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Windows 10 19H1 Build: Es gibt Probleme mit VMware (Update: Lösung)

Von Roland Quandt am 06.03.2019 07:28 Uhr
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Microsoft hat heute zwei neue Preview-Versionen von Windows veröffentlicht. Zum einen erschien die neue Windows 10 Insider Preview Build 18351 (19H1), andererseits lieferte man aber mit der Windows Server 1903 Insider Preview Build 18346 auch noch eine neue Vorabversion für Server-Kunden.

Die neu veröffentlichte Windows 10 Insider Build 18351 ist Teil des "Fast Ring" und wird seit kurzem an die Tester ausgeliefert. Sie bringt wie aktuell üblich nur wenige Neuerungen mit, sondern beschränkt sich darauf, eine Vielzahl von Problemen aus der Welt zu schaffen. Allerdings gibt es auch in dieser Version noch ein Problem, das dafür sorgt, dass es beim Start von Spielen mit Anti-Cheat-Features zu einem "Green Screen Of Death" kommen kann.


Mit dieser Version bestätigt Microsoft zudem ein neues Problem, das VMware daran hindert, Windows Insider Preview-Builds zu installieren oder zu aktualisieren. Hyper-V ist dann laut Microsoft eine brauchbare Alternative.

Update vom 06.03.2019 (19:27): Um das Problem zu lösen, einfach folgendes in die *.vmx der betroffenen VM reinschreiben:

cpuid.brandstring = "VMware Fix for Windows 10 19H1 x64"
cpuid.1.ecx = "0--------------0----------------"
cpuid.1.edx = "-----------0---------0----------"
monitor_control.enable_fullcpuid = "TRUE"


Danach läuft alles wieder normal. Neuinstallation und Upgrade ist möglich. Der selbe Fix ist auch für die 20H1 einzusetzen, da diese das selbe Problem hat. Danke für die Einsendung des Hinweises an DK2000.

Ein weiteres Problem betrifft Creative X-Fi Soundkarten, die nicht richtig funktionieren, weshalb Microsoft mit dem Hersteller kooperiert um die Probleme in den Griff zu bekommen.

Die komplette Liste der verbleibenden Fehler und anderen Probleme mit der aktuellen Insider-Build kann in Microsofts offiziellem Windows-Blog eingesehen werden.

Windows-Apps

Wer sich übrigens fragt, wo einige der bisher in den früheren Versionen der mitgelieferten Apps enthaltenen Funktionen geblieben sind: Microsoft hat die Apps bereits vor kurzem für die Windows 10 Version 19H1 "gelockt", so dass einige Features nicht in der "Production"-Version enthalten sind. Wer die jüngeren Versionen der Stock-Apps verwenden will, kann sie über die Einstellungsmenüs der jeweiligen App wieder zugänglich machen, indem man dort die Teilnahme an der Preview wieder aktiviert.

Neben der neuen Insider-Preview für den "Fast Ring" hat Microsoft auch eine neue Windows Server Vorabversion veröffentlicht. Die neue Ausgabe trägt die Buildnummer 18346 und ist Teil des Windows Server vNext Semi-Annual Channels. In diesem Fall sind tatsächlich Neuerungen enthalten, darunter die Möglichkeit neue Funktionen im App Compatibility Feature on Demand zu nutzen.

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