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Nächste Störung: Jetzt gehen Windows Update und der Store teils nicht

Von Christian Kahle am 01.02.2019 08:24 Uhr
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In Microsofts Netzwerk-Infrastruktur steckt derzeit offenbar der Wurm drin. Nach den jüngsten Problemen mit Cloud-Anwendungen kam es nun auch noch zu Schwierigkeiten bei der Verteilung von Updates und Anwendungen über die zentralen Download-Plattformen. Bei Microsoft arbeitet man daran, es gibt teils aber auch Workarounds.

In der jüngsten Ausgabe einer ganzen Reihe von Problemen in der Infrastruktur hinter den Microsoft-Plattformen meldeten nun verschiedene Windows 10-Nutzer, dass sie keinen Kontakt zu den Servern des Windows Update-Dienstes erhielten. Aber auch Verbindungen zum Microsoft Store waren unterbrochen und die betroffenen Nutzer konnten keine Anwendungen und Spiele beziehungsweise die dazugehörigen Updates herunterladen.

In Fehlermeldungen wurden die Nutzer gebeten, später noch einmal vorbeizuschauen oder zu überprüfen, ob ihre Internet-Verbindung korrekt arbeitet. Alle anderen Online-Angebote funktionierten aber reibungslos, so dass der Fehler klar bei Microsoft lag. Dort ist man sich über die Probleme auch im Klaren und arbeitet an einer Fehlerbehebung.

Alternative DNS-Server können helfen

"Microsoft ist sich der Sache bewusst und untersucht den Sachverhalt. Wir werden weitere Informationen bereitstellen, sobald diese uns zur Verfügung stehen", erklärte beispielsweise ein Microsoft-Mitarbeiter auf der Plattform Reddit zu der Sache.

Es gab aber auch Anwender, die nicht einfach abwarteten, sondern sich auf die Suche nach möglichen Lösungen machten - denn immerhin waren tatsächlich nicht alle User betroffen, so dass es ein gemeinsames Merkmal geben muss, das die Probleme verursachte. Und wie sich herausstellte, dürfte bei Microsoft schlicht eine fehlerhafte Konfiguration der DNS-Dienste die Ursache sein. Diese funktionieren offenbar nicht in Zusammenarbeit mit einigen Providern. So konnten einige Nutzer wieder Kontakt zu den Microsoft-Servern herstellen, nachdem sie in den Einstellungen ihren Standard-DNS-Server durch die entsprechenden Dienste von Google (8.8.8.8) oder Cloudflare (1.1.1.1) ersetzt hatten.

In Microsofts Cloud steckt der Wurm:

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