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188 Millionen Euro Gewinn - Überraschung bei 5G-Auktion in Österreich

Von Nadine Juliana Dressler am 07.03.2019 17:49 Uhr
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Die österreichische Telekombehörde RTR hat heute bekannt gegeben, wie die Ergebnisse ihrer 5G-Frequenz-Auktion lauten. Demnach hat man insgesamt 188 Millionen Euro erzielt - mehr als zunächst erwartet. Zudem gibt es neben den drei großen Anbietern auch vier regionale Unternehmen, die einen Zuschlag erhalten haben.

5G-Auflagen reichen nicht weit

Wertermittlung dauerte

Die RTR hatte die Auktion Mitte Februar gestartet, nun steht die Wertermittlung fest. Das Endergebnis wurde nun am heutigen Donnerstag in Wien bekannt gegeben: "Das war ein erster, sehr erfolgreicher Schritt in Richtung einer raschen Umsetzung von 5G in Österreich", sagte Telekomregulator Johannes Gungl zur gerade abgeschlossenen 5G-Pionierband-Vergabe.

Interessant ist dabei, dass die Nachfrage größer war als bei 4G, jedoch bei weitem nicht so hohe Preise erzielt wurden - davon waren Experten aber schon im Vorfeld ausgegangen und hatten mit geringeren Einnahmen gerechnet.

Konkret ging es bei der Versteigerung in Österreich um die Frequenzen 3,4 bis 3,8 GHz. Laut Gungl haben die drei österreichischen Mobilfunkkonzerne A1, T-Mobile und Drei 100 bis 140 MHz an durchgehenden Frequenznutzungsrechten in allen zwölf ausgeschriebenen Regionen gewonnen. "Wir sind damit in der europäischen 5G-Spitzengruppe, was den Zeitpunkt der Vergabe, die Frequenzmenge und die Ausstattung der Betreiber angeht", so Gungl.

Vorbereitungen in Deutschland

In Deutschland stecken die Vorbereitung für die Frequenz-Auktion derweil noch in einer Sackgasse, denn die Mobilfunkbetreiber Telekom, Vodafone und Telefónica haben Klage gegen die Vergaberegeln eingereicht. Die Auktion sollte am 19. März stattfinden.

Die Ergebnisse


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