Microsoft: Eigene Konsolen unrentabel - Xbox Game Pass für alle Geräte

Von Tobias Rduch am 05.03.2019 11:28 Uhr
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Der Xbox Game Pass ermöglicht es den Besitzern der Microsoft-Konsole schon seit einiger Zeit, eine Vielzahl von Titeln für einen monatlichen Betrag zu spielen. Bislang ist das Abonnement auf die Xbox begrenzt. Demnächst möchten die Redmonder auf weitere Systeme expandieren.

Vor kurzem sind Informationen dazu aufgetaucht, dass Microsoft eine Kooperation mit dem Konkurrenten Nintendo anstrebt. Das Ziel ist es, die eigenen Spiele-Angebote auch auf dem Handheld-Hybriden Switch anbieten zu können. Das soll mit Projekt xCloud möglich sein.

Nun hat Xbox-Chef Phil Spencer bekräftigt, dass es sich bei einer derartigen Kooperation um eine sinnvolle Geschäftsstrategie für die Zukunft handelt. Er möchte den "Game Pass auf jedes Gerät bringen, auf dem man spielen möchte". Dies dürfte neben der Xbox sowie der Switch auch Smartphones, Desktop-Systeme und sogar die PlayStation 4 einschließen.

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Hardwareverkäufe lohnen sich nicht

Selbstverständlich dürften die Konsolenverkäufe von Microsoft deutlich zurückgehen, wenn viele Xbox-Spiele ebenfalls für andere Systeme zur Verfügung stehen. Darin sehen die Redmonder allerdings kein Problem. Laut Spencer handelt es sich bei den Hardwareverkäufen nicht um die primäre Art, in der Spiele-Branche sein Geld zu verdienen. Stattdessen werden die meisten Umsätze mit dem Verkauf von Software-Titeln und Zugängen zu digitalen Inhalten gemacht. Da mit der Verfügbarkeit der Spiele auf anderen Konsolen die Reichweite enorm steigt, wird das Geschäft sogar noch vergrößert.

Dieser Ansicht hat Kareem Choudhry, der Corporate Vice President of Cloud Gaming bei Microsoft, zugestimmt. Es gebe zwei Milliarden Gamer auf der Welt und die Redmonder seien sich darüber im Klaren, eine derartige Anzahl an Konsolen nicht verkaufen zu können.
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