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Windows "Lite": Das neue Nicht-Windows lässt länger auf sich warten

Von Roland Quandt am 08.02.2019 14:45 Uhr
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Die von Microsoft als Antwort auf Chrome OS und iOS geplante neue Variante seines Betriebssystems, welche bisher auch als "Windows Lite" gehandelt wird, lässt wohl noch eine ganze Weil auf sich warten. Erst im nächsten Jahr sei wahrscheinlich mit einer Einführung zu rechnen.

Wie Windows-Central-Redakteur und Windows-Spezialist Zac Bowden über Twitter verlauten ließ, war von seinen Quellen jüngst zu hören, dass "Windows Lite" erst 2020 fertig sein wird. Zuvor gab es weder von offizieller Seite noch aus der Gerüchteküche überhaupt Angaben zu einem eventuellen Zeitplan für die Verfügbarkeit dieser neuen Windows-Variante.

Präsentation schon 2019 mit anschließender Testphase?

Microsoft wolle noch in diesem Jahr eine Ankündigung zu Windows "Lite" machen oder gar eine Vorschau bieten, doch sei erst im nächsten Jahr mit einer kommerziellen Verfügbarkeit des fertigen Podukts zu rechnen, so Bowden. Aktuell könne man nur die Daumen drücken, dass sich die Redmonder zu einer ersten Präsentation anlässlich der Entwicklerkonferenz BUILD 2019 Anfang Mai durchringen. Außerdem sei wohl eine öffentliche Erprobung geplant, um eine möglichst hohe Qualität des Endprodukts zu gewährleisten.

Das bisher oft als Windows Lite bezeichnete neue Betriebssystem soll laut früheren Berichten mit einer stark veränderten Benutzerführung und einem grundlegend überarbeiteten Design daherkommen. Derzeit getestete Versionen sollen zum Beispiel eine Art App-Launcher im Stil von ChromeOS anstelle des klassischen Startmenüs mitbringen.

Das Betriebssystem soll vor allem für eine jüngere Generation von Nutzern gedacht sein, die eher mit ChromeOS und iOS vertraut ist als mit dem "vollen Windows". Microsoft will also primär Nutzer ansprechen - vermutlich im Bildungsbereich - die vor allem Tablets oder Smartphones bzw. simple Notebooks gewohnt sind. Ob Windows "Lite" überhaupt noch als "Windows" bezeichnet werde, sei daher alles andere als sicher, so Bowden, auch weil es sich "ganz anders anfühlt und anders aussieht" als das klassische Windows.
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