gut einmal ist vielleicht ein Fehler, zweimal schon nicht mehr!
[re:3] FatEric am 12.03. 13:28
+ -
@Ludacris: Also wenn ich was zurücksende, dann ist das neuwertig. Außerdem bekommst du nur so die 24 Monate Gewährleistung. Würde es als gebraucht verkauft werden, sind es glaube ich nur noch 12 Monate.
Außerdem sichtet Amazon die Artikel. Wenn was nicht mehr als "neu" verkauft werden kann, kommts eben zum Wearhousedeal.
[re:1] Ludacris am 12.03. 13:40
+ -
@FatEric: naja es sollte als neuwertig verkauft werden.
[re:2] Chris81 am 12.03. 13:41
+1 -
@FatEric: Die CPUs haben doch normalerweise ein Siegel, damit man sehen kann ob die Verpackung schon einmal geöffnet wurde. Entweder war das Siegel in Ordnung oder die CPU wurde als warehouse deal verkauft.
[re:1] FatEric am 12.03. 13:59
+2 -
@Chris81: Da hast du schon Recht. Manche Verpackungen lassen sich aber schon so öffnen, dass das Siegel intakt bleibt. Machen wir uns auch nichts vor. Da sitz ein Mitarbeiter bei Amazon, der wirft da ganz kurz einen Blick drauf und gut. Der wird da jetzt nicht Minutenlang das Siegel auf Echtheit überprüfen. Der Mitarbeiter muss ja auch andere Artikel begutachten, der kann nicht alles genau kennen.
[re:3] Zwerchnase am 12.03. 14:07
+2 -
@FatEric: Leider kommt nur weniges ins Warehouse :/ Viele Artikel werden statt neuzulabeln und zu verpacken, einfach geschreddert :/ Dazu gab es bei Youtube mal eine Doku, komme da leider nicht von Arbeit aus ran ;) Aber war echt schockierend was da alles entsorgt wurde obwohl es noch Funktionstätig war :(
[re:1] FatEric am 12.03. 15:03
+ -
@Zwerchnase: Wenn du mal an das Video kommst, dann poste es mal hier als Antwort. Würde mich schon interessieren. Dass da Waren "entsorgt" werden, ist ja bekannt und manchmal wohl auch nicht anders machbar. Vielleicht gibt die Doku noch Hintergründe dazu bekannt.
Wenn man zum Beispiel einen Artikel massenhaft auf Lager hat, der sich aber schlecht verkauft, braucht man die Retoure auch nicht mehr herrichten.
[re:1] Zwerchnase am 12.03. 15:32
+2 -
@FatEric: Sry, hatte mich geirrt, war nicht auf Youtube. Hier der Link:
https://www.zdf.de/politik/frontal-21/amazon-vernichtet-tonnenweise-ware-100.html#xtor=CS5-91
[re:4] Speedp am 12.03. 13:44
+1 -
@Ludacris: Naja wen der erste "Besitzer" angegeben hat ungeöffnet zurück ist die Ware ja immernoch neu bzw. sollte es sein...^^
[re:5] pcfan am 12.03. 14:32
+2 -
@Ludacris: Solange es sich im selben Zustand wie Neuware befindet, ist es OK.
Problem ist nur, dass die Sklaven im Amazon Lager halt nicht eine Million verschiedene Produkte kennen und so genau prüfen können.
Und dass Amazon die Polititk hat, immer erst mal zu erstatten, wenn der Kunde auch nur "piep" sagt.
Meist auf Kosten der Marktplatz Händler, von denen die Ware meistens stammt.
[re:1] serra.avatar am 13.03. 08:12
+ -
@pcfan: das Gesetz sagt das er Online und telefonisch bestellt Ware ein Rückgaberecht von 14 Tagen hat, dabei gilt aber das du die Ware so prüfen darfst wie du diese auch im Laden prüfen kannst ... eine Nutzung der Ware darüber hinaus ist dabei aber nicht gedeckt! Bei Hardware ist das verbauen eben nicht gedeckt! Funktioniert die Hardware nicht nach Einbau ist das eine Gewährleistung und keine Rückgabe nach Fernabsatzgesetz.
Stellt der Händler fest das du das benutzt hast(verbaut) darf er eben durchaus einen Teil der Kosten einbehalten, weil er die Ware so eben nicht mehr als Neuware verkaufen kann. So geregelt im Fernabsatzgesetz, das die meisten Firmen das trotzdem anstandslos zurücknehmen und den vollen Preis erstatten ist reine Kulanz und liegt daran das sie:
a.) den Aufwand scheuen und es so für sie billiger ist ( Leute zu schulen die Ware genau zu prüfen ist teuer, ein evtl. Rechtsstreit ebenso) und
b.) man Angst hat evtl. negative Wertungen zu bekommen.

