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StreamOn & Co. machen Mobilfunkdaten am Ende sogar teurer

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[o1] Schneegestöber am 08.02. 11:13
+ -14
"Insbesondere Nutzern, die datenintensive Anwendungen oder Inhalte abrufen möchten, die nicht zum Angebot einiger großer Unternehmen gehören [...]"

Der einzige Dienst, der mir gerade spontan einfällt und noch nicht unterstützt wird, ist Vimeo. Aber sonst fallen mir keine anderen datenintensiven Anwendungen ein. Außerdem gibt es doch so viele kostenlose WLAN-Netze.
[re:1] ckahle am 08.02. 11:15
+20 -
@Schneegestöber: Nun, nur weil dein Wissen seine Grenzen hat, muss man darauf keine politischen Entscheidungen aufbauen. ;)
[re:1] Thomas Höllriegl am 08.02. 11:38
+5 -2
@ckahle: Also, in den USA haben sie so jemanden an die Führungsspitze gesetzt. ;-)
[re:1] arekbabarek am 08.02. 12:26
+1 -5
@Thomas Höllriegl: Immer dieses schlechte über Trump.Bin auch kein Trump Fan aber gesetzt höhrt sich komisch an der wurde gewählt und jetzt ist er President fertig.
[re:1] SouThPaRk1991 am 08.02. 12:36
+4 -1
@arekbabarek: Ich finde an "gesetzt" ist schon ein bisschen was dran, denn den "popular vote" hat er verloren, doch das "Electoral College" hat ihn trotzdem zum Präsidenten der USA gemacht. Ach, und der Einfluss der Russen ist ja auch noch nicht geklärt ;-)
[re:2] arekbabarek am 08.02. 12:52
+ -
@SouThPaRk1991: Ob es Tatsächlich die Mehrheit war oder die Russen geholfen haben steht alles im Raum.Natürlich wird immer getrickst bei so Entscheidungen.Aber sowas geht nur wenn es sehr knapp ist und wäre nicht möglich wenn wirklich 80% gegen Ihn gestimmt hätten.
ob Clinton da besser wäre? Die hat doch auch ordentlich Dreck am Stecken mein Favorit war Bernie !! Wie gehts hier um StreamOn ;D
[re:3] SouThPaRk1991 am 08.02. 14:27
+ -
@arekbabarek: Okay, lassen wir das. Hier jetzt großartig über die systematischen Verstrickungen der USA und ihrer politischen Eliten zu diskutieren könnte tatsächlich zu sehr OT sein. Viele Details sind leider nach wie vor nicht eindeutig geklärt und - wie gesagt - es laufen auch derzeit noch entsprechende Ermittlungen bei denen sich bislang leider kein eindeutiger Ausgang abzeichnet. Man könnte - vermutlich mit recht - behaupten, dass das nun im Kern hauptsächlich prätentiöses, aber im wesentlichen doch nichtssagendes Geschwafel war. Doch der eigentliche Zweck der vorangegangenen Zeilen liegt auch nicht in ihrere Aussage, sondern darin, von der eigentlichen Botschaft dieses Kommentars abzulenken. Denn wovon ich hiermit hoffentlich geschickt abgelenkt habe, aber worauf ich eigentlich hinaus möchte ist folgendes: Beeerniiieeeeee !!!
[re:2] FatEric am 08.02. 11:15
+8 -
@Schneegestöber: Ach, mir fällt da noch ein anderer Videodienstleister ein ^^
[re:3] moribund am 08.02. 11:16
+3 -1
@Schneegestöber: Das heisst aber auch, dass die Kleinen wieder mal unter die Räder kommen, während es sich die großen Unternehmen richten können.
Langfristig ist das gerade für uns Kunden schlecht!
[re:1] FatEric am 08.02. 11:21
+ -3
@moribund: Das ist aber mit der DSGVO auch so. Wenn man als Argument anführt, das etwas für kleinere Firmen "teurer" ist, als für eine Firma, die eh schon zig Anwälte beschäftigt und man es deswegen nicht machen kann, ja dann muss auch die DSGVO und viele anderen Sachen weg!
[re:1] ckahle am 08.02. 11:31
+5 -
@FatEric: Hohe Kosten verursacht die DSGVO aber auch nur bei Firmen, die sie nicht verstanden haben. ;)
[re:1] FatEric am 08.02. 11:38
+2 -
@ckahle: Deswegen muss sich trotzdem jemand drum kümmern, sich einarbeiten und so weiter. Kostet alles. Wenn ich aber andersrum sehe, was für kleine regionale Radiosender bei StreamOn dabei sind, kanns der große Aufwand auch nicht sein.
[re:2] ckahle am 08.02. 11:53
+4 -
@FatEric: Nun: Man sollte bei der Gründung eines Unternehmens schon vormerken, dass man sich um einige gesetzlich vorgeschriebene Dinge kümmern muss. Irgendwer muss auch Buchhaltung und Steuern machen. Das ist na ganz andere Sache. Und nur bei StreamOn dabei sein, ist auch nicht das Problem. Problematisch wird es, wenn deine Zielgruppe auf ca. hundert Mobilfunkanbieter allein in Europa verteilt ist.
[o2] FatEric am 08.02. 11:24
+1 -6
"Betroffen davon sind allerdings nicht nur Intensiv-Nutzer, sondern auch Anwender mit einem schmalen Geldbeutel. Denn die Zero Rating-Programme kosten entweder eine zusätzliche Gebühr oder sind an teurere Tarife gekoppelt."

