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Windows 10: 19H1 soll Durchblick bei kryptischen Setup-Fehlern bringen

Von Roland Quandt am 29.01.2019 22:35 Uhr
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Microsoft hat heute einige Veränderungen mit Blick auf das kommende große Update für Windows 10 in Aussicht gestellt, die vor allem den Umgang mit Fehlern während der Installation erleichtern werden. Mit Windows 10 "19H1" will man die Nutzer besser darüber aufklären, welche Probleme es beim Setup gibt und wie sie sich beheben lassen.

Im Zuge des heute ausgestrahlten Windows Insider Webcasts erklärten Mitglieder des sogenannten Windows Fundamentals Teams von Microsoft, dass man für Windows 10 "19H1" eine Überarbeitung des Installationsprozesses anstrebt. Dazu sollen das für die Deployment-Features und das für die Kompatibilitäts-Sicherung zuständige Team zusammenarbeiten, um die Nutzerbenachrichtigungen während des Setups zu verbessern.

Windows 10 19H1 Setup-Verbesserungen


Windows 10 19H1 Setup-Verbesserungen

Bisher gibt Windows 10 zwar bereits Hinweise, wenn während der Installation bestimmte Fehler auftreten, klärt aber nicht gut darüber auf, was genau die Ursachen sein könnten. Microsoft reagiert mit seinen neuen Bemühungen daher nun auf Rückmeldungen von Nutzern und Kunden, die mehr Informationen wünschen. Oft sind die Fehlermeldungen bisher einfach nur kryptisch formuliert, wo Microsoft bei seinen Verbesserungsversuchen natürlich als erstes ansetzen will.

Wo bisher nur auf Knowledge-Base-Artikel verwiesen wird, soll künftig besser erklärt werden, welches konkrete Problem auftritt und wie der Anwender es beheben kann. Dazu führt man künftig auch endlich direkte Links auf die jeweiligen KB-Einträge ein - denn bisher wurde nur eine entsprechende KB-Nummer genannt, die kaum jemand von Hand in den Browser übertrug. Außerdem soll bei Kompatibilitätsproblemen eine Möglichkeit zur Deinstallation oder Aktualisierung einer Anwendung geboten werden, wenn sie die Installation eines Upgrades verhindert oder ähnliches.

Künftig soll der User also ohne große Umwege informiert werden, um Gegenmaßnahmen zur Beseitigung der Setup-Hürden ergreifen zu können. Noch sind einige Fragen zu klären, was die genaue Gestaltung und Funktionsweise der Veränderungen angeht. So ist zu klären, wie Informationen aus der Knowledge-Base zur Verfügung gestellt werden sollen, wenn keine Internetverbindung besteht. Generell wolle man aber sicherstellen, dass der Nutzer besser über die Probleme informiert wird, so das Versprechen der Entwickler.
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