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Apples Netflix-Konkurrent könnte schon im März vorgestellt werden

Von Sebastian Kuhbach am 14.02.2019 07:28 Uhr
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Apple könnte auf seinem iPad-Event am 25. März 2019 auch den lang erwarteten Video-Abonnement-Service vorstellen. Dafür sollen Hollywood-Stars wie Jennifer Aniston, Reese Witherspoon, Jennifer Garner und JJ Abrams eingeladen worden sein, die bei Apple-Produktionen dabei waren.

Apple dreht bereits diverse Serien, hat den dazugehörigen Streamingdienst aber noch nicht einmal erwähnt. Der Wirtschaftsnachrichtendienst Bloomberg berichtet nun, dass der Service dann irgendwann im Sommer starten könnte, während die Agentur Reuters schreibt, dass Apples Veranstaltung dazu erst im April 2019 stattfinden wird.

Übereinstimmend heißt es bei beiden Quellen, dass Apples Kunden neben dem Basisangebot unterschiedliche Kanäle abonnieren können. Dazu gibt es ein Vorbild: Bei Amazon Prime heißen diese zusätzlichen, thematisch orientierten oder von Pay-TV-Sendern zusammengestellten Angebote Video-Channels.

Eigene TV-App zieht die User an

Der Video-Service werde über die TV-App aufgerufen, die auf iPhone, iPad, iPod touch und Apple TV vorinstalliert ausgeliefert wird. Apple soll seinen Streamingservice auch auf Geräten von Drittanbietern anbieten, um die Zuschauerzahl zu maximieren. Das Unternehmen und Samsung hatten bereits Anfang des Jahres eine "iTunes Movies and TV Shows App" für neue Samsung-Fernseher angekündigt.

Der Videostreamingdienst könnte nicht das einzige Abo sein, das Apple im März/April ankündigt. Ein digitales Zeitschriftenabo soll ebenfalls in Arbeit sein, heißt es beim Wall Street Journal. Apple verhandle derzeit mit wichtigen Verlegern aktuell über das Abonnement. Dieses soll 10 Dollar im Monat kosten und Inhalte bekannter Zeitungen und Zeitschriften enthalten, wobei die Verlage angeblich 50 Prozent ihres Umsatzes an Apple abgeben müssen. Laut WSJ lehnen die Verleger diese hohe Provision bisher ab. Der Abodienst soll über die in iOS integrierte News-App auf dem iPhone, iPad und Mac angeboten werden.

Siehe auch: Analyst: Apple sollte Netflix für 189 Milliarden Dollar übernehmen
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