Der Satz ergibt überhaupt keinen Sinn. Also Leute mit schmalen Geldbeutel nehmen einen günstigen Tarif und buchen dann auch nichts dazu. Problem gelöst.
[re:1] Matico am 08.02. 11:47
+5 -2
@FatEric: Das ergibt natürlich Sinn. Das ist auch ein sehr guter Artikel. In anderen Ländern ohne diese Angebote fallen die Preise für die allumfassenden Tarife grundsätzlich. Somit kann man sich dort auch mit schmalem Geldbeutel recht viel Traffic leisten - und zwar für jede Art von Datenverkehr. Wenn jemand die Kohlen hat ist es ihm egal, dass das so ist. Ob der jetzt 25 oder 50 EUR bezahlt wird ihn nicht stören. Aber der Preisverfall passiert einfach nicht weil man immer mit diesen Optionen argumentiert. Und selbst wenn jemand bereit ist, diese Option für 5 EUR zu buchen - in dem Vertrag für 10 EUR ist das gar nicht möglich. Du brauchst als Grundlage schon einen Vertrag den du dir nicht leisten kannst bzw. nicht leisten willst. Du klammerst nicht nur Dienste, du klammerst sogar Menschengruppen aus. Die Provider ziehen das durch solange die Klagen dauern. Das halten die aus. Und verdienen ordentlich Kohle. Sobald da mal ein Urteil kommt switchen sie halt ihre Strategie.
[re:1] FatEric am 08.02. 13:21
+1 -
@Matico: Problem ist, es gibt keinen plausiblen zusammenhang, auch wenn das hier so dargestellt wird. so nach dem Motto, Nachts ist es kälter als draußen.
Ja, Tarife mit Stream On sind teurer.
Warum sind dann aber Tarife ohne StreamOn teurer? Das ergibt keinen Sinn. O2 bietet überhaupt kein ZeroRating an, trotzdem sind die Tarife teurer als Vergleichbare im Ausland. Das Problem ist die fehlende Konkurrenz, die ein gutes Preisleistungsverhältnis bieten kann. Die fehlende Konkurrenz ist der Grund, warum es sowas wie StreamOn und Preisteigerung überhaupt gibt. Käme hier ein Anbieter um die Ecke, der ein gutes Netz hat, und ne Flatrate für 30€ anbietet, wie das im Ausland der Fall ist, dann wäre StreamOn von heute auf morgen tot!
[re:1] Iyon am 08.02. 13:42
+1 -1
@FatEric: ich denke, es gibt halt mehrere Faktoren, warum die Tarife in einem Lande teuer oder günstig sind. Dazu zählt mit Sicherheit die Konkurrenz, aber auch die Ausbaukosten und, wie der Artikel plausibel nahelegt, die Netzneutralität. Warum die Preise NUR von der Konkurrenz abhängen sollen ist mir schleierhaft. Auf der anEren Seite bestreitet ja keiner, dass Konkurrenz auch zur sinkenden Preisen führt.
[re:2] Link am 08.02. 13:52
+1 -1
@FatEric: "Warum sind dann aber Tarife ohne StreamOn teurer? Das ergibt keinen Sinn."
Natürlich ergibt das einen Sinn, sobald man zu seinen Überlegungen den Begriff Mischkalkulation hinzufügt und dann auch noch berücksichtigt, dass die Anbieter natürlich nicht sonderlich daran interessiert sind, dass die meisten mit den günstigsten Tarifen zufrieden sind.

"O2 bietet überhaupt kein ZeroRating an, trotzdem sind die Tarife teurer als Vergleichbare im Ausland."
Natürlich. Da die Anbieter, die ZeroRating anbieten die Preise nicht senken, ist der Druck auf O2 nicht da. Also ja, fehlende Konkurrenz ist ein Teil des Problems, aber die ZeroRating-Angebote sind da auch nicht ganz unschuldig dran.
[re:1] FatEric am 08.02. 13:58
+1 -
@Link: Uff... NEIN! Was du schreibst ist Unsinn! Man kann sich alles konstruieren, wenn man das nur möchte. Ich könnte auch behaupten, ein eine Mercedes A-Klasse ist teurer, weil es auch eine viel teurere S-Klasse gibt. Alles Mischkalkulation, sonst können die Kosten für die S-Klasse nicht gedeckt werden. Dass das nicht der Fall ist, ist wohl klar. Genau so sind Tarife mit StreamOn teurer ja, Aber Tarife ohne ZeroRating müssen da überhaupt nichts reinholen. Preise werden durch Angebot und Nachfrage geregelt. Da es keine wirkliche Konkurrenz gibt, kann man selbst bei einem schlechten Angebot die Preise hochziehen.
[re:2] Link am 08.02. 14:11
+2 -1
@FatEric: Unsinn schreibst du, spätestens ab deinem Autovergleich.

