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Notebooks mit 5G: Schnell, lüfterlos & bis zu 25 Stunden Akkulaufzeit

Von Stefan Trunzik am 26.02.2019 09:32 Uhr
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Qualcomm möchte mit seinem Snapdragon 8cx Prozessor in diesem Jahr in Windows PCs, Notebooks und 2-in-1-Tablets Einzug halten. Auf dem MWC 2019 kündigte der Chiphersteller zudem an, kommende Geräte parallel dazu auch mit seinem neuesten 5G-Modem bestücken zu wollen.

Der 5G-Trend ist nicht aufzuhalten

Der Mobile World Congress in Barcelona steht in diesem Jahr nicht nur für eine Reihe von Smartphone-Neuvorstellungen, sondern auch für das Trendthema 5G. Vor allem Qualcomm treibt den neuen, schnellen Netzstandard voran und kooperiert mit Herstellern wie Xiaomi und Samsung. Doch bei Smartphones soll noch lange nicht Schluss sein, auch zukünftige Notebooks und 2-in-1-Geräte auf Windows-Basis sollen von 5G profitieren.

Qualcomm Snapdragon 8cx

Intel und AMD müssen sich warm anziehen

Bereits Ende letzten Jahres hat Qualcomm den 7-Nanometer-Chip Snapdragon 8cx (SCX8180) vorgestellt. Der Achtkern-Prozessor (Octa-Core) soll auf den so genannten Kryo 495-Kernen basieren, mit einer Adreno 680 Grafikeinheit ausgestattet sein und somit gegen Intels 15-Watt-Konkurrenz antreten. Durch seine Energieeffizienz soll es möglich sein Notebooks zu bauen, die nicht nur lüfterlos betrieben werden können, sondern auch über Akkulaufzeiten von bis zu 25 Stunden verfügen. Ebenso ist bekannt, dass das US-amerikanische Unternehmen bereits Pläne ankündigte, den Chip in Kombination mit dem aktuellen 5G-Modem Snapdragon X50 zu kombinieren.


Diese Absichten wurden auf dem MWC 2019 nun noch einmal konkretisiert. Ende des Jahres möchte Qualcomm das erst kürzlich vorgestellte Snapdragon X55 5G-Modem mit dem Snapdragon 8cx-Prozessor paaren und holt sich dafür Lenovo als ersten Partner für die "Always Connected PCs" an Bord. Während wir neue Notebooks und Convertibles mit dem Prozessor ohne 5G bereits im dritten Quartal 2019 erwarten, dürften die 5G-Notebooks noch etwas auf sich warten lassen. Die Rede ist bisher von einer ersten Veröffentlichung gegen Ende des Jahres oder Anfang 2020.

Die Mühlen mahlen langsam

In Deutschland streiten sich in der Zeit die Netzbetreiber Deutsche Telekom, Vodafone und Telefónica mit 1&1 Drillisch AG, die nach Protest der "großen Drei" jetzt offiziell für die Versteigerung der 5G-Frequenzen zugelassen wurde und bei der Auktion um diese mitbieten darf. Wie schnell der Ausbau der neuen Netzinfrastruktur hierzulande voranschreiten wird, steht indes noch in den Sternen. Die passende Hardware dazu ist in jedem Fall bereits vorhanden.

Mobile World Congress 2019 Ankündigungen aus Barcelona im Überblick
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