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Xiaomi Mi9: Flaggschiff-Smartphone mit Top-Technik für unter 400 Euro

Von Roland Quandt am 20.02.2019 19:35 Uhr
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Heute abend ist Samsung mit dem Galaxy S10 an der Reihe, doch in China hat Xiaomi sich mit dem neuen Flaggschiff Xiaomi Mi9 bereits "vorgedrängelt". Auch das Mi9 soll aktuelle Toptechnik bieten und will dabei vor allem von einem unschlagbaren Preis profitieren.

Zwar hatte Xiaomi in den letzten Tagen immer wieder neue Details zum Mi 9 veröffentlicht, doch erst jetzt hat man die Katze offiziell aus dem Sack gelassen. Das neue High-End-Smartphone bringt unter anderem ein hochauflösendes AMOLED-Display, eine leistungsstarke Kamera und ultraschnelles Wireless-Charging mit - zu einem Einstiegspreis von umgerechnet unter 400 Euro.

Xiaomi Mi 9

Das Xiaomi Mi9 besitzt nach Angaben des Herstellers ein 6,39 Zoll großes AMOLED-Panel mit einer relativ kleinen "Tropfen"-Notch für die Frontkamera und einer als "FHD+" bezeichneten Auflösung von 2340x1080 Pixeln. Der Bildschirm soll fast 91 Prozent der Front abdecken, wobei diese Zahlen von vielen Herstellern natürlich oft geschönt werden. Dennoch ist der Bildschirm fast vollflächiger Natur und soll eine maximale Helligkeit von bis zu 600 Candela erreichen und HDR-Unterstützung bieten.

Xiaomi Mi 9

Außerdem ist ein optischer Fingerabdruckleser direkt unterhalb der Display-Oberfläche angebracht, der das Telefon schnell und sicher entsperren soll. Das Panel hat außerdem eine Abdeckung aus dem neuen Corning Gorilla Glass 6, das noch besser gegen Kratzer und Schläge schützen soll.

Auch Xiaomi setzt beim Mi9 auf die Kameras als Argument für sein Produkt und verbaut daher gleich drei Sensoren auf der Rückseite. Die Hauptkamera nutzt den neuen Sony IMX586 Sensor mit ganzen 48 Megapixeln Auflösung und einer sehr geringen Pixelgröße von 0,8 Mikrometern. Dieser bietet eine F/1.75-Blende und einen Autofokus. Per Downsampling entstehen letztlich Bilder mit 12 Megapixeln Auflösung, die eine bessere Qualität bieten sollen, so zumindest das Versprechen.

Als zweite Kamera kommt eine Zoom-Optik mit zweifacher Vergrößerung und 12 Megapixeln Auflösung zum Einsatz, bei der eine F/2.2-Blende inklusive Autofokus geboten wird - allerdings wie die andere Sensoren ohne optischen Bildstabilisator. Das Paket wird von einem Sony IMX481 16-Megapixel-Sensor abgerundet, der ebenfalls eine F/2.2-Blende hat und eine Superweitwinkel-Optik besitzt.

Xiaomi Mi 9

Die Kameras nutzen jeweils ein kombiniertes Laser-, Kontrast- und Phasenverschiebungs-Autofokus-System. Xiaomis Triplecam soll ebenfalls mit Ultra-Slomo-Funktionen aufwarten, wobei bei Full HD bis zu 960 Bilder pro Sekunde aufgenommen werden. Die "Notch" auf der Front beherbergt beim Xiaomi Mi9 eine einzelne 20-Megapixel-Kamera, die eine F/2.0-Blende hat und so relativ viel Licht auf den Sensor fallen lässt. Auch hier wird wieder eine Gesichtserkennung integriert.

Auch beim Speicher buttert Xiaomi einmal mehr ordentlich rein: das Basismodell des Mi9 bringt sechs Gigabyte RAM und 128 GB internen UFS-2.1-Speicher mit. Optional gibt es auch eine Variante mit acht GB Arbeitsspeicher. Wer noch mehr Speicher braucht, kann zur transparenten Version greifen, die die Qualcomm-Hardware im Innern rund um den Snapdragon 855 mit seinen acht bis zu 2,9 Gigahertz schnellen Kernen einmal mehr anhand von einer Dummy-Einlage zur Schau stellt. Bei dieser sind ganze 12 Gigabyte RAM enthalten, während der schnelle interne Festspeicher auf 256 GB anwächst. Eine Erweiterung des internen Speichers ist trotz zwei Nano-SIM-Kartenslots nicht vorgesehen.

Xiaomi Mi 9

Der Akku des Xiaomi Mi9 ist trotz der leistungsstarken Hardware und des großen Displays mit 3300mAh nicht gerade üppig dimensioniert. Immerhin soll er dank Qualcomm Quick Charge 4+ innerhalb von 60 Minuten mit einem 27-Watt-Netzteil voll geladen werden können. Ein Alleinstellungsmerkmal ist die sehr schnelle Wireless-Charging-Funktion, die das Gerät nach dem Qi-Standard mit bis zu 20 Watt versorgen soll - Samsungs Galaxy S10 schafft nur 12 Watt.

Zum Start wird das Xiaomi Mi9 in den Farben Schwarz, Blau und Pink angeboten, wobei auch die transparente Version in einer schwarzen Hülle steckt. In China kommt das Gerät bereits ab dem 26. Februar in den Handel, wobei der Einstiegspreis bei mageren 2999 Yuan liegt, was umgerechnet gut 393 Euro entspricht. Fur umgerechnet gut 430 Euro gibt es zwei Gigabyte RAM mehr. Die Edelversion mit 12 GB Arbeitsspeicher und doppeltem UFS-2.1-Speicher kostet hingegen umgerechnet knapp 525 Euro.
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