"Aber Tarife ohne ZeroRating müssen da überhaupt nichts reinholen."
Selbst wenn wir davon ausgehen, obwohl eigentlich bekannt sein sollte, dass bei Flatrateangeboten die im Vergleich zu Bezahlung pro Einheit niedrigen Preise nur durch Mischkalkulation möglich sind, ändert das nichts am zweiten Teil meines Satzes.
[re:3] Matico am 08.02. 14:17
+2 -
@FatEric: ZeroRating als einzige Ursache für die hohen Kosten in Deutschland, das ist natürlich quatsch. Da hast du recht, das ist auch ein gutes Argument. Dennoch bin ich davon überzeugt, dass es eine Ursache von vielen ist. ZeroRating schafft Möglichkeiten die das eigentliche Problem auf Jahre verschieben. Es gibt ja Klagen dagegen, das dauert eben. Das ist ein Aussitzen. Und bis dahin gibt es keine guten und mit viel Datenvolumen ausgestatteten günstigen Angebote der Premiumanbieter. Ich kann es nicht beweisen aber ich bin mir sicher, dass man ohne diese ZeroRating Pakete auch in Deutschland mehr neutralen Traffik pro EUR erhalten würde als das jetzt der Fall ist.
[o3] Tjell am 08.02. 12:22
+2 -1
[Sarkasmus] Das, was Wenigen für teure Tarife zugute kommt, wird von der Mehrheit und zu deren Lasten getragen und mitfinanziert. Das ist doch eine mustergültige Umsetzung der Marktwirtschaft, so funktioniert doch das System?!
[re:1] FatEric am 08.02. 13:23
+ -
@Tjell: Nur, wenn man das glaubt, was im Artikel steht. Erkläre mir den zusammenhang zwischen teuren Tarifen ohne StreamOn und den noch teureren Tarifen mit StreamOn. Ich habe es oben schon geschrieben, es ist die fehlende Konkurrenz, die was ordentliches zu einem guten Preis anbietet.
[o4] NightStorm1000 am 08.02. 13:49
+ -
Für mich am Land wo Festnetz mit 3 MBit das absolute Maximum ist bleibt mir keine Andere Wahl als LTE zu nutzen. Wie wäre es das Festnetz auszubauen anstatt über den Datenverbrauch im Mobilfunk zu Jammern.
[re:1] tommy1977 am 08.02. 17:07
+2 -
@NightStorm1000: Weil das 2 verschiedene Paar Schuhe sind. Was nützt einem der Ausbau des Festnetzes, wenn man den ganzen Tag (z.B. im Außendienst) unterwegs ist? Im Festnetzbereich liegt ja bezüglich des P/L gar nicht das Problem. Die Tarfie haben fast immer unlimited Traffic und beim hießigen Kabelanbieter kann ich für 30 Euro eine 200 MBit-Leitung buchen...somit in dem Bereich alles schick. Das Problem im Mobilfunk sind doch die horrenden Versteigerungssummen für die Frequenzen, welche sich eben erst (bzgl. 4G) armortiesieren. Daher gibt es inzwischen auch halbwegs bezahlbare Unlimited-Angebote. Das Problem wird aber mit 5G wieder auf uns zukommen.
[o5] Tea-Shirt am 08.02. 16:06
+1 -
mir doch egal. ich kenne mein verbrauch. man muss eben vorher einmal richtig gucken. zahle für meine 3gb/allnet nur 2,50 nach verkauf der hardware beigabe. so muss man eben an die sache ran gehen. mir solls egal sein. wer aufm dorf lebt muss eben mehr blechen. und wer denkt er würde sowas brauchen soll eben dazu buchen. ich verbrauch dank der neuen BVG hotspots in den ubahnhöfen keine 1,5gb im monat. und ich zocke recht viel und höre ohne ende musik. man muss sich eben selbst kennen. wenn ich täglich eine folge xy gucke dann kann ich die im vorfeld easy runterladen. sogar in netflix lol.
[o6] DRMfan^^ am 08.02. 19:01
+1 -
Ich zweifele stark an dieser Studie. Sie vergleich nicht Anbieter, sondern Märkte. Wenn also die Telekom Zero-Rating anbietet und O2 nicht, dann gilt das Preisniveau in Deutschland dennoch für einen Zero-Rating-Markt?

Wieviele Märkte bieten überhaupt Zero Rating an? Sind dies Märkte vielleicht gerade die Flächenstaaten? Neigen vielleicht gerade Abzock-Anbieter in Staaten mit hohen pro GB-Preisen dazu, ein zero-Rating einzuführen? usw. (Ja, die Fragen könnte man sich wohl anhand der Studie beantworten, aber dafür acker ich nicht 64 Seiten durch. Das ist nur als Denkanstoß zu verstehen)

Die alte Frage: Kausalität oder doch nur Korellation?
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