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Bericht: Apple will iPhones ab 2020 mit 3D-Laserkamera ausrüsten

Von Roland Quandt am 31.01.2019 11:59 Uhr
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Der US-Computerkonzern Apple will angeblich noch in diesem Jahr endlich ein neues Interface für sein mobiles Betriebssystem iOS einführen, bei dem die Eigenheiten der Nutzung auf Tablets besser berücksichtigt werden. Außerdem liegen neue Details zu den von Apple für 2020 geplanten iPhones der übernächsten Generation vor.

Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg unter Berufung auf seine normalerweise gut informierten Quellen aus dem Umfeld von Apple berichtet, will Apple mit der Einführung von iOS 13 einen systemweiten "Dark Mode" umsetzen. Neben dem Dark Mode wird es in iOS 13 dem Vernehmen nach aber auch noch weitere Neuerungen geben. Unter anderem sollen Verbesserungen rund um Apple CarPlay in Arbeit sein. Außerdem ist dem Bericht zufolge eine Überarbeitung des Homescreens von iOS für Apples iPad-Tablets vorgesehen. Entsprechende Gerüchte gab es schon früher, doch Apple entschied sich angeblich zugunsten einer Steigerung von Performance und Zuverlässigkeit dagegen, den neuen Homescreen bereits mit iOS 12 einzuführen.

Konkrete Details zum neuen iPad-Homescreen von iOS 13 bleibt Bloomberg zwar schuldig, spricht aber immerhin davon, dass die neue Betriebssystemversion unter anderem ein Tab-Interface für Apps und Verbesserungen beim Umgang mit Dateien mit sich bringen soll. Darüber hinaus will Apple künftig einen eigenen Magazin-Service und eigene Videoinhalte in sein mobiles Betriebssystem einbinden. Anlässlich der Entwicklerkonferenz WWDC im Juni dürften dazu zahlreiche neue Details offiziell gemacht werden.

Was die iPhones betrifft, spricht Bloomberg von der Einführung einer "leistungsfähigeren 3D-Kamera" im Jahr 2020, womit vermutlich Time-Of-Flight-Sensoren gemeint sind, wie sie Huawei jüngst beim Honor View 20 eingeführt hat, das als Flaggschiff seiner jugendorientierten Tochtermarke gilt.

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Die auf der Rückseite verbaute 3D-Kamera soll in der Lage sein, dreidimensionale Strukturen in der echten Welt zu erkennen und zu analysieren. Auf bis zu 5 Meter Entfernung soll das Gerät dadurch in der Lage sein, Oberflächen dreidimensional zu erfassen, wofür man eine Art Laser-Scanner verwendet. Zusätzlich verbaut Apple angeblich auch noch eine leistungsfähige dritte Kamera auf der Rückseite, so dass aus der Kombination der Daten der Kameras hochauflösende 3D-Objekte errechnet werden könnten.

Die Sensoren für das neue 3D-Kamerasystem auf der Rückseite bestimmter iPhone-Modelle sollen unter anderem von Sony kommen. Entsprechende Gespräche mit dem japanischen Konzern soll Apple bereits aufgenommen haben. Ursprünglich sei die High-End-Kamera bereits für die diesjährigen Top-iPhones geplant gewesen, heißt es. Apple habe sich jedoch dafür entschieden, die Einführung zu verschieben, um mehr in die neue Technologie zu investieren.

Angeblich könnte die aufwendige 3D-Kamera mit Lasersensoren vor den iPhones der übernächsten Generation zunächst im iPad Pro zu finden sein. Ein entsprechend ausgestattetes Modell soll Anfang 2020 zu erwarten sein, bevor die iPhones im Herbst folgen. Ob das nächste iPad Pro nach einem Aussetzer in diesem Jahr dann auch schon wie die kommenden iPhones mit 5G-Support ausgerüstet sein wird, ist angeblich noch offen.
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