das Ganze geht da aber auf Kosten der anderen Kunden.

Der Händler muss eben nicht zurücknehmen nur weil der Kunde "piep" sagt! er macht es nur meistens!

Das Fernabsatzgesetz ist geregelt und nachzulesen im §§ 312b ff. des BGB (früher § 1 Abs. I ff. FernAbsG) und gilt nicht für C2C und B2B. Darin sind eben nicht nur die Rechte sondern auch die Pflichten des Käufer definiert. Sollte man sich mal zu Gemüte führen, den dabei handelt es sich eben nicht um einen Freifahrtsschein für den Käufer.
[re:1] pcfan am 13.03. 12:49
+ -
@serra.avatar: Der Händler will es auch nicht zurücknehmen, aber Amazon zwingt die Händler dazu.
[re:6] TobiasH am 12.03. 16:09
+ -
@Ludacris: Das ist rechtlich zulässig, da der Artikel nicht im Alltag genutzt wurde, sondern nur einem test des Käufers unterzogen wurde.
[re:7] jackii am 12.03. 16:16
+2 -
@Ludacris: Vor paar Monaten war genau das Gegenteil der Skandal. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Amazon-vernichtet-angeblich-massenhaft-neuwertige-Produkte-und-Retouren-4075097.html
Schwierige Sache, echt alle Retouren wegwerfen wäre Wahnsinn.
Aber zum Neupreis schon 3 mal je 4 Wochen benutzte Sachen möchte man natürlich auch nicht bekommen. Ne GPU die bei Jahresende für 3 Monate verlängertes Rückgaberecht im Mining geknechtet wurde, erkennt der Lagerarbeiter und der Kunde nicht.
[re:2] Chris Sedlmair am 13.03. 02:59
+ -
@jackii: Ja, das finde ich wirklich schlimmer... Warehouse Deals sind OK. Unnötig Ressourcen zu verschwenden, indem man funktionstüchtige Waren vernichtet, entspricht eher meiner Definition von "asozial". Wenn dann bei solchen Betrugsfällen das Geld schnell und unbürokratisch erstattet wird, oder die Ware ausgetauscht wird, sehe ich auch kein Problem.
[o2] lasnik am 12.03. 13:19
+2 -
Saturn nimmt auch Kartons an ohne den Inhalt zu sichten. war früher volkssport.....
[o6] zapro am 13.03. 11:50
+ -1
Starke Headline.

Wie flog wohl dieser dreiste Betrug auf mag sich der Eine oder Andere gefragt haben und die Lösung
war dann so simpel.

Die alte CPU passte nicht in den neuen Sockel.

Sachen gibts...
[o8] europanorama am 13.03. 23:32
+ -
hab schon aus weissrussland einen günstigen alten boxed prozzi erhalten. aber auf dem bild war ein anderer-schwer leserlich. im text natürlich richtiger. der falsche minderwertiger. natürlich lohnt rücksendung nicht. anderer weissrusse-fotobereich-lässt defekte ware zurücksenden. 3 wochen reisezeit, und holt das paket nicht ab....anderer seriöser auch bielarus lässt ware via moskau versenden.
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