Windows 10: 19H1 soll Durchblick bei kryptischen Setup-Fehlern bringen

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[o1] eshloraque am 29.01. 23:16
+8 -1
Echt jetzt? Nach knapp 30 Jahren Windows kommen die auf die Idee, dass einige Nutzer mit den Fehlernummern nichts anfangen können? Was ist passiert? Haben die ein paar Nicht-Informatiker in die Testabteilung gelassen?
[re:1] Zonediver am 29.01. 23:48
+2 -1
@eshloraque: Vermutlich sind sie selbst an den Fehlercodes gescheitert ;-)))
Aber was will man von den Amis schon erwarten... die brauchen immer länger als alle anderen, um "logische" Zusammenhänge endlich zu begreifen...
[re:2] Postman1970 am 30.01. 06:32
+ -3
@eshloraque: Dieses Thema krankt generell in der IT.

Versierte Admins und Technik Gurus pflegen oft ihr Technikgebrabbel, denn sonst könnte ein Standardnutzer mit Mausklick Kenntnissen bei vielem schon den Job übernehmen und einiges vom Studium hätte sich vielleicht erledigt.

Vieles würde heute grafisch, per Browser oder mit Erklärungen gehen, so dass keiner mehr Konsolen bedienen oder Zahlencodes mehr entschlüsseln müsste. Wenn man nur möchte...
[re:1] Niccolo Machiavelli am 30.01. 08:46
+1 -
@Postman1970: "Vieles würde heute grafisch, per Browser oder mit Erklärungen gehen, so dass keiner mehr Konsolen bedienen oder Zahlencodes mehr entschlüsseln müsste. Wenn man nur möchte..."

Ich glaube, du hast nicht wirklich was mit der Materie zu tun. In der Konsole landet man vor allem deswegen, weil GUIs die maschinelle Lesbarkeit und Weiterverarbeitung von Ergebnissen verhindern/erschweren. Man benutzt Terminals nicht, weil etwas unter einer eventuell existierenden GUI nicht funktioniert, sondern weil Terminals durch ihre Scriptbarkeit wesentlich einfacher und schneller als GUIs zu bedienen sind. Eine GUI mag den initialen Workflow verbessern, aber in vielen Fällen behindert sie (als alleinige Eingabemethode) langfristig einfach nur produktives Arbeiten. Wobei man feststellen muss, dass vor allem unter Windows oft ebenfalls ganz schnell auch Admins alle Viere nach oben strecken, wenn sie was in der Konsole machen müssen.
[re:2] eshloraque am 30.01. 09:18
+1 -
@Postman1970: Also eins kannst du mir glauben: ITler sind die Letzten, die einen Elfenbeinturm wegen des Turmes pflegen. Viel mehr geht es darum Probleme schnell zu lösen, wiederholte Aufgaben zu automatisieren und auf keinen Fall mehr zu tun als gefordert. Zusätzlich kommt hinzu, dass der persönliche menschliche Austausch auf ein Minimum reduziert ist. Man programmiert einen Computer, beantwortet nur Emails statt Telefonate, Hilfe gibt's in Foren, Ein riesiger Unterschied zu jemandem, der den ganzen Tag Publikumsverkehr hat.

Und so kommt es eben, dass in der IT alles kryptisch bleibt, es sei denn, es wird anders gefordert. Nur legen auch die Firmen aus Zeit- und Geldgründen nicht immer Wert auf Dokumentation, Lesbarkeit des Codes oder ein gutes HCI. Es treffen sich also zwei mit der gleichen Idee.
[o2] Zonediver am 29.01. 23:48
+4 -2
...ich kann mir ned helfen... dieses "19H1" klingt wie ein Virus...
[re:1] Hanni&Nanni am 30.01. 06:16
+ -
@Zonediver: Quatsch. Endlich mal eine nachvollziehbare Zahl. Von mir aus könnten die die 10 im Namen von Windows auch entfernen und das 19H1, 19H2, gleich fest in den Namen schreiben.

Dann wüsste man wenigstens gleich beim Start auf welchem Stand ein System ist.
[re:1] Niccolo Machiavelli am 30.01. 09:19
+ -
@Hanni&Nanni: Wusste man mit Namen wie "1809" ebenso. Aber wie sich rausstellte, liegt dieser Entwicklungsstil Microsoft nicht so, sodass ein September-Release nicht nur unter dem Namen "Oktober-Release" firmiert, sondern dann auch noch erst im Januar 2019 für alle verfügbar wird. Angesichts der neuen Namensgebung hält Microsoft sich in der Lage sechsmonatige Release-Fenster einzuhalten. Mal schaun ob das klappt. Angesichts der letzten Vorkommnisse, darf man das durchaus etwas anzweifeln.
[o3] LuckyDuke am 30.01. 02:15
+4 -
viel wichtiger wäre dies für Fehler bei der Installation von Updates...
[re:1] Postman1970 am 30.01. 06:36
+ -
@LuckyDuke: Da bin ich voll und ganz bei dir.
Updates gehen mit rätselhaften Zahlencodes nicht zu installieren und es gibt dann in Windows keine Reparatur Funktion oder einen brauchbaren Hinweis woran das liegt.
Und wenn man googelt findet man sich auf einer Maschinen übersetzten kryptischen FAQ wieder oder führt der Link bei neuen Patches sogar noch ins Leere.

Oder der Patch wird umgekehrt installiert und das System selbst nimmt locker die Veränderung an, da es an Selbstanalyse fehlt. Hier sollte man bei den Patchen eine einfach Rollbackfunktion bekommen.
[o4] Michael96 am 30.01. 06:37
+ -
Extrem wichtig finde ich, dass tolle Fehlernummern wie 0x8542f2 endlich in einer verständlichen Sprache übersetzt werden. Wenn man nach diesen Fehlercodes sucht, bekommt man oftmals unterschiedliche Interpretierungen!

Außerdem hatte ich in meiner letzten Installation den permanenten Fehler, dass Windows nicht feststellen kann ob genug Speicher vorhanden ist für ein Update. What? Entweder es gibt genug Speicher oder nicht, dass nicht feststellen zu können soll was heißen?
[o5] RalphS am 31.01. 02:28
+ -
Eh, lieber die Fehlercodes als "Es ist ein Fehler aufgetreten. Das tut uns leid. :( " .

Vielleicht ist es noch nicht recht durchgedrungen, aber die Fehlercodes entstammen der Tatsache, möglichst viel Information auf möglichst wenig Platz zurückzugeben.

Ein Windows HRESULT paßt in vier Bytes (32bit unsigned).

Wenn man die gesamte Information ausführen will und as am besten noch in allen unterstützten Sprachen, dann kommen ein ganz paar Megabytes hinzu - die irgendwo hin müssen -- und Windows ist jetzt schon ein Speichermoloch.
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